{"id":1022511,"date":"2026-05-16T03:37:21","date_gmt":"2026-05-16T03:37:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1022511\/"},"modified":"2026-05-16T03:37:21","modified_gmt":"2026-05-16T03:37:21","slug":"xpeng-will-offenbar-vw-werk-in-europa-uebernehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1022511\/","title":{"rendered":"Xpeng will offenbar VW-Werk in Europa \u00fcbernehmen"},"content":{"rendered":"<p>Nicht mehr nur europ\u00e4ische Hersteller bauen Werke in <a href=\"https:\/\/www.elektroauto-news.net\/china\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">China<\/a> auf, sondern chinesische Automobilhersteller interessieren sich zunehmend f\u00fcr Fabriken in Europa \u2013 darunter offenbar auch Standorte von <a href=\"https:\/\/www.elektroauto-news.net\/volkswagen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Volkswagen.<\/a> Laut eines Berichts der Financial Times f\u00fchrt der <a href=\"https:\/\/www.elektroauto-news.net\/xpeng\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">chinesische Elektroautohersteller Xpeng<\/a> Gespr\u00e4che mit Volkswagen und anderen Herstellern \u00fcber den Kauf eines Werkes in Europa.<\/p>\n<p>Hintergrund ist demnach die wachsende Europa-Offensive von Xpeng. Der Hersteller produziert Fahrzeuge f\u00fcr Europa bislang beim Auftragsfertiger Magna Steyr in \u00d6sterreich, sucht laut Bericht aber nach zus\u00e4tzlichen Kapazit\u00e4ten. Elvis Cheng, Xpeng-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer f\u00fcr Nordosteuropa, best\u00e4tigte Gespr\u00e4che \u00fcber m\u00f6gliche Standorte in Europa. Gleichzeitig stellte er laut FT klar, dass nicht jedes bestehende Werk den Anforderungen neuer Fahrzeugplattformen gen\u00fcge \u2013 einige Fabriken seien \u201eetwas alt\u201c.<\/p>\n<p>F\u00fcr Volkswagen kommt die Debatte zu einem heiklen Zeitpunkt. Der Konzern steckt mitten in einem tiefgreifenden Umbau und will Produktionskapazit\u00e4ten in Europa und Zehntausende Stellen abbauen. Konzernchef Oliver Blume hatte zuletzt bereits \u00f6ffentlich angedeutet, dass eine Nutzung freier Kapazit\u00e4ten durch chinesische Partner grunds\u00e4tzlich denkbar w\u00e4re.<\/p>\n<p>Bereits Ger\u00fcchte \u00fcber BYD-Einstieg in Dresden<\/p>\n<p>Besonders brisant wirkt das Thema vor dem Hintergrund j\u00fcngster Spekulationen um die \u201eGl\u00e4serne Manufaktur\u201c in Dresden. Bereits Anfang Mai berichteten chinesische Medien und verschiedene europ\u00e4ische Quellen, dass neben <a href=\"https:\/\/www.elektroauto-news.net\/byd\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">BYD<\/a> auch Xpeng und MG Motor Interesse an freien VW-Kapazit\u00e4ten in Europa haben k\u00f6nnten.\u00a0Allerdings folgte kurz darauf ein Dementi. <a href=\"https:\/\/www.elektroauto-news.net\/news\/vw-glaeserne-manufaktur-byd-einstieg-dementiert\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Volkswagen widersprach Berichten<\/a> \u00fcber einen angeblich bereits geplanten Einstieg von BYD in Dresden.<\/p>\n<p>Dennoch zeigt allein die Diskussion, wie stark sich die Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse in der globalen Automobilindustrie verschieben. Noch vor wenigen Jahren galt China f\u00fcr europ\u00e4ische Hersteller vor allem als Absatz- und Produktionsmarkt. Nun pr\u00fcfen chinesische Hersteller offenbar selbst, europ\u00e4ische Werke zu \u00fcbernehmen oder zu nutzen.<\/p>\n<p>Dabei geht es nicht nur um zus\u00e4tzliche Produktionskapazit\u00e4ten. Eine Fertigung innerhalb Europas w\u00fcrde chinesischen Herstellern helfen, EU-Z\u00f6lle auf importierte Elektroautos zu umgehen und gleichzeitig n\u00e4her an den europ\u00e4ischen Kunden zu produzieren. Zudem k\u00f6nnte ein \u201eMade in Europe\u201c-Label politisch und vertrieblich zunehmend an Bedeutung gewinnen.<\/p>\n<p>VW h\u00e4lt Teile von Xpeng<\/p>\n<p>F\u00fcr Volkswagen wiederum w\u00e4re eine solche Kooperation durchaus ambivalent. Einerseits k\u00f6nnten ungenutzte Werke wirtschaftlich weiter genutzt werden. Andererseits w\u00fcrde ausgerechnet ein traditionsreicher deutscher Automobilhersteller damit indirekt den Markteintritt chinesischer Wettbewerber in Europa beschleunigen. In diesem Zusammenhang interessant: VW h\u00e4lt seit 2023 selbst eine Beteiligung an Xpeng und entwickelt gemeinsam mit dem Unternehmen Elektroautos f\u00fcr den chinesischen Markt.<\/p>\n<p>Noch ist v\u00f6llig offen, ob tats\u00e4chlich ein Werk verkauft oder gemeinsam genutzt wird. Die Gespr\u00e4che scheinen sich den Berichten zufolge zudem nicht ausschlie\u00dflich auf Volkswagen zu beziehen. Dennoch verdichten sich die Hinweise, dass chinesische Hersteller ihren Europa-Ausbau deutlich forcieren \u2013 und freie Produktionskapazit\u00e4ten europ\u00e4ischer Hersteller dabei eine wichtige Rolle spielen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Quelle: Financial Times \u2013 <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/c2586266-b18d-49c2-99b6-e151eec312f1?syn-25a6b1a6=1\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Xpeng in talks with VW about buying a factory in Europe; <\/a> Handelsblatt \u2013 <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/mobilitaet\/elektromobilitaet\/autoindustrie-xpeng-verhandelt-laut-bericht-ueber-vw-werk-in-europa\/100225006.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Xpeng verhandelt laut Bericht \u00fcber VW-Werk in Europa<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nicht mehr nur europ\u00e4ische Hersteller bauen Werke in China auf, sondern chinesische Automobilhersteller interessieren sich zunehmend f\u00fcr Fabriken&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1022512,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-1022511","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1022511","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1022511"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1022511\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1022512"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1022511"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1022511"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1022511"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}