{"id":1028257,"date":"2026-05-18T13:07:22","date_gmt":"2026-05-18T13:07:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1028257\/"},"modified":"2026-05-18T13:07:22","modified_gmt":"2026-05-18T13:07:22","slug":"brittens-sommernachtstraum-in-karlsruhe-bezaubert-ohne-modernisierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1028257\/","title":{"rendered":"Brittens \u201eSommernachtstraum\u201c in Karlsruhe bezaubert ohne Modernisierung"},"content":{"rendered":"<p>    <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"\" alt=\"T\u00e4nzer in bunten Kost\u00fcmen stehen auf einer B\u00fchne vor Waldkulisse, links eine Person in Rot abseits der Gruppe.\" src=\"https:\/\/bnn.de\/img\/17431360\/nY_XyWQFcuoEHlGMQ4gpEg\/_k3a4542midsummer_hp1_039_6a06fc342d4d64.76552293?size=1920&amp;format=jpeg&amp;variant=LANDSCAPE_16x9\" width=\"1920\" height=\"1080\" loading=\"eager\" data-landscape=\"\" data-upscaled=\"\"\/><\/p>\n<p>                Edward Lee als quirliger Puck und die Kinder des Cantus Juvenum pr\u00e4gen Benjamin Brittens \u201eA Midsummer Night\u2019s Dream\u201c mit Spielfreude, Beweglichkeit und zauberhaft klarem Elfenchor-Gesang.<\/p>\n<p>            Foto: Felix Gr\u00fcnschlo\u00df<\/p>\n<p>                              vor 52 Minuten<\/p>\n<p>        4 Minuten<\/p>\n<p>                              vor 7 Minuten<\/p>\n<ul>\n<li>Brittens \u201eA Midsummer Night\u2019s Dream\u201c feierte im Karlsruher Staatstheater Premiere.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Die Inszenierung setzt auf m\u00e4rchenhaften Zauber statt auf moderne Aktualisierung.<\/li>\n<li>Georg Fritzsch dirigiert eine klangfarbige, schwebende und pr\u00e4zise musizierte Partitur.<\/li>\n<li>Besonders pr\u00e4gend sind Edward Lee als Puck und der Kinderchor Cantus Juvenum.<\/li>\n<\/ul>\n<p>        Diese Zusammenfassung wurde von einer KI erstellt und redaktionell gepr\u00fcft.<\/p>\n<p>Die B\u00e4ume haben Augen. Gro\u00dfe, geschwungene Augen mit Wimpern wie Bl\u00fctenstempel. Ein Fuchs l\u00e4uft kopf\u00fcber durch den Wald, ein Igel gleich hinterher. Und irgendwo zwischen flirrenden Klangwelten und Kinderstimmen verliert man im Karlsruher Staatstheater sehr bereitwillig den Kontakt zur Wirklichkeit.<\/p>\n<p>Benjamin Brittens \u201eA Midsummer Night\u2019s Dream\u201c feiert dort Premiere im viel zu kalten Mai. Das aber ist auch der einzige Wermutstropfen \u2013 und gegen zwei Harfen, Celesta und glitzernde Kobold-Sneaker haben selbst die Eisheiligen schlechte Karten.<\/p>\n<p>Die 1960 uraufgef\u00fchrte Oper nach dem gleichnamigen Drama von William Shakespeare wird hier nicht modernisiert, zerredet oder mit Gewalt aktualisiert. Die neue Inszenierung von Fran\u00e7ois de Carpentries vertraut auf etwas, das im Opernbetrieb beinahe exotisch geworden ist: Zauber.<\/p>\n<p>Feenk\u00f6nigin verliebt sich in einen Esel<\/p>\n<p>Dabei beginnt der Abend mit einem kurzen politischen Nadelstich. Auf einem Monitor flimmern Bilder von Trump und Putin, w\u00e4hrend Puck \u00fcber Tyrannen spricht.<\/p>\n<p>Doch dieser Moment bleibt Randnotiz. Viel st\u00e4rker pr\u00e4gt den Abend eine andere Idee: die Flucht in eine m\u00e4rchenhafte Parallelwelt, die irgendwo zwischen alten Kinderbuchillustrationen, den melancholischen Mumins und einem Hauch Monty Python schwebt. Bis man sich irgendwann nicht mehr wundert, dass eine Feenk\u00f6nigin ernsthaft einen Esel anhimmelt.