{"id":1024417,"date":"2026-05-16T22:30:28","date_gmt":"2026-05-16T22:30:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1024417\/"},"modified":"2026-05-16T22:30:28","modified_gmt":"2026-05-16T22:30:28","slug":"hamburg-st-pauli-verliert-klassenkampf-wolfsburg-wahrt-chance-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1024417\/","title":{"rendered":"Hamburg | St. Pauli verliert Klassenkampf &#8211; Wolfsburg wahrt Chance"},"content":{"rendered":"<p>Hamburg (dpa) &#8211; Die Bundesliga-Party des FC St. Pauli ist vorerst vorbei, der VfL Wolfsburg darf indes weiter auf Erstklassigkeit hoffen. Zwei Jahre nach dem Aufstieg ins Fu\u00dfball-Oberhaus verabschiedete sich Kiezclub mit dem 1:3 (0:1) trotz einer phasenweise starken Leistung im Abstiegs-Endspiel gegen die Niedersachsen Richtung 2. Bundesliga. Dagegen retteten sich die G\u00e4ste am letzten Spieltag noch in die Relegation.\u00a0<\/p>\n<p>Vor 29.546 Zuschauern am ausverkauften Hamburger Millerntor hatte Konstantinos Koulierakis (37.) die Wolfsburger in F\u00fchrung gebracht. Dem nach der Pause eingewechselten Abdoulie Ceesay (57.) gelang f\u00fcr die Gastgeber noch der Ausgleich.\u00a0<\/p>\n<p>Ein Eigentor des bis dahin starken St. Pauli-Torwart Nikola Vasilj (64.) sorgte f\u00fcr die Vorentscheidung. Wolfsburgs Kapit\u00e4n Christian Eriksen (77.) konnte es sich erlauben, einen Handelfmeter nur an die Latte zu schie\u00dfen. Dzenan Pejcinovic (80.) setzte f\u00fcr den VfL den Schlusspunkt.<\/p>\n<p>Wolfsburg wartet auf seinen Relegations-Gegner<\/p>\n<p>Das 0:2 (0:2) des 1. FC Heidenheim gegen Mainz 05 hatte keine unmittelbaren Folgen mehr f\u00fcr die Nordclubs. Die Heidenheimer stiegen als Tabellen-17. gemeinsam mit dem FC St. Pauli (18.) ab. Wolfsburg, Heidenheim und St. Pauli waren punktgleich in den letzten Spieltag gegangen.\u00a0<\/p>\n<p>In der Saisonverl\u00e4ngerung geht es f\u00fcr den VfL am Donnerstag und Pfingstmontag gegen den Zweitliga-Dritten um den 18. Startplatz der neuen Bundesliga-Spielzeit. Gegner werden entweder die SV Elversberg, Hannover 96 oder der SC Paderborn sein, die am Sonntag punktgleich um den direkten Aufstieg oder die Relegation k\u00e4mpfen.\u00a0<\/p>\n<p>Entt\u00e4uschung und Ern\u00fcchterung beim FC St. Pauli\u00a0<\/p>\n<p>Nach dem Schlusspfiff standen, lagen oder sa\u00dfen die St. Pauli-Spieler entt\u00e4uscht, ersch\u00f6pft und ersch\u00fcttert auf dem Rasen. Trainer Alexander Blessin versuchte, sie zu tr\u00f6sten. Die Wolfsburger umarmten sich indes und waren erleichtert, noch eine Chance auf den Klassenverbleib erhalten zu haben.<\/p>\n<p>Dabei hatten die Hamburger lange mitgehalten. Nach 20 Minuten kam die Partie in Fahrt. Beide Teams hatten beste Chancen zur F\u00fchrung. Auch im zweiten Abschnitt waren die Gastgeber mit dem VfL lange auf Augenh\u00f6he. Erst nach dem 1:3 machte sich Resignation breit.\u00a0<\/p>\n<p>An Trainer bis zum Ende festgehalten<\/p>\n<p>So bitter der Abstieg f\u00fcr Trainer Blessin, die Mannschaft und die Fans war, \u00fcberraschend kam er nicht. Zwar waren die Hamburger in dem Abstiegstriell mit dem VfL Wolfsburg und dem 1. FC Heidenheim nach Punkten gleichauf, doch die Tordifferenz und der Trend sprach gegen sie. Mit der Niederlage gegen den VfL Wolfsburg blieben sie zum zehnten Mal nacheinander ohne Sieg. Schon in der Hinrunde hatten die Kiezkicker eine Serie von neun Niederlagen erlebt.\u00a0<\/p>\n<p>Dass die Verantwortlichen des Clubs um Pr\u00e4sident Oke G\u00f6ttlich und Sportchef Andreas Bornemann an Trainer Blessin festhielten, war angesichts des sonst \u00fcblichen Aktionismus von Bundesliga-Vereinen in vergleichbaren Lagen bemerkenswert.