{"id":1026071,"date":"2026-05-17T15:21:23","date_gmt":"2026-05-17T15:21:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1026071\/"},"modified":"2026-05-17T15:21:23","modified_gmt":"2026-05-17T15:21:23","slug":"vfb-stuttgart-in-der-champions-league-erst-feiern-dann-das-pokalfinale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1026071\/","title":{"rendered":"VfB Stuttgart in der Champions League: Erst feiern, dann das Pokalfinale"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Nach der dritten Frage war Schluss, Sebastian <a data-rtr-index=\"8\" title=\"Uli Hoene\u00df\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/sport\/thema\/uli-hoeness\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hoene\u00df<\/a> verabschiedete das Plenum in eine \u201esch\u00f6ne Sommerpause. Ich gehe jetzt feiern.\u201c F\u00fcr weitere Antworten reichte die Energie des Stuttgarter Trainers nicht mehr auf seiner letzten Bundesliga-Pressekonferenz einer Saison, \u201edie besser nicht h\u00e4tte enden k\u00f6nnen\u201c, aber ihm im Verlauf viel Substanz gekostet hat.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">\u201eEs war viel Druck drauf\u201c, bekannte Hoene\u00df nach dem 2:2 seines Teams bei der Frankfurter Eintracht, das nicht mehr n\u00f6tig war, um Platz vier und die <a data-rtr-index=\"0\" title=\"Champions League\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/sport\/thema\/champions-league\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Champions League<\/a> zu sichern, weil die Hoffenheimer 0:4 in Gladbach untergingen, aber zu wenig gewesen w\u00e4re, wenn die Kraichgauer gewonnen h\u00e4tten.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Zwei Elfmetertore von Jonathan Burkardt hatten die Stuttgarter 2:0-F\u00fchrung durch Chema (9. Minute) und Nikolas Nartey (45.+3) ausgeglichen, was \u201eam Ende v\u00f6llig egal war, obwohl wir uns gerne mit einem Sieg aus der Bundesligasaison verabschiedet h\u00e4tten\u201c. Hoene\u00df wirkte in Frankfurt wie ein geschaffter Sieger, nicht wie ein strahlender Triumphator. Den Siegerkranz setzte er nicht sich selbst auf, sondern allen anderen Stuttgartern. \u201eIch m\u00f6chte der Mannschaft, dem ganzen Klub herzlich gratulieren, das war eine ganz konstante Saison.\u201c Dann setzte er hinzu: \u201eIch bin extrem stolz darauf, was wir geleistet haben. Es geh\u00f6ren so viele dazu. Ich kann nicht alle nennen, aber es ist ganz sicher keine One-Man-Show, was bei uns passiert.\u201c<\/p>\n<p>Hoene\u00df\u2019 Rat an den Bundestrainer<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Sicher nicht, aber Hoene\u00df war verantwortlich daf\u00fcr, den Laden zusammenzuhalten. Es war kein Spaziergang durch den Rosengarten, den der VfB zu absolvieren hatte, und wenn, dann gab es durch die Dornen einige Kratzer: Das Ausscheiden in der Europa League gegen den FC Porto, eine Niederlage gegen Absteiger St. Pauli, ein Unentschieden gegen Heidenheim und zu Hause gegen Bremen \u2013 die Bilanz der letzten zehn Spiele lautete vier Siege, drei Unentschieden und drei Niederlagen.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Aber kein R\u00fcckschlag setzte negative Energien im Teamgef\u00fcge frei. Die Truppe hielt immer zusammen, viele Punktgewinne sicherte sich das Team im Laufe der Saison erst in der Schlussphase der Spiele. \u201eWir haben geliefert, wenn wir mussten\u201c, sagte Hoene\u00df und lobte explizit seine F\u00fchrungsspieler. Deshalb empfahl er sehr freundlich Bundestrainer Julian Nagelsmann, eine gro\u00dfe Stuttgarter Fraktion zur WM in die Vereinigten Staaten mitzunehmen. \u201eUnter gr\u00f6\u00dftem Druck zu liefern, wie in Hoffenheim, wo wir fast schon weg waren, und im Do-or-die-Spiel gegen Leverkusen, kann man bei einer WM gut gebrauchen.\u201c<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Hoene\u00df gab am Samstagabend seinen Spielern \u201eLeinen los\u201c zum Feiern, obwohl am n\u00e4chsten Samstag noch das Pokalfinale gegen den FC Bayern ansteht. Es sei noch genug Zeit, um zu regenerieren. \u201eDie Situation k\u00f6nnte sch\u00f6ner nicht sein. Mit der Champions League im R\u00fccken gegen die beste Mannschaft Deutschlands anzutreten.\u201c<\/p>\n<p>Die Eintracht als mahnendes Beispiel<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Die Zukunft erstrahlt f\u00fcr den VfB im Moment so rosarot wie f\u00fcr die Frankfurter Eintracht vor einem Jahr, als sie sich als Bundesliga-Dritter f\u00fcr die K\u00f6nigsklasse qualifizierte. Am Samstag endete die Meisterschaft nach dem 2:2 f\u00fcr die Eintracht nur mit Platz acht, das Tor nach Europa bleibt f\u00fcr sie damit verschlossen. Als einen der ausl\u00f6senden Faktoren der negativen Entwicklung sehen die Hessen den Energieverlust durch die k\u00f6rperlichen Belastungen und die frustrierenden Ergebnisse in der Champions League an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"DSGVO Platzhalter\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/gdpr-layer.webp.webp\" loading=\"lazy\" class=\"absolute w-full\"\/> Externe Inhalte aktivieren <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Stuttgarts Sportvorstand Fabian Wohlgemuth steht vor der Aufgabe, auch im Moment des Gl\u00fccks die sportliche Qualit\u00e4t seines Kaders realistisch einzusch\u00e4tzen und die finanziellen M\u00f6glichkeiten seines Klubs weiter effektiv zu nutzen. \u201eSportlich und wirtschaftlich ergeben sich durch die Champions League andere M\u00f6glichkeiten\u201c, sagte Wohlgemuth gleich nach dem Schlusspfiff in Frankfurt. \u201eWir k\u00f6nnen unseren Weg konsequent weitergehen und m\u00f6glicherweise sogar beschleunigen.\u201c Es gibt jedoch auch mehr M\u00f6glichkeiten, teure Fehler zu begehen, wie sie in Frankfurt leidvoll erfahren haben.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Auf jeden Fall ist Wohlgemuth nicht in der Versuchung, mehrere Schritte auf einmal machen zu wollen. Von Bayern M\u00fcnchen sprach der VfB-Vorstand in den Frankfurter Katakomben erst gar nicht. \u201eVereine wie Borussia Dortmund oder Bayer Leverkusen haben ein paar Jahre Vorsprung. Es wird noch einige Jahre dauern, dass wir wirtschaftlich zu den st\u00e4rkeren Vereinen in der Liga, die es definitiv noch gibt, aufschlie\u00dfen.\u201c Dann aber war es ihm wie Hoene\u00df genug: \u201eJetzt sollten wir erst mal genie\u00dfen, diesen Moment konservieren.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach der dritten Frage war Schluss, Sebastian Hoene\u00df verabschiedete das Plenum in eine \u201esch\u00f6ne Sommerpause. 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