<\/p>\n<p>Wald und Tiere machen die Szenerie traumhaft<\/p>\n<p>Karine Van Herckes B\u00fchne und Kost\u00fcme entfalten daf\u00fcr einen geradezu liebevoll altmodischen Bilderreichtum. Der Wald wirkt wie aus einem riesigen Bilderbuch geklappt. Projektionen lassen Baumkronen blinzeln, Tiere huschen durch die Szenerie, vier Darsteller in Tierkost\u00fcmen \u2013 Stier, Fuchs, L\u00f6we und B\u00e4r \u2013 begleiten das Geschehen mit fein beobachteten, charaktervollen Bewegungen.<\/p>\n<p>Nichts daran wirkt ironisch gebrochen. Genau das macht diese \u00c4sthetik so stark. Sie erlaubt dem St\u00fcck, tats\u00e4chlich traumhaft zu sein.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" class=\"\" alt=\"Zwei M\u00e4nner in Kost\u00fcmen auf einer B\u00fchne, einer mit Geweih, der andere in rotem Anzug zeigt nach oben.\" src=\"https:\/\/bnn.de\/img\/17431359\/d_ji69g71MutB8wNiv0ZQg\/_v5a1159midsummer_hp1_057_6a06fc342dac41.78777959?size=934&amp;format=jpeg&amp;variant=PORTRAIT_2x3\" width=\"934\" height=\"1400\" loading=\"lazy\" data-portrait=\"\" data-upscaled=\"\"\/><\/p>\n<p>                Oberon (Lidor Mesika) und sein ziemlich vergn\u00fcgter Problemverursacher Puck (Edward Lee) halten den m\u00e4rchenhaften Wald und seine verliebten Bewohner geh\u00f6rig in Bewegung.<\/p>\n<p>            Foto: Felix Gr\u00fcnschlo\u00df<\/p>\n<p>Und Britten liefert dazu die ideale Musik. Georg Fritzsch f\u00fchrt die Badische Staatskapelle mit gro\u00dfer Klarheit und Sinn f\u00fcr Klangfarben durch diese Partitur, die weniger von gro\u00dfen melodischen B\u00f6gen lebt als von schillernden Atmosph\u00e4ren.<\/p>\n<p>Zwei Harfen, Celesta und reiches Schlagwerk erzeugen einen schwebenden, flirrenden Klangraum, der st\u00e4ndig zwischen Sch\u00f6nheit und leiser Irritation pendelt und der Solo-Trompete wundersch\u00f6ne Passagen g\u00f6nnt.<\/p>\n<p>Brittens Musik illustriert den Wald nicht einfach \u2013 sie scheint ihn atmen zu lassen. Gerade die Mischung aus gl\u00e4serner Transparenz, surrealem Schimmer und abrupten Verdichtungen macht diese Oper so faszinierend. Fritzsch kostet das gen\u00fcsslich aus, ohne je ins Nebul\u00f6se abzudriften.<\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich lieben die Falschen die Falschen<\/p>\n<p>Dabei treibt Britten Shakespeares Verwirrspiel um Liebe und Begehren mit feinem Humor voran: Zwei junge Paare irren durch den Wald, Elfenk\u00f6nig Oberon zankt mit Feenk\u00f6nigin Tytania, will mit einem Liebeszauber Machtk\u00e4mpfe entscheiden \u2013 und Puck verabreicht den Zaubersaft prompt dem Falschen.<\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich lieben die Falschen die Falschen, Freundschaften kippen, Eifersucht lodert, w\u00e4hrend die Handwerkertruppe nebenher unbeirrbar ihre tragische Laienspielversion von \u201ePyramus und Thisbe\u201c probt.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" class=\"\" alt=\"Mehrere Kinder in Kost\u00fcmen stehen auf einer B\u00fchne um eine liegende Person auf einem Sofa vor blauem Hintergrund.\" src=\"https:\/\/bnn.de\/img\/17431451\/-SKZwkC40o_Pa8ntAtW7ig\/_k3a4798midsummer_hp1_144_6a06fc342d7251.17695239?size=1920&amp;format=jpeg&amp;variant=LANDSCAPE_16x9\" width=\"1920\" height=\"1080\" loading=\"lazy\" data-landscape=\"\" data-upscaled=\"\"\/><\/p>\n<p>                Im Traumwald geraten die Gef\u00fchle gr\u00fcndlich durcheinander: Die verzauberte Tytania verliebt sich ausgerechnet in den zum Esel verwandelten Handwerker Bottom. Der Elfenchor des Cantus Juvenum beobachtet das Liebeschaos mit wachem Staunen.