{"id":1025970,"date":"2026-05-17T14:24:15","date_gmt":"2026-05-17T14:24:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1025970\/"},"modified":"2026-05-17T14:24:15","modified_gmt":"2026-05-17T14:24:15","slug":"mercedes-so-viel-ruestung-steckt-schon-im-autokonzern-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1025970\/","title":{"rendered":"Mercedes: So viel R\u00fcstung steckt schon im Autokonzern | Politik"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p>Stuttgart \u2013 <b>Der Traum von Millionen Autofans weltweit \u2013 f\u00fcr immer mehr Soldaten wird er bald in Erf\u00fcllung gehen. Sie d\u00fcrfen Mercedes fahren. Ausr\u00fccken unter dem Edel-Stern: Die deutsche Nobelmarke r\u00fcstet auf! Das Pkw-Gesch\u00e4ft mag kriseln, die R\u00fcstung boomt. Bei Mercedes Trucks, der Lkw-Sparte, die auch Milit\u00e4rfahrzeuge baut, sind die Auftragsb\u00fccher voll.<\/b><\/p>\n<p>Gerade erst hat Frankreich 7000 <a href=\"https:\/\/www.autobild.de\/artikel\/mercedes-benz-zetros-1836-a-4x4-test-28458355.html\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"text-link\" target=\"_blank\">Zetros-Lkw<\/a> (Allrad, 6 Tonnen) geordert und mit dem deutschen Drohnenbauer \u201eQuantum Systems\u201c eine Partnerschaft abgeschlossen. Die <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/bundeswehr\/thema-bundeswehr-alle-infos-79967580.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bundeswehr<\/a> hat bei Daimler Trucks (30 Prozent Anteil bei Mercedes) bereits Hunderte \u201eArocs 6&#215;6\u201c-Lkw f\u00fcr die Logistik bestellt, Litauen auch.<\/p>\n<p>Auch Mercedes selbst plant eine gezielte Expansion im milit\u00e4rischen Sektor. Es geht, wie beid er Truck-Firma, um Gro\u00dfauftr\u00e4ge. Besonders attraktiv: Gel\u00e4ndewagen der Mercedes-G-Klasse (Bundeswehrname \u201eWolf\u201c). Bei Daimler Trucks: Kraxelwunder \u201eUnimog\u201c und der Lieferwagen \u201eSprinter\u201c bis zu schweren Lkw. Es locken Gro\u00dfserien von oft mehreren Tausend St\u00fcck. Was intern l\u00e4ngst Ma\u00dfgabe war \u2013 Mercedes-Boss Ola K\u00e4llenius (56) hat es nun dem \u201eWall Street Journal\u201c offen gesagt: \u201e<a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/mercedes-als-ruestungsfirma-wir-waeren-dazu-bereit-sagt-chef-kaellenius-6a0805bcd1570d73067a17f3\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wir w\u00e4ren dazu bereit<\/a>.\u201c<\/p>\n<p>So will Mercedes aufr\u00fcsten <\/p>\n<ul class=\"unordered-list\">\n<li>Der Sprinter als Truppentransporter: Was Logistikfirmen, Handwerker und Wohnmobilbauer sch\u00e4tzen, soll auch Armeen zugutekommen. Flexibel einsetzbare Transporter f\u00fcr den schnellen und zuverl\u00e4ssigen Personentransport hinter den Linien. Dazu gel\u00e4ndeg\u00e4ngig und auf Wunsch auch gepanzert oder milit\u00e4risch best\u00fcckt (beides \u00fcber Partner). Das Chassis k\u00f6nnte demn\u00e4chst auch dem R\u00fcstungskonzern Rheinmetall als Basis geliefert werden.<\/li>\n<li>Die G-Klasse weiterentwickeln: Als der Schah von Persien in den 70er Jahren die G-Klasse als Milit\u00e4rwagen f\u00fcr seine Grenztruppen wollte, wurde daraus der \u201eWolf\u201c geboren. Das bew\u00e4hrte Allrad-Urgestein soll (mit Partnern) auch f\u00fcr moderne Formen der Kriegsf\u00fchrung fit werden. <\/li>\n<li>Lastwagen udn G-Klasse als Drohnenbasis: Mit Quantum arbeitet Mercedes an einer Vernetzung von Lkw und Drohnenschw\u00e4rmen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Der Wolf im G-Kleid: Auf Basis der G-Klasse baut Mercedes seit den 70er Jahren den \u201eWolf\u201c auch f\u00fcr die Bundeswehr. Hier der neue \u201eWolf 2\u201c\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/d4258a544a439d38c3d3a0b56f689eda,6c49f557.jpeg\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\" useforarticleimagegallerylightbox=\"true\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Der Wolf im G-Kleid: Auf Basis der G-Klasse baut Mercedes seit den 70er Jahren den \u201eWolf\u201c auch f\u00fcr die Bundeswehr. Hier der neue \u201eWolf 2\u201c<\/p>\n<p>Foto: Bundeswehr<\/p>\n<p>Ein Mercedes-Sprecher zu BILD: \u201eGrunds\u00e4tzlich entwickelt und produziert Mercedes-Benz zivile Fahrzeuge. Unsere Aktivit\u00e4ten im Sicherheits- und Verteidigungsbereich sind ein strategisches Entwicklungsfeld, das wir aktiv und in Kooperation mit Partnern weiter gestalten werden.