{"id":102779,"date":"2025-05-11T18:31:12","date_gmt":"2025-05-11T18:31:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/102779\/"},"modified":"2025-05-11T18:31:12","modified_gmt":"2025-05-11T18:31:12","slug":"wolodymyr-selenskyj-will-am-donnerstag-in-der-tuerkei-auf-putin-warten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/102779\/","title":{"rendered":"Wolodymyr Selenskyj will am Donnerstag in der T\u00fcrkei \u201eauf Putin warten\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspB0l0 tspB0l1\">Das Ringen um Friedensgespr\u00e4che zwischen Russland und der Ukraine geht in die n\u00e4chste Runde: Der ukrainische Pr\u00e4sident <strong>Wolodymyr Selenskyj hat <\/strong>sich zu einem Treffen mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Pr\u00e4sident Wladimir Putin am Donnerstag in der T\u00fcrkei bereit erkl\u00e4rt. <\/p>\n<p class=\"tspB0l0\">\u201eWir erwarten einen vollst\u00e4ndigen und dauerhaften Waffenstillstand ab morgen, um die notwendige Grundlage f\u00fcr diplomatische Verhandlungen zu schaffen. Es hat keinen Sinn, das T\u00f6ten zu verl\u00e4ngern\u201c, schrieb er auf der Nachrichtenplattform X und f\u00fcgte hinzu: \u201eIch hoffe, dass die Russen dieses Mal keine Ausreden suchen werden.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/abo.tagesspiegel.de\/tagesspiegel-app?icid=single-topic_13671631___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB8mp\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Tagesspiegel-App Aktuelle Nachrichten, Hintergr\u00fcnde und Analysen direkt auf Ihr Smartphone. Dazu die digitale Zeitung. Hier gratis herunterladen.  <\/a><\/p>\n<p class=\"tspB0l0\">Zuvor hat sich US-Pr\u00e4sident <strong>Donald Trump eingeschaltet und die Ukraine aufgefordert,<\/strong> der von Kremlchef Wladimir Putin vorgeschlagenen Wiederaufnahme direkter Friedensgespr\u00e4che in der T\u00fcrkei zuzustimmen. \u201eIch beginne zu bezweifeln, dass die Ukraine einen Deal mit Putin machen wird\u201c, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. <\/p>\n<p class=\"tspB0l0\"><strong>\u201ePutin will keine Waffenruhe mit der Ukraine, <\/strong>sondern er will stattdessen ein Treffen am Donnerstag in der T\u00fcrkei, um \u00fcber ein m\u00f6gliches Ende des BLUTBADES zu verhandeln.\u201c Anschlie\u00dfend werde man \u201ein der Lage sein, festzustellen, ob ein Deal m\u00f6glich ist oder nicht.\u201c Trump f\u00fcgte an: \u201eDie Ukraine sollte dem sofort zustimmen.\u201c <\/p>\n<p class=\"tspUez\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. 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Genau daf\u00fcr hatten sich n\u00e4mlich der ukrainische Staatschef und seine europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten am Wochenende in Kiew ausgesprochen. <\/p>\n<p> Merz fordert Waffenruhe vor Gespr\u00e4chsbeginn <\/p>\n<p class=\"tspB0l0\">Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erkl\u00e4rte dazu in Berlin: \u201eWir erwarten von Moskau, dass es jetzt einem Waffenstillstand zustimmt, der echte Gespr\u00e4che \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glichen kann\u201c, sagte Merz. Nachsatz: \u201eErst m\u00fcssen die Waffen schweigen, dann k\u00f6nnen Gespr\u00e4che beginnen.\u201c<\/p>\n<p class=\"tspB0l0\">Die Ukraine habe einem solchen Vorgehen \u201eohne Wenn und Aber\u201c zugestimmt. \u201eWenn die russische Seite nun Gespr\u00e4chsbereitschaft signalisiert, ist das zun\u00e4chst ein gutes Zeichen. Es ist aber bei weitem nicht hinreichend.