{"id":1027682,"date":"2026-05-18T07:34:14","date_gmt":"2026-05-18T07:34:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1027682\/"},"modified":"2026-05-18T07:34:14","modified_gmt":"2026-05-18T07:34:14","slug":"wie-kann-man-schottische-windenergie-in-wasserstoff-speichern-a%c2%b3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1027682\/","title":{"rendered":"Wie kann man schottische Windenergie in Wasserstoff speichern? \u00bb A\u00b3"},"content":{"rendered":"<p>Universit\u00e4t und Technische Hochschule Augsburg unterzeichnen Memorandum of Understanding mit University of the Highlands and Islands aus Inverness<\/p>\n<p>Resiliente Energiesysteme auf Wasserstoff-Basis weiter zu erforschen ist Ziel eines Kooperationsvorhabens, das die Technische Hochschule und die Universit\u00e4t Augsburg mit der University of the Highlands and Islands aus Inverness in Schottland (UHI) unterzeichnet hat. Die Hochschulen wollen ihre bereits bestehende wissenschaftliche Zusammenarbeit vertiefen. Am 11. Mai unterzeichneten sie daf\u00fcr ein sogenanntes Memorandum of Understanding.<\/p>\n<p>Das Memorandum schafft den Rahmen f\u00fcr eine langfristige akademische Kooperation. Geplant sind unter anderem gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte, der Austausch von Studierenden und Forschenden, die Organisation gemeinsamer wissenschaftlicher Veranstaltungen und einzelner Lehrveranstaltungen sowie der Wissenstransfer in zukunftsrelevanten Technologiefeldern. Der Fokus liegt auf erneuerbaren Energien, Wasserstofftechnologien, nachhaltigen Materialsystemen und Lebenszyklusanalysen.<\/p>\n<p>Die Kooperation mit Inverness baut die Forschung und Vernetzung zu Wasserstoff in Augsburg weiter strategisch aus. Am Institut f\u00fcr Materials Resource Management (MRM) der Universit\u00e4t \u00a0wurde vor Jahren die Arbeitsgruppe H2.UniA von Prof. Dr. Richard Weihrich, Sprecher des Arbeitskreises Wasserstoff und Professor f\u00fcr Chemie der Materialien und der Ressourcen, sowie Dr. Timo K\u00f6rner, Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung, gegr\u00fcndet. Sie b\u00fcndelt Forschung zu Materialien f\u00fcr Wasserstofftechnologien, Elektrokatalyse, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft.<\/p>\n<p>Die Technische Hochschule Augsburg wird \u00fcber das Technologietransferzentrum Gersthofen zu den Themen Wasserstofftanks, LH2-Sloshing und Systemsimulationen zur gesamten Wasserstoffproduktionskette vor Ort in Inverness arbeiten. Angedacht sind gemeinsame Lehr-Angebote, z. B. ein internationaler Forschungsmaster.<\/p>\n<p>Beide Hochschulen sind im Fachbeirat Wasserstoff im Wirtschaftsraum Augsburg aktiv. Diese enge regionale Vernetzung wird durch die Zusammenarbeit mit der University of the Highlands and Islands nun international ideal erg\u00e4nzt.<\/p>\n<p><strong>Ziel: \u00dcbersch\u00fcssige Windenergie in Wasserstoff speichern<\/strong><\/p>\n<p>\u201eInverness und Augsburg passen bei diesem Thema hervorragend zusammen\u201c, sagte Weihrich anl\u00e4sslich der Unterzeichnung. \u201eIn Schottland gibt es gr\u00fcne Energie im \u00dcberschuss und folgerichtig wird Wind- und Gezeitenenergie dort stark ausgebaut. Wir wiederum haben Technologie und Know-how zur Gewinnung, Speicherung, Nutzung und Systemintegration von Wasserstoff und k\u00f6nnen gemeinsam daran arbeiten, aus \u00fcbersch\u00fcssiger Energie und Wasserstoff resiliente, europ\u00e4ische Energiesysteme aufzubauen, die nach dem Vorbild der Natur nachhaltig sind und die Ressourcen auch f\u00fcr die n\u00e4chste Generation sichern.