{"id":102211,"date":"2025-05-11T13:23:10","date_gmt":"2025-05-11T13:23:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/102211\/"},"modified":"2025-05-11T13:23:10","modified_gmt":"2025-05-11T13:23:10","slug":"wir-werden-quasi-boykottiert-trump-zoelle-treffen-lokale-welt-unternehmen-haller-kreisblatt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/102211\/","title":{"rendered":"\u201eWir werden quasi boykottiert\u201c: Trump-Z\u00f6lle treffen lokale Welt-Unternehmen | Haller Kreisblatt"},"content":{"rendered":"<p id=\"absatz1\" class=\"em_text\">Altkreis Halle. \u201eF\u00fcr mich ist es das sch\u00f6nste Wort im W\u00f6rterbuch: Zoll\u201c &#8211; mit seiner unnachahmlichen Polemik versetzt US-Pr\u00e4sident Donald Trump die Weltwirtschaft seit seinem Amtsantritt in Schrecken. Wie extrem der Republikaner seine Zollpolitik umsetzen w\u00fcrde, hatten selbst Hardliner nicht erwartet: 145 Prozent auf die meisten Produkte aus China, immerhin 25 Prozent auf europ\u00e4ische Waren. Derzeit l\u00e4uft zumindest gegen\u00fcber der EU ein Moratorium.<\/p>\n<p id=\"absatz2\">Von der Storck KG \u00fcber H\u00f6rmann bis Poppe + Potthoff sitzen im Altkreis Halle etliche Weltunternehmen, die einen gro\u00dfen Teil ihres Umsatzes im Export verdienen. F\u00fcr alle war Trumps Ank\u00fcndigung eine Hiobsbotschaft. Die Sorge: Die Teuerung bei den Importen und Exporten und die damit verbundenen Absatzr\u00fcckg\u00e4nge schm\u00e4lern nicht nur die Gewinne, sondern k\u00f6nnten am Ende auch Arbeitspl\u00e4tze in der Region gef\u00e4hrden.<\/p>\n<p id=\"absatz4\" class=\"em_text\">Wir haben einige der gr\u00f6\u00dften Unternehmen im Altkreis gefragt, ob sie die Auswirkungen der Z\u00f6lle bereits sp\u00fcren, wie ihre US-Kunden darauf reagieren und ob Trumps radikale Wirtschaftspolitik letztendlich auch die heimischen Arbeitnehmer treffen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Die Storck KG in Halle: Mandeln werden teurer<\/p>\n<p class=\"em_text\">\u201eStorck ist mit den ausschlie\u00dflich in Deutschland produzierten Waren nicht nur in den USA vertreten, wir beziehen auch viele Rohstoffe aus den USA. Es ist daher nicht nur die Zollpolitik der USA, die Auswirkungen hat. Es kommen die Gegenma\u00dfnahmen der Europ\u00e4ischen Union hinzu, die dazu f\u00fchren, dass einige von Gegenz\u00f6llen betroffene landwirtschaftliche Rohstoffe wie beispielsweise Mandeln teurer werden\u201c, erl\u00e4utert Unternehmenssprecher Bernd R\u00f6\u00dfler. \u201eZ\u00f6lle sind ein Handelshemmnis und schaden stets allen Seiten. Das gilt auch f\u00fcr die Gegenz\u00f6lle.\u201c<\/p>\n<p><a class=\"article-detail-image use-fancybox\" href=\"https:\/\/www.haller-kreisblatt.de\/_em_daten\/_cache\/image\/1xSUUwRTVJeFQ2R3d2aEh1bHhodUEyZ0o5N21KL2YwcHozbm8wQkN3QmdWOW8vSXdYZVZyWDByaitqZTBYZ3hWZ1BWZER2VGtSWFQwM0tIaVhOR0krc2E4b05OTHhRdklYejZiUkk2TURYQlk9\/250509-1119-550894652.jpg\" rel=\"article-detail-image-overlay noopener\" title=\"Dr. Bernd R\u00f6\u00dfler, Sprecher der Haller Storck KG - \u00a9 Nicole