{"id":1024597,"date":"2026-05-17T00:21:39","date_gmt":"2026-05-17T00:21:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1024597\/"},"modified":"2026-05-17T00:21:39","modified_gmt":"2026-05-17T00:21:39","slug":"haus-grund-kritisiert-neues-heizungsgesetz-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1024597\/","title":{"rendered":"Haus &#038; Grund kritisiert neues Heizungsgesetz"},"content":{"rendered":"<p>                    <a data-lightbox=\"featured-image-713534\" data-title=\"L\u00e4sst kein gutes Haar am neuen Geb\u00e4udeenergiegesetz: Der Verbandsvorsitzende von Haus &amp; Grund, Alexander Bla\u017eek. (Archivbild) Frank Molter\/dpa\" href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/image-261.jpg\" rel=\"lightbox\"><br \/>\n                        <img decoding=\"async\" alt=\"L\u00e4sst kein gutes Haar am neuen Geb\u00e4udeenergiegesetz: Der Verbandsvorsitzende von Haus &amp; Grund, Alexander Bla\u017eek. 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Nach der neuen Regelung k\u00f6nnen Eigent\u00fcmer auch k\u00fcnftig Anlagen einbauen, die mit Erdgas oder Mineral\u00f6l betrieben werden. Allerdings gilt eine sogenannte Biotreppe. Ab 2029 m\u00fcssen die Heizungsanlagen einen Anteil von mindestens 10 Prozent, ab 2035 von 30 Prozent und ab 2040 von 60 Prozent der W\u00e4rme aus Biokraftstoffen wie Bio-Methan erzeugen.<\/p>\n<p>Bla\u017eek warnt vor dem Einau neuer \u00d6l- und Gasheizungen<\/p>\n<p>\u00abDie angebliche Freiheit im Heizungskeller ist Augenwischerei\u00bb, kritisierte Bla\u017eek. \u00abAngesichts der Explosion der Preise f\u00fcr fossile Energietr\u00e4ger wie Erdgas und Heiz\u00f6l w\u00e4re jeder Eigent\u00fcmer von Wohnimmobilien schlecht beraten, eine neue Gas- oder \u00d6lheizung einzubauen.\u00bb Das gelte umso mehr aufgrund der sogenannten Biotreppe. Das setzte voraus, das zuk\u00fcnftig gen\u00fcgend Bio-Gas vorhanden ist. \u00abWenn das nicht der Fall sein sollte, w\u00fcrden auch hier die Preise und damit die Heizkosten explodieren.\u00bb<\/p>\n<p>Weil mit dem neuen Gesetz die \u00d6ffnungsklausel wegfallen soll, die es den L\u00e4ndern erm\u00f6glicht, weitergehende Anforderungen oder Beschr\u00e4nkungen zu bestimmen, sieht Bla\u017eek ein Problem f\u00fcr Schleswig-Holstein. Im n\u00f6rdlichsten Bundesland m\u00fcssen demnach Geb\u00e4udeeigent\u00fcmer beim Heizungstausch von vor dem 1. Januar 2019 errichteten Geb\u00e4uden mindestens 15 Prozent des W\u00e4rmebedarfs mit erneuerbaren Energien erzeugen.<\/p>\n<p>Folgen f\u00fcr Schleswig-Holsteins Klimaziele?<\/p>\n<p>Energiewendeminister Tobias Goldschmidt (Gr\u00fcne) m\u00fcsse sich mit der Frage auseinandersetzen, welche Folgen das neue Geb\u00e4udemodernisierungsgesetz habe. \u00abDem Energiewende- und Klimaschutzgesetz Schleswig-Holstein k\u00f6nnte in entscheidenden Teilen die Rechtsgrundlage entzogen werden. Die Pflicht, beim Heizungstausch W\u00e4rme mit 15 Prozent erneuerbaren Energie zu erzeugen, d\u00fcrfte entfallen\u00bb, so der Verbandschef.\u00a0<\/p>\n<p>Bla\u017eek sprach von einem schlimmen Chaos f\u00fcr Hausbesitzer und private Kleinvermieter, das die Bundesregierung verursacht hat. \u00abWenn die Lage unklar ist, investiert man nicht. Das ist eine sehr schlechte Nachricht f\u00fcr den Klimaschutz, aber auch f\u00fcr Eigent\u00fcmer, weil deren Immobilien auch eine wichtige Kapitalanlage sind.\u00bb<\/p>\n<p>Eigent\u00fcmer k\u00f6nnen Energieberatung nutzen<\/p>\n<p>Er verwies auf das F\u00f6rderprogramm Energieberatung in Schleswig-Holstein. Eigent\u00fcmer k\u00f6nnen sich objektiv und unabh\u00e4ngig informieren, wie ihre Immobilie k\u00fcnftig wirtschaftlich zu beheizen ist. F\u00f6rderantr\u00e4ge k\u00f6nnen bei Haus &amp; Grund Schleswig-Holstein gestellt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"L\u00e4sst kein gutes Haar am neuen Geb\u00e4udeenergiegesetz: Der Verbandsvorsitzende von Haus &amp; Grund, Alexander Bla\u017eek. 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