\u201c<\/p>\n<p class=\"tspB0l0\"><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/trump-und-vance-widersprechen-sich-werden-sich-die-usa-aus-den-ukraine-verhandlungen-zuruckziehen-13663225.html?icid=in-text-link_13671631\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin<\/a> hatte der Ukraine die Wiederaufnahme direkter Friedensgespr\u00e4che in der T\u00fcrkei angeboten. Diese sollen nach Putins Willen bereits am kommenden Donnerstag in Istanbul beginnen, wie der Kremlchef in der Nacht sagte.<\/p>\n<p class=\"tspB0l0\">Es gehe um eine Wiederaufnahme direkter Gespr\u00e4che <strong>\u201eohne Vorbedingungen\u201c, <\/strong>betonte Putin vor Journalisten in Moskau. \u201eDiejenigen, die wirklich Frieden wollen, k\u00f6nnen nicht dagegen sein.\u201c Auf die ukrainische Forderung nach einer 30-t\u00e4gigen Waffenruhe ging Putin nicht direkt ein.\u00a0<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/russian-president-vladimir-putin-gives-a-statement-to-the-media-in-moscow.jpeg\"   alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-13671757\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspBWlp\"\/> Wladimir Putin \u00e4u\u00dferte sich ausweichend zu der Forderung aus Kiew nach einer Waffenruhe.  <\/p>\n<p class=\"tspA9jb\"> \u00a9 REUTERS\/Sergey Bobylev <\/p>\n<p class=\"tspB0l0\">Der Kremlchef k\u00fcndigte ein Gespr\u00e4ch mit dem t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidenten <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/erdogans-grosster-widersacher-turkische-staatsanwaltschaft-sperrt-x-konto-von-inhaftiertem-imamoglu-13660702.html?icid=in-text-link_13671631\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Recep Tayyip\u00a0Erdogan<\/a> f\u00fcr den heutigen Sonntag an.<strong> Er hoffe, dass Erdogan seine Bereitschaft best\u00e4tigen werde, zu einer Friedensl\u00f6sung im Konflikt mit der Ukraine beizutragen. <\/strong><\/p>\n<blockquote class=\"tspB4md\">\n<p>Ein historischer Wendepunkt ist erreicht worden.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"tspB4me\"><strong>Recep Tayyip Erdogan<\/strong> zum Vorschlag von Wladimir Putin<\/p>\n<p class=\"tspB0l0\">Der ukrainische Pr\u00e4sident <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/krieg-in-der-ukraine-selenskyj-treffen-mit-koalition-der-willigen-am-samstag-13667224.html?icid=in-text-link_13671631\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wolodymyr Selenskyj<\/a> hatte am Samstag mit westlicher R\u00fcckendeckung von Moskau verlangt, eine 30-t\u00e4gige Waffenruhe ohne Vorbedingungen von Montag an umzusetzen. Andernfalls solle es neue Sanktionen geben.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspB0l0\"><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/waffenruhe-ab-montag-gefordert-kreml-will-waffenruhe-vorschlag-offenbar-prufen-13669783.html?icid=in-text-link_13671631\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Staatschefs von Deutschland, Polen, Frankreich und Gro\u00dfbritannien<\/a> hatten sich in Kiew am Samstag der Forderung angeschlossen und nach einem Telefonat mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump erkl\u00e4rt, sie h\u00e4tten die Unterst\u00fctzung aus Washington. <\/p>\n<p> Unterschiedliche Reaktionen auf Putins Vorsto\u00df <\/p>\n<p class=\"tspB0l0\">Die Reaktionen auf den Gegenvorschlag von Putin waren zun\u00e4chst gespalten. <strong>Erdogan begr\u00fc\u00dfte <\/strong>am Sonntagmittag die Entwicklung.