Donath\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" itemprop=\"image\" class=\"media-object img-responsive\" width=\"500\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/250509-1119-550894652.jpg\" alt=\"Dr. Bernd R\u00f6\u00dfler, Sprecher der Haller Storck KG - \u00a9 Nicole Donath\"\/><br \/>\n<\/a><\/p>\n<p>Dr. Bernd R\u00f6\u00dfler, Sprecher der Haller Storck KG<br \/>\n(\u00a9 Nicole Donath)<\/p>\n<p id=\"absatz6\"><b class=\"bold\">Mehr zum Thema:<\/b> <a href=\"https:\/\/www.haller-kreisblatt.de\/lokal\/halle\/24072789_Warum-die-Stadt-Halle-ein-heimliches-Wirtschaftszentrum-der-Region-ist.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Warum Halle ein heimliches Wirtschaftszentrum ist<\/a><\/p>\n<p id=\"absatz7\" class=\"em_text\">Storck sei allerdings international sehr breit aufgestellt. Diese Basis erlaube es, die mit dem Zolldisput zwischen den USA und der Europ\u00e4ischen Union verbundenen Entwicklungen \u201ein Ruhe zu verfolgen\u201c, erkl\u00e4rt der Sprecher von Berlin aus. \u201eWir gehen davon aus, dass letztlich eine politische und auch wirtschaftlich vern\u00fcnftige L\u00f6sung gefunden werden wird.\u201c<\/p>\n<p>H\u00f6rmann aus Steinhagen bef\u00fcrchtet \u201eAbw\u00e4rtsspirale\u201c<\/p>\n<p id=\"absatz8\" class=\"em_text\">F\u00fcr den gro\u00dfen Steinhagener T\u00fcr- und Torhersteller beantwortet Christoph H\u00f6rmann, pers\u00f6nlich haftender Gesellschafter der H\u00f6rmann-Gruppe, unsere Fragen. \u201eNat\u00fcrlich sp\u00fcren auch wir die weltweite, wirtschaftliche Lage, die aktuell durch die verwirrende und verunsichernde amerikanische Zollpolitik gepr\u00e4gt ist. So ist es f\u00fcr uns zum Beispiel auf dem kanadischen Markt derzeit sehr schwer, da US-Waren und damit die Produkte aus unseren amerikanischen Werken quasi boykottiert werden\u201c, erl\u00e4utert er.<\/p>\n<p><a class=\"article-detail-image use-fancybox\" href=\"https:\/\/www.haller-kreisblatt.de\/_em_daten\/_cache\/image\/1xcTlFSFBaenFtclZaMHM2UVcwNjJiSU1sbkxHSkFlclgwOWY0Zks4SUFvWmdwR2VNdFhZSWlod3dVaGliMkwveURPYkxxRVhoU24xeDhraDJJb1JvT1pFdVRONFRkM0EwRG80aGpQbCtaTmc9\/250509-1119-550894527.jpg\" rel=\"article-detail-image-overlay noopener\" title=\"Martin J. H\u00f6rmann, Gesellschafter der Steinhagener H\u00f6rmann KG. - \u00a9 Jonas Damme\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" itemprop=\"image\" class=\"media-object img-responsive\" width=\"500\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/250509-1119-550894527.jpg\" alt=\"Martin J. H\u00f6rmann, Gesellschafter der Steinhagener H\u00f6rmann KG. - \u00a9 Jonas Damme\"\/><br \/>\n<\/a><\/p>\n<p>Martin J. H\u00f6rmann, Gesellschafter der Steinhagener H\u00f6rmann KG.<br \/>\n(\u00a9 Jonas Damme)<\/p>\n<p id=\"absatz9\" class=\"em_text\">Von betroffenen amerikanischen Partnern habe man bereits Reaktionen erhalten. \u201eUnsere US-Kunden fragen besorgt nach m\u00f6glichen Preiserh\u00f6hungen. Viele von ihnen warten ab, um zu sehen, welche Z\u00f6lle und Preiserh\u00f6hungen tats\u00e4chlich eingef\u00fchrt werden. Zudem besteht Unsicherheit dar\u00fcber, was passiert, wenn zum Zeitpunkt der Bestellung keine Z\u00f6lle existieren, aber bei der Lieferung dann doch Z\u00f6lle erhoben werden\u201c, erkl\u00e4rt Christoph H\u00f6rmann. Diese Unsicherheit f\u00fchre zu einer \u201evorsichtigen Haltung\u201c und einem z\u00f6gerlichen Bestellverhalten bei den Kunden.