{"id":1021743,"date":"2026-05-15T20:00:16","date_gmt":"2026-05-15T20:00:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1021743\/"},"modified":"2026-05-15T20:00:16","modified_gmt":"2026-05-15T20:00:16","slug":"toter-buckelwal-vor-daenischer-insel-anholt-ist-hoechstwahrscheinlich-timmy","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1021743\/","title":{"rendered":"Toter Buckelwal vor d\u00e4nischer Insel Anholt ist \u201eh\u00f6chstwahrscheinlich\u201c Timmy"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Hat der vor der deutschen Ostseek\u00fcste gestrandete Buckelwal noch eine Lebenschance oder wurde sein Kadaver nun gefunden? Vor der d\u00e4nischen Insel Anholt ist ein toter Wal entdeckt worden, bei dem nicht ausgeschlossen wird, dass es sich um den oft \u201eTimmy\u201c oder \u201eHope\u201c genannten Buckelwal handelt. Der Meeress\u00e4uger liege etwa 75 Meter vor der K\u00fcste und sei vermutlich bereits seit einiger Zeit tot, berichtete die Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Umweltbeh\u00f6rde Milj\u00f8styrelsen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Eine Best\u00e4tigung, dass es sich um den Wal handelt, der seit Ende M\u00e4rz f\u00fcnfmal an der K\u00fcste Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns gestrandet war und Anfang Mai in den Skagerrak (Nordsee) transportiert wurde, gab es zun\u00e4chst nicht. Es seien keine deutlichen Merkmale festgestellt worden, die best\u00e4tigen k\u00f6nnten, dass es sich um dieses Tier handle, teilte die Umweltbeh\u00f6rde Ritzau zufolge mit. \u201eAndererseits kann diese M\u00f6glichkeit zu diesem Zeitpunkt auch nicht ausgeschlossen werden\u201c, hie\u00df es demnach.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Am sp\u00e4ten Nachmittag wurde der Kadaver von einer Tier\u00e4rztin des privaten Teams begutachtet, das \u201eTimmy\u201c oder \u201eHope\u201c in die <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/nordsee\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Nordsee<\/a> gebracht hatte. Ein klares Ergebnis habe auch diese Begutachtung nicht gebracht, teilte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) mit. \u201eMorgen sollen weitere Untersuchungen erfolgen.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nach Experten-Einsch\u00e4tzung handelt es sich bei dem vor Anholt gestrandeten Meeress\u00e4uger vermutlich um einen Buckelwal, der etwa so gro\u00df ist wie der \u201eTimmy\u201c genannte Wal. Morten Abildstr\u00f8m von der d\u00e4nischen Beh\u00f6rde Naturstyrelsen sagte im Gespr\u00e4ch mit der Deutschen Presse-Agentur, dass ein St\u00fcck aus der Schwanzflosse abgetrennt worden sei, das nach Deutschland gebracht werden solle. Abildstr\u00f8m hatte den gestrandeten Wal aus direkter N\u00e4he inspiziert, als dem toten Tier die Gewebeprobe entnommen wurde.<\/p>\n<p>Fluke und Haut des Buckelwals k\u00f6nnen Hinweise zur Identit\u00e4t geben      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Sollte es sich bei dem vor der d\u00e4nischen Insel Anholt gestrandeten toten Wal tats\u00e4chlich um den Wismarer Buckelwal handeln, hoffen Experten des Deutschen Meeresmuseum auf eine Untersuchung des Tieres. \u201eEs geht darum, Erkenntnisse f\u00fcr k\u00fcnftige Strandungen und Rettungsaktionen zu gewinnen\u201c, sagte eine Sprecherin des Museums am Morgen der Deutschen Presse-Agentur.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Erste Aufschl\u00fcsse \u00fcber die Identit\u00e4t k\u00f6nnte bereits die Haut des vor der d\u00e4nischen Insel entdeckten toten Tieres geben. Es gebe ja verschiedene Strukturen der Haut, die bereits aufgefallen seien. Auch habe das Tier eine erkennbare Schramme beziehungsweise Besch\u00e4digung der Hautoberfl\u00e4che gehabt, die von einer Schiffsschraube verursacht worden sein k\u00f6nne.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Um festzustellen, ob es sich bei dem in D\u00e4nemark gefundenen Kadaver um den zuvor in Deutschland gestrandeten Wal handelt, k\u00f6nnten Fotos helfen. Nach Angaben der privaten Rettungsinitiative, die den Wal in einem Lastschiff Richtung Nordsee gebracht hatte, wurde ein Foto von der Fluke &#8211; der gro\u00dfen Schwanzflosse des Tieres &#8211; gemacht, das als Foto-ID in entsprechende Datenbanken einflie\u00dfen solle.