\u201c<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident der UHI, Prof. Christopher O\u2019Neil, sagte, die Basis f\u00fcr Erfolg seien ein hoher Qualit\u00e4tsanspruch in der wissenschaftlichen Arbeit und Engagement. \u201eWas es dar\u00fcber hinaus aber braucht, sind Neugier und eine gewisse Verspieltheit, um Visionen zu erreichen. Ich bin sehr froh, dass wir in Augsburg Partner gefunden haben, die diese Haltung mit uns teilen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Ausbau resilienter Energiesysteme<\/strong><\/p>\n<p>Universit\u00e4tspr\u00e4sidentin Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel betont die Bedeutung der Vereinbarung f\u00fcr die strategische Ausrichtung der Augsburger Forschung: \u201eDie aktuellen globalen Herausforderungen machen deutlich, wie wichtig stabile internationale Kooperationen und der gemeinsame Ausbau klimaneutraler, resilienter Energiesysteme sind. Wasserstoff ist ein zentraler Baustein einer nachhaltigen Energieversorgung \u2013 und genau hier setzt unsere Zusammenarbeit mit der University of the Highlands and Islands an.\u201c<\/p>\n<p>Prof. Dr. Frank Danzinger, Vizepr\u00e4sident f\u00fcr Technologie und Forschung der Technischen Hochschule Augsburg erg\u00e4nzte: \u201eIch freue mich au\u00dferordentlich, heute ein Memorandum of Understanding auf internationaler Ebene zu unterzeichnen. Damit legen unsere Hochschulen den Grundstein f\u00fcr die Zusammenarbeit. Augsburg ist eine f\u00fchrende Technologieregion, wenn es um Wasserstoff geht. Hier sind sie richtig. Hier gelingt der Transfer von Forschung in die industrielle Praxis. Mit dem Memorandum of Understanding legen wir nun den formalen Grundstein f\u00fcr einen wertvollen Austausch, in dem wir viel voneinander lernen k\u00f6nnen \u2013 wissenschaftlich, technologisch und kulturell.&#8220;<\/p>\n<p>Mit dem Memorandum bekr\u00e4ftigen die Augsburger Hochschulen ihren Anspruch, interdisziplin\u00e4re und international vernetzte Forschung im Bereich der Wasserstoff- und Energietechnologien weiter voranzutreiben und gemeinsam mit starken Partnern innovative L\u00f6sungen f\u00fcr eine nachhaltige Zukunft zu entwickeln.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Universit\u00e4t und Technische Hochschule Augsburg unterzeichnen Memorandum of Understanding mit University of the Highlands and Islands aus Inverness<\/p>\n<p>Resiliente Energiesysteme auf Wasserstoff-Basis weiter zu erforschen ist Ziel eines Kooperationsvorhabens, das die Technische Hochschule und die Universit\u00e4t Augsburg mit der University of the Highlands and Islands aus Inverness in Schottland (UHI) unterzeichnet hat. Die Hochschulen wollen ihre bereits bestehende wissenschaftliche Zusammenarbeit vertiefen. Am 11. Mai unterzeichneten sie daf\u00fcr ein sogenanntes Memorandum of Understanding.<\/p>\n<p>Das Memorandum schafft den Rahmen f\u00fcr eine langfristige akademische Kooperation. Geplant sind unter anderem gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte, der Austausch von Studierenden und Forschenden, die Organisation gemeinsamer wissenschaftlicher Veranstaltungen und einzelner Lehrveranstaltungen sowie der Wissenstransfer in zukunftsrelevanten Technologiefeldern. Der Fokus liegt auf erneuerbaren Energien, Wasserstofftechnologien, nachhaltigen Materialsystemen und Lebenszyklusanalysen.<\/p>\n<p>Die Kooperation mit Inverness baut die Forschung und Vernetzung zu Wasserstoff in Augsburg weiter strategisch aus. Am Institut f\u00fcr Materials Resource Management (MRM) der Universit\u00e4t \u00a0wurde vor Jahren die Arbeitsgruppe H2.UniA von Prof. Dr. Richard Weihrich, Sprecher des Arbeitskreises Wasserstoff und Professor f\u00fcr Chemie der Materialien und der Ressourcen, sowie Dr. Timo K\u00f6rner, Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung, gegr\u00fcndet. Sie b\u00fcndelt Forschung zu Materialien f\u00fcr Wasserstofftechnologien, Elektrokatalyse, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft.<\/p>\n<p>Die Technische Hochschule Augsburg wird \u00fcber das Technologietransferzentrum Gersthofen zu den Themen Wasserstofftanks, LH2-Sloshing und Systemsimulationen zur gesamten Wasserstoffproduktionskette vor Ort in Inverness arbeiten. Angedacht sind gemeinsame Lehr-Angebote, z. B. ein internationaler Forschungsmaster.<\/p>\n<p>Beide Hochschulen sind im Fachbeirat Wasserstoff im Wirtschaftsraum Augsburg aktiv. Diese enge regionale Vernetzung wird durch die Zusammenarbeit mit der University of the Highlands and Islands nun international ideal erg\u00e4nzt.