<\/p>\n<p id=\"absatz10\" class=\"em_text\">Entsprechend habe man versucht, das Moratorium zu nutzen. \u201eWir k\u00f6nnen, \u00fcberall wo m\u00f6glich, unsere Lagerware verschicken, solange die hohen Z\u00f6lle ausgesetzt sind. Das bindet aber Kapital\u201c, so der Gesellschafter. \u201eLetztendlich m\u00fcssen wir hoffen, dass in der Politik die Verl\u00e4sslichkeit wieder zur\u00fcckkehrt. Genau die fehlt aktuell, obwohl die Wirtschaft sie unbedingt braucht.\u201c<\/p>\n<p id=\"absatz11\"><b class=\"bold\">News aus Steinhagen:<\/b> <a href=\"https:\/\/www.haller-kreisblatt.de\/lokal\/steinhagen\/24067419_Steinhagener-Unternehmen-Hoermann-eroeffnet-eigenes-Ausbildungszentrum.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">H\u00f6rmann er\u00f6ffnet eigenes Ausbildungszentrum<\/a><\/p>\n<p id=\"absatz12\" class=\"em_text\">Folgen f\u00fcr die heimischen Mitarbeiter in Steinhagen, Brockhagen und dar\u00fcber hinaus will H\u00f6rmann nicht ausschlie\u00dfen. \u201eAuch wir sind von der weltweiten Nachfrage abh\u00e4ngig. Das betrifft uns sowohl direkt als auch indirekt. Direkt, weil wir weniger Produktionsteile an unsere Werke in den USA liefern. Indirekt, weil zum Beispiel unsere Kunden in Deutschland und Europa weniger investieren und Personal abbauen. Das f\u00fchrt zu weiteren Unsicherheiten, und die Spirale dreht sich weiter abw\u00e4rts.\u201c<\/p>\n<p>Schaeffler mit Werk in Steinhagen: \u201eSind direkt betroffen\u201c<\/p>\n<p id=\"absatz13\" class=\"em_text\">\u201eDie derzeitige Handelspolitik der Trump-Administration ist von rasch wechselnden Z\u00f6llen und unterschiedlichen Zollank\u00fcndigungen gekennzeichnet. Die betroffenen Handelspartner antworten ihrerseits mit Ma\u00dfnahmen. Die Schaeffler-Gruppe betreibt Werke unter anderem in den USA, Mexiko, China und der EU. Somit sind wir \u2013 wie viele andere Unternehmen auch \u2013 von den Z\u00f6llen direkt betroffen. Das betrifft sowohl ausgew\u00e4hlte Rohmaterialien, Teile des Intercompany-Gesch\u00e4fts als auch Direktbelieferungen von Kunden \u00fcber regionale Grenzen hinweg\u201c, erl\u00e4utert Unternehmenssprecher Gregor le Claire auf Anfrage.<\/p>\n<p id=\"absatz14\" class=\"em_text\">Man pr\u00fcfe derzeit eine Reihe von Handlungsoptionen, um die Auswirkungen der Z\u00f6lle auf das Gesch\u00e4ft zu begrenzen. \u201eDazu geh\u00f6rt auch, dass die Schaeffler-Gruppe mit unseren Kunden Anpassungsklauseln vereinbart. Wir planen, die Kostenanteile der Z\u00f6lle weiterzugeben, die sich anderweitig nicht verhindern lassen. Durch die dynamischen Verh\u00e4ltnisse ist eine abschlie\u00dfende quantitative Bewertung zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht m\u00f6glich. Durch ein systematisches Monitoring sind wir jedoch jederzeit in der Lage, die sich rasch \u00e4ndernden Sachlagen zu evaluieren. Aufgrund unserer regionalen Aufstellung k\u00f6nnen wir entsprechend schnell reagieren.