{"id":1022513,"date":"2026-05-16T03:38:16","date_gmt":"2026-05-16T03:38:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1022513\/"},"modified":"2026-05-16T03:38:16","modified_gmt":"2026-05-16T03:38:16","slug":"britische-fleischexporte-in-die-eu-seit-brexit-eingebrochen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1022513\/","title":{"rendered":"Britische Fleischexporte in die EU seit Brexit eingebrochen"},"content":{"rendered":"<p>B\u00fcrokratie und hohe Kosten setzen britischen Fleischproduzenten zu. Ein \u00fcberarbeitetes Abkommen mit der EU soll Exporte erleichtern \u2013 und die Branche wiederbeleben.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Britische Fleischexporte in die Europ\u00e4ische Union sind seit dem Brexit eingebrochen. Die Ausfuhr von Schweinefleisch sei seit 2019 um mehr als ein Drittel zur\u00fcckgegangen, Rindfleisch um gut 20 Prozent und Lammfleisch um mehr als 15 Prozent, teilte der Verband der britischen Fleischproduzenten (BMPA) mit. Die Mitgliedsunternehmen klagten \u00fcber b\u00fcrokratische H\u00fcrden sowie stetig steigende Kosten f\u00fcr die Einhaltung von Vorschriften.<\/p>\n<p>Gro\u00dfbritannien war Ende Januar 2020 aus der EU ausgetreten und ist seit 2021 auch nicht mehr Mitglied der EU-Zollunion und des Binnenmarkts. Trotz eines in letzter Minute vereinbarten Freihandelsabkommens kommt es zu b\u00fcrokratischen H\u00fcrden und anderen Handelshemmnissen.<\/p>\n<p>Hohe Kosten f\u00fcr Zertifikate<\/p>\n<p>Die laufenden Jahreskosten f\u00fcr die Branche f\u00fcr Exportzertifizierungen betr\u00fcgen mittlerweile mehr als 50 Millionen Pfund (57,44 Mio. Euro), betonte der Verband. \u00abF\u00fcr Exporteure k\u00f6nnen nun bei jeder Lieferung zus\u00e4tzliche Kosten in H\u00f6he von 2.500 bis 3.000 Pfund pro Ladung anfallen \u2013 verursacht durch b\u00fcrokratischen Aufwand, Kontrollen und Verz\u00f6gerungen an den Grenzen.\u00bb<\/p>\n<p>BMPA-Chef John Powell will am Dienstag vor dem EU-Ausschuss des britischen Oberhauses auf das Problem aufmerksam machen sowie f\u00fcr das neue sogenannte SPS-Abkommen mit der EU werben. Das w\u00fcrde Kontrollen von Lebensmitteln sowie von lebenden Tieren, Futtermitteln, Pflanzen oder Saatgut erleichtern.<\/p>\n<p>Werbung f\u00fcr neues Abkommen \u00fcber Lieferung von Lebensmitteln<\/p>\n<p>Dadurch k\u00f6nnten Handelsstr\u00f6me wiederbelebt, kleinere Exporteure unterst\u00fctzt und engere Gesch\u00e4ftsbeziehungen zu Kunden in der EU wiederaufgebaut werden, hie\u00df es vom BMPA weiter. \u00abDie EU bleibt f\u00fcr das Vereinigte K\u00f6nigreich der n\u00e4chstgelegene und wichtigste Absatzmarkt f\u00fcr rotes Fleisch; auf sie entfallen bis zu 90 Prozent der Schaffleischexporte und rund 80 Prozent der Rindfleischexporte. Die Wachstumschancen in diesem Markt \u00fcberwiegen daher bei Weitem jene in weiter entfernten M\u00e4rkten.\u00bb<\/p>\n<p>Die Lieferketten seien bereits auf die EU-Standards ausgerichtet. \u00abMit nur sehr wenigen Ausnahmen ist ein Teil jedes im Vereinigten K\u00f6nigreich geschlachteten Tieres f\u00fcr den EU-Markt bestimmt.\u00bb Daher w\u00fcrden landwirtschaftliche Betriebe, Viehtransporteure, Schlachth\u00f6fe und Verarbeitungsbetriebe bereits jetzt in \u00dcbereinstimmung mit den Anforderungen der EU arbeiten. Ein Gro\u00dfteil des derzeitigen Zertifizierungsaufwands bestehe darin, die Einhaltung von Standards zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>dpa-infocom GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"B\u00fcrokratie und hohe Kosten setzen britischen Fleischproduzenten zu. 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