<\/p>\n<p><strong>Ziel: \u00dcbersch\u00fcssige Windenergie in Wasserstoff speichern<\/strong><\/p>\n<p>\u201eInverness und Augsburg passen bei diesem Thema hervorragend zusammen\u201c, sagte Weihrich anl\u00e4sslich der Unterzeichnung. \u201eIn Schottland gibt es gr\u00fcne Energie im \u00dcberschuss und folgerichtig wird Wind- und Gezeitenenergie dort stark ausgebaut. Wir wiederum haben Technologie und Know-how zur Gewinnung, Speicherung, Nutzung und Systemintegration von Wasserstoff und k\u00f6nnen gemeinsam daran arbeiten, aus \u00fcbersch\u00fcssiger Energie und Wasserstoff resiliente, europ\u00e4ische Energiesysteme aufzubauen, die nach dem Vorbild der Natur nachhaltig sind und die Ressourcen auch f\u00fcr die n\u00e4chste Generation sichern.\u201c<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident der UHI, Prof. Christopher O\u2019Neil, sagte, die Basis f\u00fcr Erfolg seien ein hoher Qualit\u00e4tsanspruch in der wissenschaftlichen Arbeit und Engagement. \u201eWas es dar\u00fcber hinaus aber braucht, sind Neugier und eine gewisse Verspieltheit, um Visionen zu erreichen. Ich bin sehr froh, dass wir in Augsburg Partner gefunden haben, die diese Haltung mit uns teilen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Ausbau resilienter Energiesysteme<\/strong><\/p>\n<p>Universit\u00e4tspr\u00e4sidentin Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel betont die Bedeutung der Vereinbarung f\u00fcr die strategische Ausrichtung der Augsburger Forschung: \u201eDie aktuellen globalen Herausforderungen machen deutlich, wie wichtig stabile internationale Kooperationen und der gemeinsame Ausbau klimaneutraler, resilienter Energiesysteme sind. Wasserstoff ist ein zentraler Baustein einer nachhaltigen Energieversorgung \u2013 und genau hier setzt unsere Zusammenarbeit mit der University of the Highlands and Islands an.\u201c<\/p>\n<p>Prof. Dr. Frank Danzinger, Vizepr\u00e4sident f\u00fcr Technologie und Forschung der Technischen Hochschule Augsburg erg\u00e4nzte: \u201eIch freue mich au\u00dferordentlich, heute ein Memorandum of Understanding auf internationaler Ebene zu unterzeichnen. Damit legen unsere Hochschulen den Grundstein f\u00fcr die Zusammenarbeit. Augsburg ist eine f\u00fchrende Technologieregion, wenn es um Wasserstoff geht. Hier sind sie richtig. Hier gelingt der Transfer von Forschung in die industrielle Praxis. Mit dem Memorandum of Understanding legen wir nun den formalen Grundstein f\u00fcr einen wertvollen Austausch, in dem wir viel voneinander lernen k\u00f6nnen \u2013 wissenschaftlich, technologisch und kulturell.&#8220;<\/p>\n<p>Mit dem Memorandum bekr\u00e4ftigen die Augsburger Hochschulen ihren Anspruch, interdisziplin\u00e4re und international vernetzte Forschung im Bereich der Wasserstoff- und Energietechnologien weiter voranzutreiben und gemeinsam mit starken Partnern innovative L\u00f6sungen f\u00fcr eine nachhaltige Zukunft zu entwickeln.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Universit\u00e4t und Technische Hochschule Augsburg unterzeichnen Memorandum of Understanding mit University of the Highlands and Islands aus Inverness&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1027683,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1846],"tags":[680,772,3364,29,548,663,3934,30,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-1027682","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-augsburg","8":"tag-augsburg","9":"tag-bayern","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europe","15":"tag-germany","16":"tag-headlines","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116594427138310455","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1027682","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1027682"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1027682\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1027683"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1027682"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1027682"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1027682"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}