\u201c<\/p>\n<p>Pikeur-Reitmoden in Werther: \u201eH\u00e4ndler in Schockstarre\u201c<\/p>\n<p><a class=\"article-detail-image use-fancybox\" href=\"https:\/\/www.haller-kreisblatt.de\/_em_daten\/_cache\/image\/1xTXFOektEV2taUVBKVnRaSTNnZHhiaS91VWkrSVcwM0UxZzE3K3hIa2FDaHNSZDFjNXFvbXp4ajJHbW9NUG11QVVRTTRUQ1Z6U24zVGw4dllFQ3RIRGdjNFFnQ3dFRGFRdFArb0xTbGM3Y2s9\/250509-1119-547404013.jpg\" rel=\"article-detail-image-overlay noopener\" title=\"Andree Baumgartner, Product- and Salesmanager Eskadron in Werther. - \u00a9 Pikeur\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" itemprop=\"image\" class=\"media-object img-responsive\" width=\"500\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/250509-1119-547404013.jpg\" alt=\"Andree Baumgartner, Product- and Salesmanager Eskadron in Werther. - \u00a9 Pikeur\"\/><br \/>\n<\/a><\/p>\n<p>Andree Baumgartner, Product- and Salesmanager Eskadron in Werther.<br \/>\n(\u00a9 Pikeur)<\/p>\n<p id=\"absatz16\" class=\"em_text\">\u201eDie USA waren f\u00fcr uns in den vergangenen Jahren ein vielversprechender Wachstumsmarkt mit Perspektiven \u00fcber das europ\u00e4ische Gesch\u00e4ft hinaus\u201c, sagt Andree Baumgartner, Product- und Salesmanager der Marke Eskadron bei Pikeur in Werther. Dieses Potenzial sei derzeit faktisch aber nicht nutzbar, denn die Unsicherheit \u2013 sowohl auf H\u00e4ndler- als auch auf Konsumentenseite \u2013 wirke sich sp\u00fcrbar negativ auf das Bestellverhalten aus.<\/p>\n<p id=\"absatz17\" class=\"em_text\">\u201eUnsere US-Exporte sind dadurch nahezu zum Erliegen gekommen. Hinzu kommt, dass unsere Produkte aus unterschiedlichen Herkunftsl\u00e4ndern innerhalb und au\u00dferhalb der EU stammen \u2013 je nach Produkt oder Produktlinie. Dadurch ist nahezu jede Bestellung von den aktuellen Zollregelungen betroffen, was eine pauschale Abwicklung verhindert und individuelle, aufwendige R\u00fccksprache mit unseren Kunden in Schockstarre erfordert\u201c, so Andree Baumgartner.<\/p>\n<p id=\"absatz18\"><b class=\"bold\">Mehr zu Mode made in OWL: <\/b><a href=\"https:\/\/www.haller-kreisblatt.de\/region\/24028983_Diese-fuenf-grossen-Modemarken-kommen-aus-OWL.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">F\u00fcnf Topmarken aus der Region<\/a><\/p>\n<p id=\"absatz19\" class=\"em_text\">Viele US-H\u00e4ndler warteten ab, andere stornierten oder retournierten laufende Sendungen. \u201eAuch die H\u00e4ndler sind schlecht oder gar nicht informiert \u00fcber die aktuellen Bestimmungen und stellen individuelle R\u00fcckfragen zur Zollabwicklung an uns\u201c, erkl\u00e4rt der Salesmanager.<\/p>\n<p id=\"absatz20\" class=\"em_text\">F\u00fcr Pikeur bedeute dies hohen Aufwand in Kommunikation und Auswertungen der Produkte, um die potenziellen Zolls\u00e4tze besser absch\u00e4tzen und dar\u00fcber informieren zu k\u00f6nnen. \u201eNur in enger Abstimmung mit unseren US-H\u00e4ndlern ist es m\u00f6glich, zu pr\u00fcfen, ob und wie eine Lieferung sinnvoll und wirtschaftlich durchf\u00fchrbar ist\u201c, erl\u00e4utert Andree Baumgartner. \u201eEine Umstellung der Produktionsstandorte ist f\u00fcr uns keine Alternative, macht zudem bei der mangelnden Planungssicherheit jenseits des Atlantiks aktuell auch keinen Sinn.