{"id":1025668,"date":"2026-05-17T11:32:15","date_gmt":"2026-05-17T11:32:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1025668\/"},"modified":"2026-05-17T11:32:15","modified_gmt":"2026-05-17T11:32:15","slug":"esc-2026-bulgarien-gewinnt-sarah-engels-bekommt-0-publikumspunkte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1025668\/","title":{"rendered":"ESC 2026: Bulgarien gewinnt &#8211; Sarah Engels bekommt 0 Publikumspunkte"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eOh my god\u201c, rief die bulgarische S\u00e4ngerin Dara am Sonntagmorgen auf der B\u00fchne der Stadthalle in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/wien\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wien<\/a> und tanzte im goldenen Konfettiregen. Kurz zuvor hatte sich die 27-J\u00e4hrige mit dem Song \u201eBangaranga\u201c im Finale des 70. Eurovision Song Contests (ESC) als Siegerin durchgesetzt. Sie sammelte sowohl von den internationalen Jurys als auch vom Publikum die meisten Punkte, insgesamt 516. Den zweiten Platz holte Noam Bettan aus <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/israel\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Israel<\/a> mit \u201eMichelle\u201c, er konnte vor allem bei den Zuschauern punkten. Alexandra C\u0103pit\u0103nescu aus Rum\u00e4nien belegte mit \u201eChoke Me\u201c Platz drei. Die deutsche S\u00e4ngerin <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/sarah-engels\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sarah Engels<\/a> landete mit \u201eFire\u201c abgeschlagen auf dem 23. und damit drittletzten Platz vor <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/oesterreich\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u00d6sterreich<\/a> und Gro\u00dfbritannien.<\/p>\n<p>Auftritt von Sarah Engels tadellos &#8211; was fehlte?      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Engels war mit der undankbaren Startnummer zwei ins Rennen gegangen. Die 33-J\u00e4hrige hatte aber nicht nur stimmlich wie t\u00e4nzerisch eine tadellose Performance geboten, sondern mit ihrer positiven, nahbaren und bescheidenen Art schon in der Woche zuvor die Herzen vieler ESC-Fans erobert. Ihrem eher simplen Popsong \u201eFire\u201c fehlte es leider an Originalit\u00e4t, um sich in einem Feld mit teils starken Mitbewerbern durchsetzen zu k\u00f6nnen. Bei den Publikumspunkten ging die K\u00f6lnerin leer aus, von den Jurys erhielt sie insgesamt zw\u00f6lf Punkte.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die \u00f6sterreichische Hauptstadt war ein w\u00fcrdiger Gastgeber der ESC-Jubil\u00e4umsausgabe mit einer minuti\u00f6s durchchoreographierten Show auf einer hochmodernen B\u00fchne, die inszenatorisch keine W\u00fcnsche offenlie\u00df. Mehr als 10.000 Zuschauer waren vor Ort dabei, als Vorjahressieger JJ zun\u00e4chst mit einem Schnipsel aus seinem neuen Song \u201eUnknown\u201c und dann mit seinem Gewinnerlied aus dem Vorjahr, \u201eWasted Love\u201c, den Abend er\u00f6ffnete. <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/victoria-swarovski\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Victoria Swarovski<\/a> und Michael Ostrowski, beide stilecht im Glitzer-Outfit, moderierten das Finale, Emily Busvine \u00fcbernahm die kurzen Interviews aus dem sogenannten Green Room.<\/p>\n<p>Starke Stimmen und tolle Stilmischungen beim ESC 2026      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">K\u00fcnstlerisch bot der Abend die gewohnte Bandbreite an Stilen, von Pop, HipHop, Chansons und Balladen bis Rock, Gospel und Soul war alles dabei, allerdings auch mit dem \u00fcblichen qualitativen Gef\u00e4lle \u2013 sowohl was die musikalische Darbietung als auch die szenische Umsetzung anging. So konnte etwa Soren Torpegaard Lund aus D\u00e4nemark gleich zu Anfang mit dem eing\u00e4ngigen Popsong \u201eFor vi gar hjem\u201c punkten. Die <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/ukraine\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> stellte mit Leleka und dem Lied \u201eRidnym\u201c eine der besten S\u00e4ngerinnen des diesj\u00e4hrigen Wettbewerbs. Australien schickte einen der gr\u00f6\u00dften Stars des Landes, Delta Goodrem, die mit \u201eEclipse\u201c auf dem vierten Platz landete.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zu den weiteren starken Auftritten geh\u00f6rten die franz\u00f6sische S\u00e4ngerin Monroe, die in ihrem Song \u201eRegarde\u201c Pop- und Opernelemente mischte, die polnische K\u00fcnstlerin Alicja, deren Lied \u201ePray\u201c sowohl auf Gospel als auch Soul und HipHop setzte, sowie der S\u00e4nger Sal Da Vinci aus <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/italien\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Italien<\/a>, der mit \u201ePer sempre si\u201c einen Italo-Pop-Song im Retrogewand pr\u00e4sentierte.<\/p>\n<p>Party-Stampfer von Dara aus Bulgarien      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Am Ende mussten sich alle aber dem Party-Stampfer \u201eBangaranga\u201c aus <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/bulgarien\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bulgarien<\/a> geschlagen geben. S\u00e4ngerin Dara ist in Bulgarien ein Popstar, und ihr Lied hatte schon den nationalen Vorentscheid haushoch f\u00fcr sich entscheiden k\u00f6nnen. Sie \u00fcbertrumpfte im ESC-Finale damit auch die Favoriten aus Finnland, das Duo Linda Lampenius und Pete Parkkonen.