\u201c <\/p>\n<p>Die Ausrichtung bleibe aber klar: <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/organisationen\/mercedes-benz\/auto-nachrichten-news-fotos-videos-19107984.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mercedes<\/a> werde definitiv kein R\u00fcstungskonzern. In den eigenen Werken werden weder Panzer noch Gesch\u00fctze oder Munition gefertigt. Die Aufr\u00fcstung der eigenen Fahrzeuge geschehe bei Partnern. Schon heute fahren in mehr als 20 L\u00e4ndern Mercedes-Milit\u00e4rtrucks.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>Nicht nur bei Mercedes: R\u00fcstungskonzerne suchen derzeit den Kontakt in die kriselnde deutsche Automobilindustrie. Beispiele:<\/p>\n<ul class=\"unordered-list\">\n<li>Der israelische Konzern Rafael sucht Werke in Deutschland f\u00fcr die Produktion von Raketenabwehrsystemen (Iron Dome) und den Bau seiner Laserkanone.<\/li>\n<li>Der Panzerbauer KNDS (Leopard, Boxer) hat die Auftragsb\u00fccher so voll, dass er \u00fcber die \u00dcbernahme oder Teilnutzung des Mercedes-Werkes in Ludwigsfelde bei Berlin (bisher Sprinter) verhandelt. Auch das VW-Werk in Osnabr\u00fcck (soll 2027 dichtmachen) steht bei KNDS ganz oben auf der Liste f\u00fcr den Boxer.<\/li>\n<li>BMW ist milit\u00e4risch eher \u201eungedient\u201c, verhandelt laut Branchenberichten aber \u00fcber L\u00f6sungen f\u00fcrs autonome Fahren im Milit\u00e4rbereich.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Daraus ergeben sich gleich zwei Vorteile. Deutsche Autobauer k\u00f6nnen<b> <\/b>aus Klein- schnell Gro\u00dfserien machen (\u201eskalieren\u201c). Anders als im zivilen Gesch\u00e4ft gibt es beim Milit\u00e4r keine Rabattschlachten, keine Leasingr\u00fcckl\u00e4ufer und eine sichere Kalkulation. Und zumindest in Europa: keine Konkurrenz aus China.<\/p>\n<p><b>Korrekturhinweis<\/b><\/p>\n<p>In einer fr\u00fcheren Version haben wir den Eindruck erweckt, alle Lkw w\u00fcrden von Mercedes kommen. Tats\u00e4chlich kommen Unimog und Lkw u.\u00a0a. Fahrzeuge von der eigenst\u00e4ndigen Daimler Truck, an der Mercedes noch 30 Prozent h\u00e4lt. Wir haben das nun klarer formuliert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen Stuttgart \u2013 Der Traum von Millionen Autofans weltweit \u2013 f\u00fcr immer mehr Soldaten wird er&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1025971,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[685,175,170,169,13837,29,30,171,174,377,220242,451,173,172],"class_list":{"0":"post-1025970","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-bundeswehr","9":"tag-business","10":"tag-companies","11":"tag-companies-markets","12":"tag-daimler-ag","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-markets","16":"tag-maerkte","17":"tag-mercedes-benz","18":"tag-mercedes-benz-zetros","19":"tag-militaer","20":"tag-unternehmen","21":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116590378042415497","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1025970","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1025970"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1025970\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1025971"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1025970"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1025970"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1025970"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}