\u00a0<\/p>\n<p>Blessin in Vorsaison noch Garant f\u00fcr den Klassenverbleib\u00a0<\/p>\n<p>Blessin war es in der Vorsaison immerhin gelungen, mit bescheidenen finanziellen Mitteln den Verein nach dem Aufstieg in der Bundesliga zu halten &#8211; erstmals seit 1996. Doch in dieser Saison lief vieles nicht mehr.\u00a0<\/p>\n<p>Mit 29 Toren stellte der FC St. Pauli die harmloseste Offensive der Liga. Zwar hatte der Club viele schnelle Spieler f\u00fcr das Umschaltspiel geholt, ein Torj\u00e4ger war nicht darunter. Im Transferfenster im Winter wurde nicht reagiert.\u00a0<\/p>\n<p>Auch war die Abwehr nicht mehr der Garant wie in der Saison 2024\/2025. Damals hatten die Hamburger die zweitwenigsten Tore (41) kassiert, diesmal waren es 18 mehr. Dazu kam in der Saison noch Verletzungspech. Zahlreiche Leistungstr\u00e4ger wie Kapit\u00e4n Jackson Irvine fehlte \u00fcber mehrere Wochen.\u00a0<\/p>\n<p>Kiezclub vor dem Umbruch\u00a0<\/p>\n<p>Klar ist, der FC St. Pauli steht nach dem Abstieg vor einem Umbruch. Der Weggang von Blessin wird erwartet. Auch wenn G\u00f6ttlich vor dem Spiel noch abwiegelte. \u00abWir haben \u00fcberhaupt keinerlei andere Signale erhalten und gesendet\u00bb, hatte er bei Sky gesagt.<\/p>\n<p>Zwei Jahre Abstiegskampf haben aber dem Nachfolger von Aufstiegstrainer Fabian H\u00fcrzeler viel abverlangt. \u00abEinen Abstiegskampf mitzuerleben, kostet extrem viel Kraft\u00bb, hatte der 52-j\u00e4hrige Blessin vor dem vorletzten Spieltag gesagt.\u00a0<\/p>\n<p>Auf dem Arbeitsmarkt Bundesliga werden nach der Saison einige Trainer-Stellen frei. Blessin hat Chancen, eine der Positionen zu ergattern. Schon vor dem Saisonfinale wurde er mit dem VfL Wolfsburg und auch dem FC Augsburg in Verbindung gebracht.\u00a0<\/p>\n<p>Leistungstr\u00e4ger werden gehen\u00a0<\/p>\n<p>Auch im Kader wird es einen Aderlass geben. Kiez-Helden wie Kapit\u00e4n Irvine, Torwart Nikola Vasilj, Abwehrchef Hauke Wahl oder der gegen Wolfsburg erkrankt fehlende Defensiv-Allrounder Eric Smith werden kaum noch zu halten sein und haben das Interesse anderer Clubs geweckt.\u00a0<\/p>\n<p>Auf Sportchef Bornemann warten herausfordernde Aufgaben in den kommenden Wochen: wahrscheinlich einen neuen Trainer finden, eine neue Mannschaft zusammenstellen &#8211; und damit wieder f\u00fcr Partys zu sorgen. Dann allerdings in der 2. Bundesliga.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburg (dpa) &#8211; Die Bundesliga-Party des FC St. Pauli ist vorerst vorbei, der VfL Wolfsburg darf indes weiter&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1024418,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[299,29,459,347,30,692,1411,931],"class_list":{"0":"post-1024417","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-bundesliga","9":"tag-deutschland","10":"tag-fc-st-pauli","11":"tag-fussball","12":"tag-germany","13":"tag-hamburg","14":"tag-niedersachsen","15":"tag-vfl-wolfsburg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116586625784286989","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1024417","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1024417"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1024417\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1024418"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1024417"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1024417"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1024417"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}