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">F\u00fcr diese Information gab es allerdings keine Best\u00e4tigung durch unabh\u00e4ngige Quellen. Das Meeresmuseum konnte in den vergangenen Wochen keine eigenen Fotos von der Fluke machen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Neben einem Foto von der Fluken-Unterseite k\u00f6nnen der Tierschutzorganisation WDC zufolge auch auff\u00e4llige Merkmale wie ein Narbenmuster auf der Haut zur Wiedererkennung eines Wals dienen.<\/p>\n<p>Landesumweltminister warnt vor Spekulationen      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) rechnet zun\u00e4chst nicht mit schnellen Befunden zur Identit\u00e4t des toten Wals. Er betonte, das Ministerium stehe seit der Nacht in engem Kontakt mit dem Bundesumweltministerium und mit der d\u00e4nischen Umweltbeh\u00f6rde. Ziel sei, zu erfahren, ob es sich bei dem toten Wal um das Tier handle, das zuvor mehrfach in der Wismarbucht gestrandet sei.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Solange keine gesicherten Informationen vorliegen, beteilige er sich nicht an Spekulationen. Davon rate er auch allen ab, die \u201enun wieder in den sogenannten sozialen Medien Verschw\u00f6rungstheorien verbreiten oder solchen aufsitzen\u201c, sagte der Minister weiter.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der vor der deutschen K\u00fcste gestrandete Wal hatte wochenlang Schlagzeilen gemacht. Das bislang letzte Kapitel der Saga war ein tagelanger Transport der privaten Rettungsinitiative in die Nordsee. Wie dieser genau endete, war aber bis zuletzt unklar. Fotos oder Videos vom Freisetzen existieren nach Aussage der Initiative nicht. Unklar blieb auch, in welchem Zustand das geschw\u00e4chte und vom Hin und Her im Kahn verletzte Tier zu diesem Zeitpunkt war.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Es gibt bislang keine belastbaren Daten dazu, wo das Tier ist. Ein GPS-Sender liefere weiterhin keinerlei Signale zur Ortung, hie\u00df es j\u00fcngst von der Privatinitiative. Es gebe \u00fcberhaupt keine Daten mehr. Experten von Tierschutzorganisationen hatten die langfristigen \u00dcberlebenschancen des Wals \u00fcbereinstimmend als sehr gering eingesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Vor dem Freisetzen des Buckelwals am 2. Mai soll nach Angaben der Initiative ein GPS-Sender an der R\u00fcckenfinne angebracht worden sein, der stetig Ortsdaten liefern sollte. Ob dies tats\u00e4chlich erfolgte, lie\u00df sich nicht durch unabh\u00e4ngige Quellen verifizieren. Nach d\u00e4nischen Angaben wurde bei dem vor Anholt entdeckten Kadaver kein Sender gefunden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der vor Deutschland gestrandete Bulle war Anfang M\u00e4rz erstmals in der <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/ostsee\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ostsee<\/a> gesehen worden. In den etwa 60 Tagen bis zum Transport lag er rund zwei Drittel der Zeit in Flachwasserzonen. Mit einem Lastkahn wurde er von der Insel Poel aus in die Nordsee gebracht.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Buckelwal war nach Angaben der Beh\u00f6rden zun\u00e4chst im Hafen von Wismar aufgetaucht. In der Nacht zum 23. M\u00e4rz strandete er auf einer Sandbank vor <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/timmendorfer-strand\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Timmendorfer Strand<\/a> in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/schleswig-holstein\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Schleswig-Holstein<\/a>. Dem Tier gelang es, das flache Wasser \u00fcber eine ausgehobene Rinne zu verlassen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Danach nahm es aber nicht Kurs aufs offene Meer und Richtung Norden, sondern schwamm wieder Richtung Wismar. Schlie\u00dflich schwamm es in die Kirchsee genannte flache Bucht der Insel Poel. Dort strandete es erneut, schwamm sich zwischenzeitlich frei, lag aber weniger Stunden sp\u00e4ter am Ausgang der Bucht wieder fest.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) hatte Mitte April entschieden, eine private Rettungsinitiative zu dulden. Sie wurde von Mediamarkt-Gr\u00fcnder Walter Gunz und der Unternehmerin Karin Walter-Mommert finanziert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hat der vor der deutschen Ostseek\u00fcste gestrandete Buckelwal noch eine Lebenschance oder wurde sein Kadaver nun gefunden? 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