{"id":1024206,"date":"2026-05-16T20:10:31","date_gmt":"2026-05-16T20:10:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1024206\/"},"modified":"2026-05-16T20:10:31","modified_gmt":"2026-05-16T20:10:31","slug":"zerstoerer-vor-fehmarn-putins-taktik-greift-russland-setzt-sich-in-der-ostsee-durch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1024206\/","title":{"rendered":"Zerst\u00f6rer vor Fehmarn: Putins Taktik greift \u2013 Russland setzt sich in der Ostsee durch"},"content":{"rendered":"<p>In der L\u00fcbecker Bucht hat Moskau den Zerst\u00f6rer \u201eSeweromorsk\u201c in Stellung gebracht. Sein Einsatz dient vor allem einem Zweck. In der Nato sorgt das Vorgehen f\u00fcr Unruhe \u2013 und stellt das B\u00fcndnis vor eine heikle Entscheidung.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der russische Zerst\u00f6rer \u201eSeweromorsk\u201c wurde in den 1980er Jahren gebaut, um Nato-U-Boote zu jagen. Als Teil der russischen Nordmeerflotte, der Russlands wichtigste Atom-U-Boote angeh\u00f6ren, ist es im gleichnamigen Hauptquartier am Barentssee stationiert. Neuerdings wird das Kriegsschiff mit ganz anderen Aufgaben betraut: Es ankert in der Ostsee <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6a02bcd59e875c402d54dd5e\/severomorsk-russland-bringt-zerstoerer-vor-deutscher-ostseekueste-in-position-nato-reagiert.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6a02bcd59e875c402d54dd5e\/severomorsk-russland-bringt-zerstoerer-vor-deutscher-ostseekueste-in-position-nato-reagiert.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">zwischen Fehmarn und der L\u00fcbecker Bucht<\/a>. Zuvor hielt dort die kleinere Raketenkorvette \u201eStawropol\u201c die Stellung.<\/p>\n<p>Die russische Marine schweigt bislang zum Zweck der Verlegung. Wahrscheinlicher Grund ist das Ziel, russische Schattentanker vor Kontrollen zu sch\u00fctzen; dieser Ansicht ist auch das Bundesverteidigungsministerium. Russland nutzt Schiffe der sogenannten Schattenflotte, um Sanktionen zu umgehen, etwa durch intransparente Eigent\u00fcmer, das Abschalten von Transpondern und Umladungen auf offener See.  <\/p>\n<p>Auf dem Weg von russischen Ostseeh\u00e4fen m\u00fcssen die Tanker deutsche K\u00fcstengew\u00e4sser bei Fehmarn sowie den Gro\u00dfen Belt, der zu D\u00e4nemark geh\u00f6rt, passieren. Die Nato hat mit der Verlegung eines schnellen Eingreifverbandes in die Region reagiert, um Pr\u00e4senz zu zeigen. Angef\u00fchrt wird er von der deutschen Fregatte \u201eSachsen\u201c. <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/russisches-kriegsschiff-vor-fehmarn-nato-reagiert-6a017e6e7b6d0cd4a33ac73e\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/russisches-kriegsschiff-vor-fehmarn-nato-reagiert-6a017e6e7b6d0cd4a33ac73e&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Laut der \u201eBild\u201c<\/a> hat Frankreich die Lenkwaffenfregatte \u201eAuvergne\u201c entsandt.<\/p>\n<p>Die Spannungen in der Ostsee stehen f\u00fcr die j\u00fcngste Entwicklung im europ\u00e4isch-russischen Streit um sanktionierte \u00d6l-Exporte Russlands. In den vergangenen Monaten begannen Nato-Anrainerstaaten der Ostsee, Tanker und Frachtschiffe mit Bezug zu Russland verst\u00e4rkt zu kontrollieren und teils zu beschlagnahmen. Finnland etwa setzte Anfang des Jahres zwei Wochen lang den Frachter \u201eFitburg\u201c fest, der im Verdacht steht, ein Unterseekabel besch\u00e4digt zu haben.