{"id":102449,"date":"2025-05-11T15:30:09","date_gmt":"2025-05-11T15:30:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/102449\/"},"modified":"2025-05-11T15:30:09","modified_gmt":"2025-05-11T15:30:09","slug":"der-israelische-praesident-jitzchak-herzog-hat-vor-seinem-berlin-besuch-die-aufnahme-diplomatischer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/102449\/","title":{"rendered":"Der israelische Pr\u00e4sident Jitzchak Herzog hat vor seinem Berlin-Besuch die Aufnahme diplomatischer"},"content":{"rendered":"<p>Der &#8222;Welt&#8220; (Montagsausgabe) sagte Herzog, der am morgigen Montag in Berlin erwartet wird: &#8222;Wenn nach der dunkelsten Zeit der Geschichte, nach den schlimmsten Gr\u00e4ueltaten der Nazis an den Juden im Zweiten Weltkrieg heute 60 Jahre diplomatische Beziehungen mit Deutschland gefeiert werden k\u00f6nnen, dann gibt mir das Hoffnung, dass wir vom Frieden mit den Pal\u00e4stinensern tr\u00e4umen k\u00f6nnen.&#8220;<br \/>\nAls Voraussetzung f\u00fcr einen solchen Frieden nannte Herzog drei Regeln: &#8222;Keine Akzeptanz von Terror unter keinen Umst\u00e4nden.&#8220; Zweitens m\u00fcsse es &#8222;W\u00fcrde f\u00fcr alle V\u00f6lker&#8220; sowie die &#8222;Einbindung der Israelis als selbstverst\u00e4ndlicher Teil eines neuen Nahen Ostens&#8220; geben. Und drittens: &#8222;Wir m\u00fcssen sicherstellen, dass der Iran nicht in den Besitz einer Atomwaffe gelangt.&#8220;<br \/>\nMit Blick auf die Reise von US-Pr\u00e4sident Donald Trump nach Saudi-Arabien und in andere Golfstaaten \u00e4u\u00dferte das israelische Staatsoberhaupt die Hoffnung auf &#8222;positive Ver\u00e4nderungen&#8220;. <\/p>\n<p>Herzog weiter: &#8222;Was uns am wichtigsten ist, sind nat\u00fcrlich die Verhandlungen mit dem Iran \u00fcber ein Atomabkommen oder besser gesagt ein Anti-Atom-Abkommen, damit der Iran unter keinen Umst\u00e4nden nukleare F\u00e4higkeiten erreicht. Wenn dazu Milit\u00e4roperationen erforderlich sind, dann soll das so sein. Aber wir geben dem Dialog eine Chance.&#8220;<br \/>\nHerzog, der in Berlin unter anderem auch mit dem neuen Bundeskanzler sprechen wird, lobte Friedrich Merz: &#8222;Er wird in Israel als enger Freund und sehr positiv gesehen, und ich bin mir sicher, dass er auf internationaler Ebene einen gro\u00dfen Einfluss haben wird.&#8220; Kritische \u00c4u\u00dferungen des Kanzlers zur humanit\u00e4ren Lage in Gaza wies der Pr\u00e4sident aber zur\u00fcck: &#8222;Ich empfehle jedem, der dar\u00fcber spricht, sich eingehend mit den Fakten zu befassen.&#8220; Bei diesem Thema gebe es viele &#8222;Fake News und falsche Behauptungen&#8220;. Die Hamas f\u00fchre einen &#8222;gro\u00dfen psychologischen Krieg an vielen Fronten, um ein verzerrtes Bild zu erzeugen, um Regierungen dazu zu bringen, Druck auf Israel auszu\u00fcben&#8220;, so Herzog.<br \/>\nDie humanit\u00e4re Lage im Gazastreifen wird auch von UN-Institutionen sowie unabh\u00e4ngigen Hilfsorganisationen als katastrophal beschrieben. Zudem gibt es breite Kritik an Blockaden von Hilfslieferungen durch die Netanjahu-Regierung.<br \/>\nHerzog verband unterdessen seine Kritik mit einem Angebot an Berlin: &#8222;Ich empfehle der Bundesregierung, falls n\u00f6tig, Experten zu entsenden, um die Situation eingehend zu untersuchen. Jetzt, da es einen neuen Plan gibt, denke ich, dass die internationale Gemeinschaft sich diesem Plan anschlie\u00dfen und die entsprechenden Lieferungen bereitstellen wird, damit man sie den Menschen in Gaza direkt, ohne Zwischenh\u00e4ndler oder Terroristen, bereitstellen kann.&#8220;\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der &#8222;Welt&#8220; (Montagsausgabe) sagte Herzog, der am morgigen Montag in Berlin erwartet wird: &#8222;Wenn nach der dunkelsten Zeit&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":102450,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,40575,4357,296,1937,40574,12004,29,30,40572,22745,18200,40573,1940,1938,3686],"class_list":{"0":"post-102449","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-anlass","11":"tag-aufnahme","12":"tag-berlin","13":"tag-berlin-news","14":"tag-berlin-besuch","15":"tag-beziehungen","16":"tag-deutschland","17":"tag-germany","18":"tag-herzog","19":"tag-hoffnung","20":"tag-jahren","21":"tag-jitzchak","22":"tag-nachrichten-aus-berlin","23":"tag-news-aus-berlin","24":"tag-praesident"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114489919109533218","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102449","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=102449"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102449\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/102450"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=102449"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=102449"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=102449"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}