{"id":1021811,"date":"2026-05-15T20:41:16","date_gmt":"2026-05-15T20:41:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1021811\/"},"modified":"2026-05-15T20:41:16","modified_gmt":"2026-05-15T20:41:16","slug":"gegen-das-clubsterben-wir-wollen-so-gefoerdert-werden-wie-die-theater","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1021811\/","title":{"rendered":"Gegen das Clubsterben: &#8222;Wir wollen so gef\u00f6rdert werden wie die Theater&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"text\">\n<a name=\"Kosten\">Vor allem gestiegene Kosten<\/a> f\u00fcr Personal, Energie und K\u00fcnstler machen dem &#8222;objekt klein a&#8220; zu schaffen. Dass der Club trotzdem \u00fcberleben kann, liegt auch daran, dass er einer der wenigen ist, die institutionell gef\u00f6rdert werden \u2013 von der Stadt Dresden. &#8222;Das sind bei uns so vier bis sechs Prozent unserer j\u00e4hrlichen Ausgaben. Also wir k\u00f6nnen damit so ungef\u00e4hr die H\u00e4lfte eines Monats im Jahr finanzieren,&#8220; erkl\u00e4rt Josefine Went.\n<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"text\">Uns geht\u2019s so schlecht und so gut, dass wir keine Handbreit Wasser unterm Kiel haben und gerade so durchkommen.<\/p>\n<p>Josefine Went | Co-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin &#8222;object klein a&#8220;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"text\">\nDie Club-Betreiberin ist froh \u00fcber die F\u00f6rderung, sagt aber auch, dass Clubs wie ihrer eigentlich mehr Geld und vor allem eine langfristige und sichere F\u00f6rderung br\u00e4uchten, wie sie zum Beispiel Orchester und Theater bekommen. Dass andere Kulturorte gef\u00f6rdert werden, finde sie total wichtig, und sie wolle nicht, dass da eine Neiddebatte aufkommt, betont Went: &#8222;Uns geht es ja nicht darum, zu sagen, wir m\u00f6chten die F\u00f6rderung der Anderen, uns geht es darum, zu sagen, wir wollen einfach auch so gef\u00f6rdert werden, dass wir langfristig \u00fcberleben k\u00f6nnen und halt nicht immer wieder nicht wissen, ob es uns das n\u00e4chste Jahr noch gibt.&#8220;\n<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"text\">Eine F\u00f6rderung aus \u00f6ffentlichen Mitteln bef\u00fcrworten wir nicht. <\/p>\n<p>Mischa Woitschek | Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer s\u00e4chsischer St\u00e4dte- und Gemeindetag<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"text\">\n<a name=\"Gemeindetag\">Der s\u00e4chsische St\u00e4dte- und Gemeindetag <\/a>lehnt diese Forderung ab. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Mischa Woitschek teilte auf Anfrage von MDR AKTUELL schriftlich mit: &#8222;Bei Clubs und Diskotheken handelt es sich in der Regel um Unternehmen, die am Markt agieren. Eine F\u00f6rderung aus \u00f6ffentlichen Mitteln bef\u00fcrworten wir nicht. Zumal die \u00fcberaus angespannte kommunale Finanzlage keinen Spielraum f\u00fcr die Ausweitung von \u00f6ffentlichen Zusch\u00fcssen hergibt.&#8220;\n<\/p>\n<p>Live Initiative Sachsen will F\u00f6rdergeld vom Land<\/p>\n<p class=\"text\">\n<a name=\"LISA\">Die Live Initiative Sachsen<\/a> setzt sich daf\u00fcr ein, dass Clubs k\u00fcnftig \u00e4hnlich gef\u00f6rdert werden wie Theater. Das Lobbynetzwerk will die F\u00f6rderung aber nicht von den Kommunen, sondern vom Land. Sascha M\u00f6ckel von der Initiative: &#8222;Auf Landeseben gibt es ein Kulturraumgesetz und eine strukturelle F\u00f6rderung, und dort w\u00fcnschen wir uns, dass die Clubkultur mit reinrutscht. Und, um mal Zahlen zu nennen, zwei Prozent der F\u00f6rdermittel h\u00e4tten wir gern. Um das auf eine Zahl zu bringen: zwei Millionen Euro.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vor allem gestiegene Kosten f\u00fcr Personal, Energie und K\u00fcnstler machen dem &#8222;objekt klein a&#8220; zu schaffen. 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