<\/p>\n<p class=\"tspB0l0\">\u201eEin historischer Wendepunkt ist erreicht worden bei den Bem\u00fchungen, den Krieg zwischen der Ukraine und Russland zu beenden\u201c, sagte Erdogan nach Angaben des t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidialamtes am Sonntag bei einem Telefonat mit dem franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron. Diese Gelegenheit m\u00fcsse \u201eergriffen\u201c werden und die T\u00fcrkei sei \u201ebereit, jede Form der Unterst\u00fctzung zu liefern\u201c.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/erdogan-und-putin.jpeg\"   alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-12862645\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspBWlp\"\/> Haben trotz der guten Mienen ein zeitweise angespanntes Verh\u00e4ltnis: Putin und Erdogan, hier bei einem Treffen im Jahr 2024 in Russland.  <\/p>\n<p class=\"tspA9jb\"> \u00a9 dpa\/MIKHAIL METZEL <\/p>\n<p class=\"tspB0l0\">Sein Land sei auch bereit, als Ort f\u00fcr Verhandlungen zu dienen, \u201eum eine Waffenruhe und anhaltenden Frieden zu erreichen\u201c, f\u00fcgte der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident demnach hinzu.<\/p>\n<p class=\"tspB0l0\"><strong>Macron hatte das Angebot aus Moskau zuvor als \u201enicht ausreichend\u201c bezeichnet. <\/strong>Voraussetzung f\u00fcr jegliche Verhandlungen sei eine bedingungslose Waffenruhe, sagte er am Sonntag auf der R\u00fcckreise aus Kiew in der polnischen Stadt Przemysl. Mit seinem Vorschlag wolle Putin \u201eZeit gewinnen\u201c. Zwar habe sich der russische Pr\u00e4sident damit immerhin \u201ebewegt\u201c, es handele sich aber um ein Ausweichman\u00f6ver.<\/p>\n<p class=\"tspB0l0\">Putins Vorschlag sei \u201eeine Art, nicht zu antworten\u201c, sagte Macron dazu. <strong>Es sei wichtig, dass die Europ\u00e4er gemeinsam mit den USA weiter an der Forderung nach einer bedingungslosen Waffenruhe festhielten<\/strong>, \u201eund danach k\u00f6nnen wir reden\u201c, betonte der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident. Er halte es f\u00fcr unm\u00f6glich, \u201edass die Ukrainer in Parallel-Gespr\u00e4che einwilligen, w\u00e4hrend sie weiterhin bombardiert werden\u201c.<\/p>\n<p class=\"tspUez\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. 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Selenskyj habe das akzeptiert, ohne eigene Bedingungen zu setzen, schrieb Macron. \u201eWir erwarten jetzt eine ebenso klare Antwort von Russland.\u201c<\/p>\n<p class=\"tspB0l0\"><strong>Etwas positiver hatte sich Selenskyj am Sonntagmorgen ge\u00e4u\u00dfert.<\/strong> Die Ukraine sei bereit, sich direkt mit Russland \u00fcber eine Friedensl\u00f6sung zu unterhalten, sagte er. Er ging zwar nicht direkt auf Putins Angebot ein, aber erkl\u00e4rte weiter: \u201eEs ist ein positives Zeichen, dass Russland endlich ein Ende des Krieges in Betracht zieht.\u201c <\/p>\n<blockquote class=\"tspB4md\">\n<p>Die ganze Welt hat darauf sehr lange gewartet.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"tspB4me\"><strong>Wolodymyr\u00a0Selenskyj <\/strong>zum Gespr\u00e4chsangebot aus Moskau<\/p>\n<p class=\"tspB0l0\">Weiter sagte Selenskyj in Bezug auf Moskaus Bereitschaft zu Gespr\u00e4chen und einem m\u00f6glichen Frieden: \u201eDie ganze Welt hat darauf sehr lange gewartet.