{"id":1022222,"date":"2026-05-16T00:44:30","date_gmt":"2026-05-16T00:44:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1022222\/"},"modified":"2026-05-16T00:44:30","modified_gmt":"2026-05-16T00:44:30","slug":"around-europe-jonas-deichmann-und-josefine-rutkowski-haben-ihre-klettertour-nach-50-000-hoehenmetern-beendet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1022222\/","title":{"rendered":"&#8222;Around Europe&#8220;: Jonas Deichmann und Josefine Rutkowski haben ihre Klettertour nach 50.000 H\u00f6henmetern beendet"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sie liegen voll im Plan. Jonas Deichmann und Josefine Rutkowski blicken bei ihrer Europatour auf drei Italien-Wochen voller Unw\u00e4gbarkeiten und Herausforderungen zur\u00fcck. Nicht nur in Bezug auf das Streckenprofil. Ab Samstag f\u00fchrt die Route beide durch Frankreich \u2013 und es wird flacher. <\/strong><\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Jonas-Deichmann-Italien-Around-Europe-2-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-377803\"  \/>Privat Highlight: Jonas Deichmann f\u00e4hrt am Kolosseum in Rom vorbei.<\/p>\n<p>Von Eint\u00f6nigkeit kann auf der bisherigen Route ihres Projekts \u201eAround Europe\u201c keine Rede sein. Und doch k\u00f6nnte es f\u00fcr Jonas Deichmann etwas mehr Vielfalt sein. Drei Wochen sind er und Josefine Rutkowski bereits mit dem Fahrrad unterwegs, entlang der Grenzen Kontinentaleuropas. Beziehungsweise vorerst \u00fcberwiegend nur Italiens. Mehr als 3.400 Kilometer haben die beiden Abenteurer in dieser Zeit zur\u00fcckgelegt. Mit mehr als 50.000 H\u00f6henmetern. Am Samstag wollen beide die Grenze zu Frankreich \u00fcberqueren. \u201eDa freuen wir uns drauf. Nach mehr als 3.000 Kilometern durch ein Land \u2013 San Marino und den Vatikan mal ausgeklammert \u2013 ist mal wieder Zeit f\u00fcr ein bisschen Abwechslung\u201c, betont Deichmann. Dabei waren die bisherigen Tage durchaus von Herausforderungen auf unterschiedlichen Ebenen gepr\u00e4gt. Und die vergangene Woche hielt ein besonderes Highlight bereit.<\/p>\n<p>Wege existieren nicht mehr<\/p>\n<p>Aktuell fahren beide durch Ligurien. \u201eUns geht es gut und wir kommen voran\u201c, so Deichmann. Nach zehn Tagen waren beide im Bereich der Stra\u00dfe von Messina angelangt, die zwischen Kalabrien und Sizilien liegt. Immer wieder mussten die Extremsportler auf ihrer Tour umdisponieren. \u201eIn S\u00fcditalien sind viele Wege, die wir f\u00fcr unsere Graveltour geplant hatten, zugesichert \u2013 oder sie existieren einfach nicht mehr. Oder sie sind in ganz schlechtem Zustand. Die Route hat also nicht funktioniert. Ein sch\u00f6nes Abenteuer\u201c, erkl\u00e4rt Deichmann.<\/p>\n<p>Einsame Stra\u00dfen<\/p>\n<p>Der S\u00fcden habe beide h\u00e4ufig ins Landesinnere und weg von der K\u00fcste getrieben. In verlassene Gegenden, immerhin mit tollen P\u00e4ssen wie dem durch das Aspromonte-Gebirge auf einer einsamen Stra\u00dfe \u201emitten im Nirgendwo durch verlassene Bergd\u00f6rfer\u201c. Kurz vor Neapel zog es sie dann doch wieder an die K\u00fcste, 200 Kilometer, die \u201erichtig sch\u00f6n waren, s\u00fcdlich der Amalfik\u00fcste.\u201c Deichmann: \u201eEs war eine tolle Strecke, die auch vom Verkehr her in Ordnung war.\u201c <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Jonas-Deichmann-Italien-Around-Europe-3-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-377804\"  \/>Privat Nicht immer geht es reibungslos \u00fcber Stra\u00dfen und Wege.<\/p>\n<p>Die ewige Stadt<\/p>\n<p>Was folgte, war ein absolutes Highlight: die ewige Stadt. \u201eEs war ziemlich einfach, durch Rom zu kommen, diese beeindruckende Stadt. Das ging \u00fcber die Stra\u00dfe ganz wunderbar. Ab Rom ist es ein komplett anderes Italien. Man merkt, dass in dieser Region mehr Geld vorhanden ist, mehr Infrastruktur. S\u00fcdlich von Rom haben wir ganz wenige Radfahrer gesehen, teilweise tagelang keinen einzigen. Und kaum Touristen. Ab Rom ist pl\u00f6tzlich alles voll mit Radfahrern und Touristen.\u201c Die beiden Abenteurer sind der Via Francigena gefolgt, einem alten Pilgerweg, der aus Rom heraus- und bis nach Canterbury in England f\u00fchrt. So weit sind Deichmann und Rutkowski freilich nicht gefahren. Der Plan sieht anderes vor. In Norditalien haben die Gravelrouten sie vorerst begeistert. \u201eDas ist richtig geil\u201c, frohlockt der Abenteurer. \u201eAlles funktioniert. Es ist komplett anders. Die letzten Tage durch die Toskana nach Siena waren richtig geil. Der sch\u00f6nste Abschnitt von Italien.\u201c Auch den schiefen Turm von Pisa haben beide passiert.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Jonas-Deichmann-Josefine-Rutkowski-Italien-Around-Europe-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-377806\"  \/>Privat Gut gelaunt: Jonas Deichmann und Josefine Rutkowski kommen nach Plan voran \u2013 obwohl sie h\u00e4ufig umdisponieren m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Jetzt hei\u00dft es erst einmal durchatmen. Der bergigste Abschnitt liegt hinter Deichmann und Rutkowski. In Frankreich stehen zwar noch ein paar H\u00f6henmeter rund um Nizza an, danach folgen aber zwei Tage durch flachere Gefilde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"wp-worthy-pixel-img skip-lazy \" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/fba07a4b24d047db9f1fb72d670cebd8.gif\" loading=\"eager\" data-no-lazy=\"1\" data-skip-lazy=\"1\" height=\"1\" width=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sie liegen voll im Plan. 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