{"id":1024785,"date":"2026-05-17T02:16:18","date_gmt":"2026-05-17T02:16:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1024785\/"},"modified":"2026-05-17T02:16:18","modified_gmt":"2026-05-17T02:16:18","slug":"umstrittener-auftritt-von-israel-beim-eurovision-song-contest-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1024785\/","title":{"rendered":"Umstrittener Auftritt von Israel beim Eurovision Song Contest 2026"},"content":{"rendered":"<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/rs-badge-recommendation.png\" alt=\"ROLLING STONE Badge\"\/><\/p>\n<p>Empfehlungen der\u00a0Redaktion<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/312372b489ce4ed2967c5d83a23fe06a.gif\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\"\/>Der Auftritt Israels beim <a href=\"https:\/\/www.rollingstone.de\/eurovision-song-contest-2025-analyse-der-israel-kontroverse-und-reformen-3081201\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Eurovision Song Contest 2026<\/a> war schon vor der ersten gesungenen Note einer der meistdiskutierten Momente des Abends. Noam Bettan vertritt Israel in Wien mit dem Song \u201eMichelle\u201c \u2013 und steht damit im Zentrum einer Debatte, die den Wettbewerb seit Wochen begleitet. F\u00fcnf L\u00e4nder haben den diesj\u00e4hrigen ESC aus Protest gegen Israels Teilnahme boykottiert: Spanien, die Niederlande, Irland, Slowenien und Island blieben dem Wettbewerb dieses Jahr fern. Hintergrund ist Israels Vorgehen im Gazastreifen nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel im Jahr 2023. W\u00e4hrend die European Broadcasting Union (EBU) an Israels Startrecht festhielt, warfen Kritikerinnen und Kritiker den Veranstaltern vor, mit zweierlei Ma\u00df zu messen \u2013 vor allem im Vergleich zum weiterhin ausgeschlossenen Russland.<\/p>\n<p>B\u00f6hmermann und Schulz zeigten sich gelangweilt vom Song<\/p>\n<p>Auch wenn Noam Bettan bei den Buchmachern weit vorn liegt, bleibt der Song nicht lange im Kopf \u2013 das liegt aber nicht zuletzt am undankbaren dritten Platz in der Startreihenfolge des Events. Bei den f\u00fcr \u00d6sterreich moderierenden ESC-Kommentatoren Jan B\u00f6hmermann und Olli Schulz fiel der Song schon mal durch: Sie sangen gelangweilt mit und hatten zum Ende der Performance keine netten Worte f\u00fcr den Song.<\/p>\n<p>Im Netz diskutieren die Zuschauer indes weniger \u00fcber den Song, als \u00fcber die Kontroverse zur Teilnahme Israels. Viele nutzen die M\u00f6glichkeit, verst\u00e4rkt auf Geschehnisse im Gazastreifen aufmerksam zu machen, als sich mit der musikalischen Darbietung von Noam Bettan auseinanderzusetzen. Viele Kommentare drehen sich weiterhin um die Frage, ob ein Land, das international derart in der Kritik steht, beim ESC auftreten sollte.<\/p>\n<p>Bef\u00fcrworterinnen und Bef\u00fcrworter der Teilnahme verweisen dagegen darauf, dass Noam Bettan nicht von der israelischen Regierung, sondern vom \u00f6ffentlich-rechtlichen Sender KAN ausgew\u00e4hlt wurde \u2013 und dass der ESC trotz aller politischen Spannungen ein Ort der Begegnung bleiben solle. Diese Argumentation hatte auch die EBU immer wieder betont: Der Wettbewerb verstehe sich nicht als politische B\u00fchne, sondern als musikalisches Ereignis, das L\u00e4nder und Menschen zusammenbringen soll.<\/p>\n<p>Israel und der ESC: Proteste auch vor der Show<\/p>\n<p>Auch in Wien blieb die Kontroverse unmittelbar vor der Finalshow sichtbar. Einsatzkr\u00e4fte z\u00e4hlten rund 2600 Menschen, die gegen Israels Teilnahme protestierten. Eine offizielle Zahl nannte die Polizei zun\u00e4chst nicht. Die Demonstration verlief friedlich, auf Plakaten waren unter anderem Slogans wie \u201eFreiheit f\u00fcr Pal\u00e4stina\u201c und \u201eBlock Eurovision\u201c zu lesen. Bereits zuvor hatte es kleinere Protestaktionen gegeben, darunter ein sogenannter \u201eSong Protest\u201c, eine Mischung aus Konzert und Demonstration, die auf die Lage der Menschen in Gaza aufmerksam machen sollte. Dort kamen allerdings deutlich weniger Menschen zusammen als zun\u00e4chst erwartet.<\/p>\n<p>Wie sind die Chancen f\u00fcr Israel beim ESC 2026?<\/p>\n<p>F\u00fcr die Buchmacher geh\u00f6rt Israel dennoch zu den erweiterten Favoriten des Abends. Mit \u201eMichelle\u201c lag Noam Bettan kurz vor dem Finale bei rund sieben Prozent Siegchance \u2013 gleichauf mit Griechenland und deutlich hinter dem favorisierten finnischen Duo Linda Lampenius und Pete Parkkonen. Ob Israel am Ende vor allem wegen des Songs, wegen der politischen Debatte oder wegen beidem Punkte sammelt, d\u00fcrfte eine der spannendsten Fragen dieses ESC-Finales werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Empfehlungen der\u00a0Redaktion Der Auftritt Israels beim Eurovision Song Contest 2026 war schon vor der ersten gesungenen Note einer&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1024786,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,4629,74713,217130,30,13,411,14,15,217131,12],"class_list":["post-1024785","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-de","tag-deutschland","tag-esc","tag-esc-2026","tag-eurovision-song-contest-2026","tag-germany","tag-headlines","tag-israel","tag-nachrichten","tag-news","tag-noam-bettan","tag-schlagzeilen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116587514420187284","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1024785","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1024785"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1024785\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1024786"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1024785"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1024785"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1024785"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}