\u201c Dann wiederholte er aber die Forderung von Samstag, dass der \u201eerste Schritt, um wirklich einen Krieg zu beenden, ein Waffenstillstand ist\u201c. <\/p>\n<p class=\"tspB0l0\">Selenskyj formulierte die Erwartung an Moskau, dass es auf den Vorschlag einer Waffenruhe eingeht. \u201eEs gibt \u00fcberhaupt keinen Grund, das T\u00f6ten noch einen einzigen Tag weiterzuf\u00fchren. Wir erwarten von Russland, dass es die Waffenruhe ab morgen, Montag, den 12. Mai, best\u00e4tigt; zur G\u00e4nze, verl\u00e4sslich und dauerhaft. Dann ist die Ukraine zu einem Treffen bereit.\u201c<\/p>\n<p class=\"tspB0l0\">Die Worte des ukrainischen Pr\u00e4sidenten sind wohl diplomatisch genug, um bei den USA keinen \u00c4rger auszul\u00f6sen. \u00c4hnliches bezweckt vermutlich auch Putin mit seinem Vorschlag. Die Frage ist nun, wie entschieden die USA hinter der Forderung Kiews und der Europ\u00e4er nach einer Waffenruhe stehen. Oder schl\u00e4gt sich Trump wieder auf die Seite Putins? <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/konnen-sich-ihre-friedensplane-in-den-hintern-schieben-russlands-ex-prasident-medwedew-lehnt-kiews-forderung-nach-waffenruhe-ab-13670662.html?icid=single-topic_13671631___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB8mp\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">K\u00f6nnen sich ihre Friedenspl\u00e4ne \u201ein den Hintern\u201c schieben Russlands Ex-Pr\u00e4sident Medwedew lehnt Kiews Forderung nach Waffenruhe ab <\/a><\/p>\n<p class=\"tspB0l0\"><strong>Noch vor Selenskyjs \u00c4u\u00dferungen hatte sich der US-Pr\u00e4sident am Sonntagmorgen zuversichtlich gezeigt, dass ein Ende der K\u00e4mpfe im Ukraine-Krieg n\u00e4herr\u00fccken k\u00f6nnte.<\/strong> \u201eEin m\u00f6glicherweise gro\u00dfer Tag f\u00fcr Russland und die Ukraine\u201c, schrieb er auf seinem Online-Sprachrohr Truth Social. \u201eDenkt an die Hunderttausenden Leben, die gerettet werden k\u00f6nnen, wenn dieses endlose \u201aBlutbad\u2018 hoffentlich zu einem Ende kommt.\u201c <\/p>\n<blockquote class=\"tspB4md\">\n<p>Eine gro\u00dfe Woche steht bevor!<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"tspB4me\"><strong>Donald Trump<\/strong> \u00fcber die Ukraine-Verhandlungen<\/p>\n<p class=\"tspB0l0\">Er werde weiter mit beiden Seiten arbeiten, um sicherzustellen, dass dies geschieht. \u201eEine gro\u00dfe Woche steht bevor!\u201c, schrieb Trump euphorisch. Er erw\u00e4hnte allerdings nicht, ob er sich bei seinen Einsch\u00e4tzungen konkret auf Putins oder Selenskyjs Vorschl\u00e4ge bezog. <\/p>\n<p> Auch Kellogg besteht auf Feuerpause vor Friedensgespr\u00e4che <\/p>\n<p class=\"tspB0l0\">Anders als Donald Trump hat sich auch der <strong>US-Sondergesandte Keith Kellogg zur Feuerpause ge\u00e4u\u00dfert<\/strong>. <strong>Der ehemalige General schrieb am Sonntagnachmittag auf \u201eX\u201c<\/strong>. Er unterst\u00fctzte die Europ\u00e4er und schrieb: \u201eWie Pr\u00e4sident Trump wiederholt gesagt hat: Stoppt das T\u00f6ten!! Zuerst ein bedingungsloser 30-t\u00e4giger Waffenstillstand und w\u00e4hrend dieser Zeit umfassende Friedensgespr\u00e4che. Nicht andersherum.\u201c <\/p>\n<p class=\"tspB0l0\">Das klang wie eine klare Ablehnung von Putins Vorschlag. Zuvor hatte Kellogg einen Post von Macron geteilt, in dem der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Putin die klare Ansage macht, dass es erst einen Waffenstillstand geben m\u00fcsse. <\/p>\n<p class=\"tspUez\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. Sie k\u00f6nnen sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. <\/p>\n<p> Externen Inhalt anzeigen <\/p>\n<p class=\"tspUe5\"> Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden.  Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p> Kremlsprecher erkl\u00e4rt dreit\u00e4gige Waffenruhe f\u00fcr beendet <\/p>\n<p class=\"tspB0l0\">Putin hatte der ukrainischen Seite am Samstagabend vorgeworfen, mehrere Anl\u00e4ufe f\u00fcr eine Feuerpause sabotiert zu haben. Gleichzeitig schloss er eine Verl\u00e4ngerung der dreit\u00e4gigen Waffenruhe, die von ihm um den 9. Mai herum ausgerufen worden war, nicht komplett aus. Diese Waffenruhe war um Mitternacht Ortszeit (23.00 Uhr MESZ) ausgelaufen. <strong>Am fr\u00fchen Sonntagmorgen griffen russische Drohnen allerdings schon wieder die Hauptstadt Kiew an. <\/strong><\/p>\n<p class=\"tspB0l0\"><strong>Kremlsprecher Dmitri Peskow best\u00e4tigte laut der russischen Staatsagentur Tass indes, dass die dreit\u00e4gige Waffenruhe nicht mehr gelte.<\/strong> \u201eNat\u00fcrlich ist sie vorbei\u201c, sagte Peskow demnach. Es habe von der Gegenseite zahlreiche Verletzungen der Vereinbarungen gegeben und somit \u201ekeine ernsthafte Feuerpause\u201c.<\/p>\n<p class=\"tspB0l0\"><strong>Beide Kriegsparteien hatten sich auch nach Beginn der einseitig verk\u00fcndeten Waffenruhe am Donnerstag gegenseitig Angriffe vorgeworfen. <\/strong>Selenskyj warf Putin vor, die Feuerpause der vergangenen Tage nur vorget\u00e4uscht zu haben, um den 80. Jahrestag des Sieges der Sowjetunion gegen Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg ungest\u00f6rt feiern zu k\u00f6nnen. \u201eDie Angriffe an der Frontlinie gehen weiter\u201c, sagte der Staatschef bei einem Treffen der aus verb\u00fcndeten Staaten bestehenden \u201eKoalition der Willigen\u201c in Kiew.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspB0l0\">Merz, Macron, der britische Premierminister Keir Starmer und der polnische Regierungschef Donald Tusk waren am Samstag nach Kiew gereist, um Russland von dort aus ultimativ zu einem bedingungslosen Waffenstillstand aufzufordern. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/verhandlungen-rauben-ihm-den-schlaf-was-donald-trump-abseits-der-offentlichkeit-uber-den-ukraine-krieg-sagt-13670431.html?icid=single-topic_13671631___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB8mp\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verhandlungen rauben ihm den Schlaf Was Donald Trump abseits der \u00d6ffentlichkeit \u00fcber den Ukraine-Krieg sagt <\/a><\/p>\n<p class=\"tspB0l0\">Merz zeigte sich zun\u00e4chst hoffnungsvoll. Im ZDF sagte er: \u201eDies ist die gr\u00f6\u00dfte diplomatische Initiative, die es in den letzten Monaten, wenn nicht Jahren gegeben hat, um den Krieg in der Ukraine zu beenden.\u201c\u00a0<\/p>\n<p> Russland nennt Bedingungen f\u00fcr Waffenruhe <\/p>\n<p class=\"tspB0l0\">Noch am Samstagmittag hatte Russland von den USA und der EU als Voraussetzung f\u00fcr eine 30-t\u00e4gige Feuerpause ein Ende der Waffenlieferungen an Kiew gefordert. \u201eAndernfalls wird es einen Vorteil f\u00fcr die Ukraine geben\u201c, sagte Kremlsprecher Peskow im Interview des US-Senders ABC.<\/p>\n<p class=\"tspB0l0\">Die Ukraine w\u00fcrde eine Waffenruhe dazu nutzen, um ihre \u201etotale Mobilmachung\u201c fortzusetzen, zus\u00e4tzliche Truppen an die Front zu bringen, neue Soldaten auszubilden und den derzeitigen K\u00e4mpfern eine Atempause zu verschaffen, behauptete er. \u201eWarum sollten wir der Ukraine solch einen Vorteil verschaffen?\u201c Russland komme selbst gerade bei seiner Offensive in der Ukraine voran und habe die Initiative, betonte Peskow.