<\/p>\n<p>Zu viel Theatralik und ein Schwert als Mikrofonst\u00e4nder      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Wie immer beim ESC gab es auch grenzwertige und musikalisch fragw\u00fcrdige Auftritte wie jenen der serbischen Rockband Lavina, die in mittelalterlich anmutenden Kost\u00fcmen auftrat und ein Schwert als Mikrofonst\u00e4nder nutzte. Der S\u00e4nger Jonas Lovv aus <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/norwegen\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Norwegen<\/a> baute seinen Song \u201eYa Ya Ya\u201c einfach um ein bekanntes Gitarrenriff, w\u00e4hrend die Beitr\u00e4ge aus Albanien und <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/kroatien\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kroatien<\/a> sich auf die Kraft der Ch\u00f6re verlie\u00dfen, gekoppelt mit einer \u00fcberladenen, theatralischen Inszenierung.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Luft nach oben lie\u00df auch die Leistung des deutschen Kommentators Thorsten Schorn. Dessen Gags wollten oft nicht z\u00fcnden, vor allem gegen Ende verhaspelte er sich manches Mal.<\/p>\n<p>Ruhige Lage im Umfeld des ESC trotz Sorge vor Protesten      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u00dcberschattet wurde der Jubil\u00e4ums-ESC von Protesten gegen die Teilnahme Israels wegen des Vorgehens im Gaza-Krieg. Aus dem Grund hatten f\u00fcnf L\u00e4nder den Wettbewerb schon im Vorfeld boykottiert. Vor Ort waren die Sicherheitsma\u00dfnahmen entsprechend hochgefahren worden, die Lage blieb aber weitgehend ruhig. Auch in der Halle war beim Auftritt Israels zun\u00e4chst nichts zu h\u00f6ren \u2013 zumindest nicht in der Fernseh\u00fcbertragung.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Erst als Noam Bettan bei der Vergabe der Publikumspunkte vor\u00fcbergehend auf dem ersten Platz landete, waren im Publikum lautstarke Buhrufe zu vernehmen. Der S\u00e4nger hatte sich schon bei den Proben von seinem Team ausbuhen lassen, um sich auf die Situation vorzubereiten. Wie schon im vergangenen Jahr vergaben die Zuschauer in Deutschland zw\u00f6lf Punkte an Israel.<\/p>\n<p>Besonderheiten zum Jubil\u00e4um des ESC      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nat\u00fcrlich wurde auch das ESC-Jubil\u00e4um geb\u00fchrend gefeiert. Ehemalige Teilnehmer, darunter unter anderem der deutsche K\u00fcnstler <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/max-mutzke\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Max Mutzke<\/a>, die finnische Band Lordi und die ukrainische S\u00e4ngerin Ruslana, trugen ein Medley mit Hits aus 70 Jahren vor \u2013 bei \u201eVolare\u201c durfte das gesamte Publikum mitsingen. Sp\u00e4ter waren alle Sieger aus den sieben Jahrzehnten des Wettbewerbs noch einmal kurz per Video zu sehen. Aus deutscher Sicht waren das bislang nur Nicole im Jahr 1982 und Lena im Jahr 2010.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mit Sarah Engels ist Deutschland nach dem 15. Platz von Abor &amp; Tynna im vergangenen Jahr leider wieder unter den Schlusslichtern. Die K\u00f6lnerin sagte nach dem Finale, dass sie es als gro\u00dfe Ehre empfunden habe, f\u00fcr Deutschland singen zu d\u00fcrfen, unabh\u00e4ngig von der Platzierung, und dass ihre Teilnahme ein Fest f\u00fcr sie gewesen sei. Schon vorher hatte sie betont, dass es ihr vor allem wichtig sei, alles gegeben zu haben. Daran d\u00fcrfte nach ihrem Auftritt kein Zweifel bestehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eOh my god\u201c, rief die bulgarische S\u00e4ngerin Dara am Sonntagmorgen auf der B\u00fchne der Stadthalle in Wien und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1025669,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1773],"tags":[218840,220199,29,214,4629,2665,30,411,220197,220198,44469,2270,1911,25722,11969,471,1780,1909,215],"class_list":{"0":"post-1025668","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-serien","8":"tag-bettan","9":"tag-dara","10":"tag-deutschland","11":"tag-entertainment","12":"tag-esc","13":"tag-finale","14":"tag-germany","15":"tag-israel","16":"tag-landete","17":"tag-noam","18":"tag-popsong","19":"tag-saenger","20":"tag-saengerin","21":"tag-saengerinnen","22":"tag-sarah-engels","23":"tag-serien","24":"tag-series","25":"tag-song","26":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116589700483596093","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1025668","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1025668"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1025668\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1025669"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1025668"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1025668"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1025668"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}