<\/p>\n<p>            Foto: Felix Gr\u00fcnschlo\u00df<\/p>\n<p>Sehr geschlossen pr\u00e4sentiert sich auch das Ensemble. Im Mittelpunkt steht Lidor Mesika als Oberon \u2013 <a href=\"https:\/\/bnn.de\/karlsruhe\/farinelli-gala-in-karlsruhe-fuenf-countertenoere-liefern-barockrausch-im-staatstheater\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">und damit jener Countertenor, der sich diese Partie mit dem Nachwuchspreis beim ersten Karlsruher Farinelli-Wettbewerb 2025 ersungen hat<\/a>. Sein Oberon besitzt Autorit\u00e4t, klangliche Eleganz und genau jene leicht entr\u00fcckte Aura, die Brittens Elfenk\u00f6nig braucht.<\/p>\n<p>Martha Eason gibt eine starke, vokal leuchtende Tytania. Marie-Sophie Janke, Brett Sprague, Tomohiro Takada und Ina Schlingensiepen gestalten das Liebeschaos vorz\u00fcglich, wobei Schlingensiepen ihre herrlich trotzig-zickige B\u00fchnenenergie einmal mehr gen\u00fcsslich auskostet. Don Lee und Melanie Lang verleihen dem Herrscherpaar angenehme Pr\u00e4senz.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" class=\"\" alt=\"Mehrere Darsteller stehen auf einer B\u00fchne vor rotem Vorhang, dahinter ein gro\u00dfes Rad als B\u00fchnenbild sichtbar.\" src=\"https:\/\/bnn.de\/img\/17431357\/HRqIL9kBfs8SWXvIfEJJzw\/_k3a5094midsummer_hp1_282_6a06fc342d9945.48561902?size=1920&amp;format=jpeg&amp;variant=LANDSCAPE_16x9\" width=\"1920\" height=\"1080\" loading=\"lazy\" data-landscape=\"\" data-upscaled=\"\"\/><\/p>\n<p>                Mit maximalem Ernst und k\u00f6stlich \u00fcberschaubarem Talent st\u00fcrzt sich die Handwerkertruppe mit Daniel Pastewski, David Severin, Lars Tappert, Liangliang Zhao, O\u011fulcan Y\u0131lmaz und Klaus Schneider in ihre Liebestrag\u00f6die \u2013 und sorgt gerade dadurch f\u00fcr etliche der sch\u00f6nsten, liebevollsten Lacher des Abends.<\/p>\n<p>            Foto: Felix Gr\u00fcnschlo\u00df<\/p>\n<p>F\u00fcr etliche Lacher sorgt die Handwerkertruppe um Ogulcan Y\u0131lmaz.  die Handwerkertruppe rund um O\u011fulcan Y\u0131lmaz. Wie sie ihre todernste Liebestrag\u00f6die einstudieren, ist so herrlich ernsthaft albern, dass man ihnen beim Scheitern geradezu die Daumen dr\u00fcckt. Besonders Klaus Schneider als Blasebalgflicker liefert k\u00f6stliche Momente.<\/p>\n<p>Herrlich auch der Einfall, dass die Auff\u00fchrung ihres St\u00fccks exakt so wirkt, wie sie selbst es ank\u00fcndigen: \u201elangatmig kurz\u201c. Entsprechend genervt verfolgt Hippolyta das Geschehen. F\u00fcr die Inszenierung selbst gilt das Gegenteil: Diese knapp drei Stunden vergehen erstaunlich kurzweilig lang.<\/p>\n<p>Die eigentlichen Stars des Abends aber sind zwei andere. Zum einen Edward Lee als Puck: Mit wunderbarem britischen Englisch, artistischer Beweglichkeit und einer permanent vibrierenden B\u00fchnenpr\u00e4senz saust, tanzt und rutscht er durch die Szene wie ein Wesen zwischen Kobold, Conf\u00e9rencier und Kindheitsfantasie.<\/p>\n<p>Dazu tr\u00e4gt er passend zum Kost\u00fcm glitzernde Sneaker in Rot, die man nur zu gerne selbst h\u00e4tte.