{"id":1022617,"date":"2026-05-16T04:41:37","date_gmt":"2026-05-16T04:41:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1022617\/"},"modified":"2026-05-16T04:41:37","modified_gmt":"2026-05-16T04:41:37","slug":"wiesbaden-neue-staatssekretaere-in-der-hessischen-landesregierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1022617\/","title":{"rendered":"Wiesbaden: Neue Staatssekret\u00e4re in der hessischen Landesregierung"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Die einen sind \u00fcber jeden Zweifel erhabene Experten, bei den anderen handelt es sich um Parteisoldaten, die zwar nicht \u00fcber inhaltliche Kompetenzen verf\u00fcgen, aber versorgt oder zwischengeparkt werden. Das ist die Theorie der Staatssekret\u00e4re. In der Praxis erlebt man sie als Verwaltungschefs, die von beiden Extremen einen Teil verk\u00f6rpern. Auch wenn viele es sich gern anders zusammenreimen: Parteipolitik und Sachwissen sind keine Gegens\u00e4tze. Im Zweifel aber w\u00fcnscht man sich als Staatssekret\u00e4r den erfahrenen Fachmann f\u00fcr Verwaltung und Inhalte. Die politischen Aspekte sind Sache der Minister. Im hessischen Wirtschaftsministerium trafen unter dem Minister Kaweh Mansoori (SPD) zwei Staatssekret\u00e4re zusammen, die beide nur ungef\u00e4hr ahnten, was an der Spitze eines solchen Hauses l\u00e4uft.<\/p>\n<p>Keiner wusste, wie man regiert<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Inhaltlich beherrschten die Professorin f\u00fcr Bauphysik, Lamia Messari-Becker, ebenso wie der Opel-Betriebsrat Umut S\u00f6nmez nur einen kleinen Sektor des gro\u00dfen Ministeriums f\u00fcr Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und l\u00e4ndlichen Raum. Die Gemeinsamkeit der beiden: ihr gesundes Selbstbewusstsein und die Bereitschaft, es im pers\u00f6nlichen Umgang zum Ausdruck zu bringen. Weil auch der mit seinen 35 Jahren aus dem Bundestag nach Wiesbaden gewechselte Sozialdemokrat Mansoori nicht recht wusste, wie man regiert, scheiterte das Trio zeitversetzt. Aber auch im Abgang hatten Messari-Becker und S\u00f6nmez etwas gemeinsam. Beide hinterlie\u00dfen verbrannte Erde. Mansoori ersetzt S\u00f6nmez jetzt durch Johannes Loheide, einen Abteilungsleiter aus dem Haus. Er muss garantieren, was in dem Ministerium in der Vergangenheit nicht selbstverst\u00e4ndlich war: Professionalit\u00e4t.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Unspektakul\u00e4r wirkt dagegen der Wechsel an der Spitze des Digitalministeriums. Dass ein 60 Jahre alter Staatssekret\u00e4r sich schon allein wegen seines Alters mit der komplexen inhaltlichen Materie schwertut, ist eine glaubw\u00fcrdig klingende Begr\u00fcndung f\u00fcr einen Abschied. Der Nachfolger hat mit seinen 37 Jahren die n\u00f6tige \u201edigitale Affinit\u00e4t\u201c. Er war in der Wissenschaft und in einer internationalen Anwaltskanzlei erfolgreich. Dies erinnert an einen seiner k\u00fcnftigen Kollegen. Till Kaesbach, seit dem vergangenen Jahr Staatssekret\u00e4r im Finanzministerium, kommt von der Aareal Bank. Vorher arbeitete der vierzigj\u00e4hrige promovierte Politikwissenschaftler in Berliner Ministerien und bei der Europ\u00e4ischen Kommission. Ministerpr\u00e4sident Boris Rhein (CDU) hat ein paar junge, smarte Typen von au\u00dfen f\u00fcr die Politik gewonnen. Ob sie neue Ma\u00dfst\u00e4be setzen?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die einen sind \u00fcber jeden Zweifel erhabene Experten, bei den anderen handelt es sich um Parteisoldaten, die zwar&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1022618,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1847],"tags":[3364,29,548,663,3934,30,13,2052,14,15,12,4544],"class_list":{"0":"post-1022617","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wiesbaden","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-hessen","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-wiesbaden"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116582422110509239","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1022617","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1022617"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1022617\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1022618"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1022617"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1022617"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1022617"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}