<\/p>\n<p>Im Januar dieses Jahres hie\u00df es aus Russlands \u201emaritimem Kollegium\u201c, ein von Putin-Freund und Hardliner Nikolai Patruschew geleitetes Beratungsgremium des <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/kreml\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/kreml\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kremls<\/a>, man habe die \u201eSicherheit der Seefahrt auf strategischen Routen\u201c diskutiert. Dies steht im Zusammenhang mit angeblichen \u201eVerst\u00f6\u00dfen unfreundlicher Staaten\u201c gegen das Seerecht. <\/p>\n<p>Sp\u00e4testens Anfang des Jahres begann die russische Marine also, systematisch Schattenflotten-Tanker in der Ostsee zu eskortieren, die zur Umgehung des von der EU verh\u00e4ngten \u00d6lpreisdeckels benutzt werden. Zugleich stieg die Zahl der Schattenflotten-Tanker, die ohne oder unter falscher Flagge unterwegs sind.<\/p>\n<p>Ein Tanker t\u00e4glich in D\u00e4nemarks Gew\u00e4ssern<\/p>\n<p>Im Zusammenhang mit Kontrollen und Beschlagnahmungen sprach das russische Au\u00dfenministerium im M\u00e4rz von \u201eRaub\u201c unter dem Deckmantel der Sanktionen. Der Sondergesandte des Au\u00dfenministeriums Artjom Bulatow erkl\u00e4rte vor wenigen Tagen, die EU und die Nato wollten die Ostsee zum Testfall f\u00fcr \u201eeinseitige Mechanismen der Kontrolle und Blockade internationaler Seefahrt\u201c machen. Diese sollten sich k\u00fcnftig gegen unliebsame Staaten richten. Russland sieht neben \u00d6l-Exporten die Versorgung seiner <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/kaliningrad\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/kaliningrad\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Exklave Kaliningrad<\/a> in Gefahr, die auch auf dem Seeweg aus Sankt-Petersburg versorgt wird \u2013 doch die stellen die Europ\u00e4er gar nicht infrage.<\/p>\n<p>Die europ\u00e4ischen <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/nato\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/nato\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ostsee-Anrainerstaaten<\/a> haben ein anderes Problem. Es geht nicht nur darum, dass Sanktionen wie der \u00d6lpreis-Deckel eingehalten werden, die Russlands Kriegskasse unter Druck setzen sollen. Schiffe, die aus russischen H\u00e4fen unterwegs sind oder diese ansteuern, sind schlicht ein Sicherheitsproblem. <\/p>\n<p>Die Tanker der Schattenflotte sind im Schnitt 18 Jahre alt, knapp vier bis f\u00fcnf Jahre \u00e4lter als der Durchschnittstanker. H\u00e4ufig haben sie technische M\u00e4ngel und sind nicht bei anerkannten internationalen Firmen versichert. Das bringt immense Umweltrisiken mit sich.<\/p>\n<p>Schattenflotte-Tanker stehen im begr\u00fcndeten Verdacht, europ\u00e4ische Untersee-Infrastruktur zu sabotieren. Au\u00dferdem fahren an Bord der Schattentanker laut einer Recherche des OCCRP (Projekt zur Erfassung und Ver\u00f6ffentlichung von organisierter Kriminalit\u00e4t und Korruption) h\u00e4ufig M\u00e4nner mit, die einen Bezug zur <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/wagner-gruppe\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/wagner-gruppe\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">S\u00f6ldnergruppe Wagner<\/a> und dem russischen Milit\u00e4rgeheimdienst GRU haben. Gelegentlich sind Passagiere an Bord, die gar nicht erst in Reisedokumenten der Tanker auftauchen. Das ist ein weiteres Sicherheitsrisiko.<\/p>\n<p>Nimmt man nur sanktionierte Tanker, die der russischen Schattenflotte zugerechnet werden, so passiert im Schnitt ein Schiff pro Tag d\u00e4nische Gew\u00e4sser. Rechnet man bislang nicht sanktionierte Tanker hinzu, k\u00f6nnten es bis zu sechs pro Tag sein. Den Europ\u00e4ern fehlen schlicht die Kapazit\u00e4ten, um jeden dieser Tanker zu kontrollieren. Russland wiederum kann nicht jeden Tanker mit milit\u00e4rischer Eskorte fahren lassen. Auf den ersten Blick ist also niemand im Vorteil.