\u201c<\/p>\n<p id=\"absatz21\" class=\"em_text\">Auswirkungen auf die heimischen Mitarbeiter bef\u00fcrchtet er jedoch nicht. \u201eZum jetzigen Zeitpunkt ist der US-Markt f\u00fcr uns nicht in einem Ausma\u00df umsatzrelevant, dass dies direkten Einfluss auf unsere Personalstruktur h\u00e4tte. Im Gegenteil erfordert es zus\u00e4tzlichen administrativen Aufwand f\u00fcr Pr\u00fcfung, Auswertung und intensive Kommunikation, die sich aber leider nicht in Produktivit\u00e4t oder h\u00f6heren Ums\u00e4tzen auswirkt.\u201c<\/p>\n<p>Poppe + Potthoff aus Werther pr\u00fcft noch<\/p>\n<p id=\"absatz22\" class=\"em_text\">\u201eZum jetzigen Zeitpunkt kommen diese Fragen f\u00fcr uns noch etwas zu fr\u00fch. Nach R\u00fccksprache mit unserer Gesch\u00e4ftsleitung sind wir derzeit noch in der Pr\u00fcfung, welche Auswirkungen die Situation konkret f\u00fcr uns hat\u201c, beantwortet Bastian Drexhage, PR-Manager bei Poppe + Potthoff in Werther unsere Anfrage.<\/p>\n<p>Weber Food Technology in Werther setzt auf Taskforce<\/p>\n<p id=\"absatz23\" class=\"em_text\">Zwar hat die Weber Food Technology ihren Sitz im hessischen Breidenbach, aber <a href=\"https:\/\/www.haller-kreisblatt.de\/lokal\/werther\/24086681_Exklusive-Einblicke-Unternehmen-in-Werther-baut-im-grossen-Stil-an.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gerade rund 20 Millionen Euro in den Ausbau des Wertheraner Werkes<\/a> investiert. Der US-Markt mache rund 30 Prozent des Weber-Umsatzes aus, sagt der Wertheraner Produktionsleiter Benjamin Schieleit. Und aufgrund der trumpschen Zollpolitik sei der derzeit schwer kalkulierbar.<\/p>\n<p><a class=\"article-detail-image use-fancybox\" href=\"https:\/\/www.haller-kreisblatt.de\/_em_daten\/_cache\/image\/1xTzhveXBNQkh2Qzd1TXJFTXZsTVVSV2pTcFM0K1c1ZjkwZzNUOVh0Q2VJN0Q5WW1tYnUzbDRmV0UxbTkrdjYvRnJjdnR2b1dCOHdieUVBdHNSVk9SS1AvMzE2eVU5MkkzOTI3dUJwN3dsUWc9\/250509-1119-547403921.jpg\" rel=\"article-detail-image-overlay noopener\" title=\"Benjamin Schieleit, Produktionsleiter Weber Food Technology in Werther. - \u00a9 Silke Derkum-Homburg\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" itemprop=\"image\" class=\"media-object img-responsive\" width=\"500\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/250509-1119-547403921.jpg\" alt=\"Benjamin Schieleit, Produktionsleiter Weber Food Technology in Werther. - \u00a9 Silke Derkum-Homburg\"\/><br \/>\n<\/a><\/p>\n<p>Benjamin Schieleit, Produktionsleiter Weber Food Technology in Werther.