<\/p>\n<p> Mehr zum Thema <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/herr-stegner-wird-sich-einige-fragen-gefallen-lassen-mussen-cdu-politiker-kiesewetter-kritisiert-russland-treffen-13664629.html?icid=topic-list_13671631___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB8mp\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eDie Luft wird d\u00fcnn f\u00fcr ihn\u201c Kostet zu viel Russland-Diplomatie Ralf Stegner den Job?  <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/war-nicht-sicher-ob-ich-nochmal-eingeladen-werde-vance-scherzt-uber-seinen-auftritt-bei-der-munchener-sicherheitskonferenz-13662442.html?icid=topic-list_13671631___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB8mp\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eWar nicht sicher, ob ich nochmal eingeladen werde\u201c Vance scherzt \u00fcber seinen Auftritt bei der M\u00fcnchener Sicherheitskonferenz <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/eine-von-zwei-unersetzlichen-personen-in-russland-sind-die-tage-von-ramsan-kadyrow-gezahlt-13656277.html?icid=topic-list_13671631___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB8mp\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eEine von zwei unersetzlichen Personen in Russland\u201c Sind die Tage von Ramsan Kadyrow gez\u00e4hlt? <\/a><\/p>\n<p class=\"tspB0l0\">Die EU und die USA haben Russland bereits mit zahlreichen Sanktionen belegt, um dem Land die wirtschaftliche Grundlage f\u00fcr die Fortsetzung des Angriffskriegs gegen die Ukraine zu nehmen. Auch westliche Experten bescheinigen der russischen Wirtschaft aber eine Robustheit, die so nicht erwartet wurde.<\/p>\n<p class=\"tspB0l0\">Zwar sind die vielen wirtschaftlichen Probleme un\u00fcbersehbar, weil es etwa am einfachen Zugang zu westlicher Technik fehlt. Die Rohstoffgro\u00dfmacht nimmt aber weiter Milliarden, etwa aus dem \u00d6l- und Gasverkauf ein. Das Geld h\u00e4lt wiederum die Kriegswirtschaft am Laufen. (mit Reuters\/dpa)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Ringen um Friedensgespr\u00e4che zwischen Russland und der Ukraine geht in die n\u00e4chste Runde: Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":102671,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[31,1356,548,775,13,145,14,15,307,12,10,8,9,11,143,317,64,103,306,107,104,1448],"class_list":{"0":"post-102779","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-cdu","9":"tag-emmanuel-macron","10":"tag-eu","11":"tag-friedrich-merz","12":"tag-headlines","13":"tag-istanbul","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-russland","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-top-news","19":"tag-top-meldungen","20":"tag-topmeldungen","21":"tag-topnews","22":"tag-tuerkei","23":"tag-ukraine","24":"tag-usa","25":"tag-welt","26":"tag-wladimir-putin","27":"tag-wolodymyr-selenskyj","28":"tag-world","29":"tag-zdf"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114490630768864457","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102779","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=102779"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102779\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/102671"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=102779"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=102779"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=102779"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}