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" class=\"\" alt=\"Zwei Personen auf einer B\u00fchne, eine in rotem Kost\u00fcm kniet mit ausgestrecktem Arm, die andere in langem Gewand steht daneben.\" src=\"https:\/\/bnn.de\/img\/17431358\/h8fGRzcVCeXFXKwGt-R8mA\/_v5a1228midsummer_hp1_076_6a06fc342dc026.41652512?size=934&amp;format=jpeg&amp;variant=PORTRAIT_2x3\" width=\"934\" height=\"1400\" loading=\"lazy\" data-portrait=\"\" data-upscaled=\"\"\/><\/p>\n<p>                Lidor Mesika als geheimnisvoller Oberon und Edward Lee als hyperbeweglicher Puck treiben das Liebeschaos im verzauberten Wald mit sichtbarer Spielfreude und glitzernden Kobold-Sneakern voran.<\/p>\n<p>            Foto: Felix Gr\u00fcnschlo\u00df<\/p>\n<p>Zum anderen die 21 Kinder von Cantus Juvenum. Was diese Singschule seit Jahren f\u00fcr Opernproduktionen in Karlsruhe und Baden-Baden leistet, wei\u00df man l\u00e4ngst.<\/p>\n<p>Doch selten erhalten die jungen Stimmen eine derart zentrale und w\u00fcrdige Aufgabe wie hier. Brittens Elfenchor tr\u00e4gt die Oper \u00fcber weite Strecken \u2013 und die Kinder erf\u00fcllen diese Musik mit ber\u00fchrender Pr\u00e4zision, Klarheit und Pr\u00e4senz. Wenn sie gegen Ende kleine W\u00f6lkchenkissen auf die B\u00fchne tragen, m\u00fcndet der Abend endg\u00fcltig ins Z\u00e4rtliche.<\/p>\n<p>Spielfreude pr\u00e4gt die ganze Inszenierung sichtbar<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt ist bemerkenswert, wie viel Spielfreude in dieser Produktion steckt. Die Personenf\u00fchrung wirkt lebendig bis in die kleinsten Momente. Selbst die Souffleuse darf gelegentlich ihre H\u00e4nde aus dem Kasten strecken, als wolle sie den Traum vorsichtshalber pers\u00f6nlich zusammenhalten. Alle haben sichtbar Freude an diesem sonderbaren, poetischen Werk.<\/p>\n<p>Das Publikum feiert Ensemble und Regieteam am Ende mit langem Jubel. Zurecht. Dieser \u201eMidsummer Night\u2019s Dream\u201c ist kein Opernabend, der mit Gewalt Bedeutung behauptet. Er macht etwas viel Schwierigeres: Er bezaubert.<\/p>\n<p>          <a href=\"https:\/\/bnn.link\/55g\" target=\"_blank\" class=\"link-acquire\" rel=\"nofollow noopener\">Rechte am Artikel erwerben<\/a><\/p>\n<p>    <a class=\"button--full button--home button button--primary\" href=\"https:\/\/bnn.de\/\" _keys=\"class href\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n  Zur \u00dcbersicht<br \/>\n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Edward Lee als quirliger Puck und die Kinder des Cantus Juvenum pr\u00e4gen Benjamin Brittens \u201eA Midsummer Night\u2019s Dream\u201c&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1028258,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1844],"tags":[1634,3364,29,30,8903],"class_list":{"0":"post-1028257","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-karlsruhe","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-karlsruhe"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116595737982736452","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1028257","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1028257"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1028257\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1028258"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1028257"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1028257"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1028257"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}