<br \/>\n(\u00a9 Silke Derkum-Homburg)<\/p>\n<p id=\"absatz24\" class=\"em_text\">\u201eWir beobachten nat\u00fcrlich sehr genau, was dort passiert\u201c, so Schieleit. Die Zollthematik spiele in den Gespr\u00e4chen mit den amerikanischen Kunden eine gro\u00dfe Rolle. Es gebe Anfragen, ob das deutsche Unternehmen die Mehrkosten durch die Z\u00f6lle tragen k\u00f6nne. Insgesamt seien die amerikanischen Kunden aber recht verhalten. \u201eWenn man jetzt kauft, wei\u00df einfach niemand, wie es in sechs Monaten, wenn die Maschine geliefert wird, mit den Z\u00f6llen aussieht\u201c, sagt Benjamin Schieleit. \u201eWir haben bei Weber eine Taskforce gegr\u00fcndet, die verschiedene Szenarien durchspielt.\u201c<\/p>\n<p id=\"absatz25\" class=\"em_text\">Doch trotz der verhaltenen Nachfrage der US-amerikanischen Kunden geht man in der Konzernzentrale weiterhin von Wachstum aus. \u201eDer europ\u00e4ische Markt ist st\u00e4rker als erwartet. Wir sind momentan \u00fcber unserem Umsatzplan, und wir wollen wachsen und mehr Marktanteile\u201c, sagt Benjamin Schieleit.<\/p>\n<p>Wertheraner \u00d6lhersteller Ravenol leidet nicht<\/p>\n<p id=\"absatz26\" class=\"em_text\">\u201eDer US-amerikanische Markt ist zwar sehr interessant, f\u00fcr uns aber aktuell recht klein. Die Vertriebsstruktur befindet sich grad noch frisch im Aufbau\u201c, erkl\u00e4rt Ravenol-Sprecher Dimitri Barichnowski.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Altkreis Halle. \u201eF\u00fcr mich ist es das sch\u00f6nste Wort im W\u00f6rterbuch: Zoll\u201c &#8211; mit seiner unnachahmlichen Polemik versetzt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":102212,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1841],"tags":[21778,40519,40518,40517,296,40521,1605,227,40520,3364,29,106,548,30,16402,16383,12434,16401,734,19081,1612,1613,1209,22059,168,16382,40522,64,40516,6715,55,615],"class_list":{"0":"post-102211","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bielefeld","8":"tag-altkreis","9":"tag-andree-baumgartner","10":"tag-august-storck","11":"tag-august-storck-kg","12":"tag-berlin","13":"tag-bernd-rler","14":"tag-bielefeld","15":"tag-china","16":"tag-christoph-hrmann","17":"tag-de","18":"tag-deutschland","19":"tag-donald-trump","20":"tag-eu","21":"tag-germany","22":"tag-label_ordne-fr-mich-ein","23":"tag-label_print-platziert","24":"tag-label_seo-ok","25":"tag-label_xxl-200","26":"tag-meta_artikelklasse_nachricht","27":"tag-meta_copyrights_hk","28":"tag-meta_themen_wirtschaft","29":"tag-meta_userneeds_informieremich","30":"tag-nordrhein-westfalen","31":"tag-owl","32":"tag-poppe","33":"tag-steinhagen","34":"tag-unternehmen-firma","35":"tag-usa","36":"tag-weltunternehmen","37":"tag-werther","38":"tag-wirtschaft","39":"tag-zoll"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":"Validation failed: Text character limit of 500 exceeded"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102211","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=102211"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102211\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/102212"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=102211"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=102211"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=102211"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}