<\/p>\n<p>\u201eDas Risiko der Eskalation ist zu gro\u00df\u201c<\/p>\n<p>Faktisch sitzt Russland aber am l\u00e4ngeren Hebel. Alle Tanker zu eskortieren, scheint gar nicht Russlands Ziel zu sein, schreibt Charlie Edwards in einer Analyse f\u00fcr die Denkfabrik \u201eInternational Institute for Strategic Studies\u201c. Stattdessen wolle der Kreml bei den Europ\u00e4ern den Eindruck entstehen lassen, dass man dazu bereit sei. <\/p>\n<p>So wolle Russland die politischen Kosten der europ\u00e4ischen Reaktionen hochtreiben. \u201eDie Signale des Kremls zielen darauf ab, den politischen Zusammenhalt auf die Probe zu stellen, die Gefahr einer Eskalation zu verst\u00e4rken und die Nato-Mitgliedstaaten von weiteren Ma\u00dfnahmen in umstrittenen Gew\u00e4ssern abzuschrecken\u201c, schreibt Edwards.<\/p>\n<p>Das scheint zumindest zum Teil zu funktionieren: Estland wird Schiffe der russischen Schattenflotte k\u00fcnftig nicht mehr festsetzen. Das k\u00fcndigte der Kommandeur der estnischen Marine Ivo Vark an. \u201eDas Risiko der milit\u00e4rischen Eskalation ist einfach zu gro\u00df\u201c, sagte er der Nachrichtenagentur Reuters.<\/p>\n<p>Vor einem Jahr schickte Russland ein Kampfflugzeug in den estnischen Luftraum \u00fcber der Ostsee, um die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/kuestenwache\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/kuestenwache\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">K\u00fcstenwache des Landes<\/a> von der Kontrolle eines \u00d6ltankers abzubringen. Anschlie\u00dfend eskortierte das Kampfflugzeug den Tanker in russische Gew\u00e4sser.<\/p>\n<p>Gezielte Botschaften<\/p>\n<p>Ein Kampfjet im Nato-Luftraum, ein Zerst\u00f6rer vor der deutschen K\u00fcste: Es ist nicht zuletzt ein Kampf der Botschaften, jeweils an die Gegenseite gerichtet und von Russland und Europa strategisch in der \u00d6ffentlichkeit platziert. <\/p>\n<p>Europ\u00e4ische Nato-L\u00e4nder, einschlie\u00dflich Gro\u00dfbritannien, aber auch die USA und Indien, wollen Russland mit Kontrollen der russischen Schattenflotte Grenzen aufzeigen. Dabei ist Russland wegen der derzeit <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/oelpreis\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/oelpreis\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">hohen \u00d6lpreise<\/a> mehr denn je an Schattenflotten-Exporten interessiert. Derzeit sind sie besonders lukrativ. Das ist wohl einer der Gr\u00fcnde, weshalb der Kreml derzeit auf Eskalation setzt.<\/p>\n<p>Nun m\u00fcssen europ\u00e4ische K\u00fcstenl\u00e4nder ihre Reaktionen genau austarieren, damit sich die Lage nicht gef\u00e4hrlich aufheizt. Radikale Ma\u00dfnahmen wie die generelle Schlie\u00dfung der d\u00e4nischen Gew\u00e4sser f\u00fcr die russische Schattenflotte w\u00e4ren riskant \u2013 und wurden von D\u00e4nemarks Regierung ausgeschlossen. <\/p>\n<p>Trotzdem: Alles wollen sich die Europ\u00e4er nicht gefallen lassen. So ist auch der Einsatz des Nato-Eingreifverbandes vor Fehmarn in diesem Kontext zu bewerten.<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/pavel-lokshin\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/autor\/pavel-lokshin\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><b>Pavel Lokshin<\/b><\/a><b> ist Russland-Korrespondent. Im Auftrag von WELT berichtet er seit 2017 \u00fcber Russland, die Ukraine und den postsowjetischen Raum.<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In der L\u00fcbecker Bucht hat Moskau den Zerst\u00f6rer \u201eSeweromorsk\u201c in Stellung gebracht. 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