{"id":1028288,"date":"2026-05-18T13:28:15","date_gmt":"2026-05-18T13:28:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1028288\/"},"modified":"2026-05-18T13:28:15","modified_gmt":"2026-05-18T13:28:15","slug":"ford-strategie-in-europa-diese-7-modelle-kommen-neu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1028288\/","title":{"rendered":"Ford-Strategie in Europa: Diese 7 Modelle kommen neu"},"content":{"rendered":"<p>Ford bereitet in Europa eine umfangreiche Modell- und Technologieoffensive vor, die unter dem Motto &#8222;Ready-Set-Ford&#8220; steht und innerhalb der n\u00e4chsten drei Jahre realisiert werden soll. Nach heutigem Stand umfasst die Initiative insgesamt sieben Baureihen: ein neues Crossover-Modell aus Valencia, zwei kleine Elektrofahrzeuge auf Renault-Technik sowie die bereits gestarteten Elektro-SUV aus K\u00f6ln.<\/p>\n<p>1. Crossover mit Hybridantrieb<\/p>\n<p>F\u00fcr das Jahr 2028 ist in Valencia der Produktionsstart eines neuen Crossovers vorgesehen, der das entstehende Angebot im C-Segment schlie\u00dfen soll. Technische Basis ist die C2-Plattform; vorgesehen sind Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Antriebe. Ford ordnet das Modell damit als funktionalen Nachfolger der bisherigen Focus-Familie ein. Beim Design soll sich das Fahrzeug an der Bronco-Linie anlehnen, ohne deren Offroad-Hardware zu \u00fcbernehmen. Damit bleibt Valencia ein wichtiger Pfeiler der europ\u00e4ischen Pkw-Produktion, nachdem dort bislang vor allem der Kuga gefertigt wird. Dessen Laufzeit endet jedoch bereits 2026.<\/p>\n<p>2. Elektro-Kleinwagen als Fiesta-Nachfolger<\/p>\n<p>Ebenfalls f\u00fcr 2028 plant Ford einen rein elektrischen Fiesta-Nachfolger. Daf\u00fcr greift der Hersteller erstmals auf die Technologie des neuen Partners Renault zur\u00fcck. Vorgesehen sind zwei Fahrzeuge auf Basis der Ampere-Architektur (AmpR-Small), die im Renault-Werk Douai in Nordfrankreich montiert werden. Das erste Modell wird als kompaktes Elektroauto im B-Segment positioniert und d\u00fcrfte die klassische Fiesta-Rolle im Programm \u00fcbernehmen. Ford steuert hierf\u00fcr eine eigenst\u00e4ndige Au\u00dfenform sowie ein eigenes Interieur-Konzept bei, w\u00e4hrend Renault Plattform, Akku und Antriebseinheiten zuliefert.<\/p>\n<p>3. E-Crossover k\u00f6nnte Puma Gen-E beerben<\/p>\n<p>Neben dem Fiesta-EV ist ein zweites kompaktes Elektrofahrzeug geplant. Es nutzt ebenfalls die Ampere-Plattform, soll jedoch als elektrischer Crossover ausgelegt sein. Als Ausgangspunkt dient die Architektur des Renault 4. Damit richtet Ford den Blick auf das stark wachsende Klein-SUV-Segment, das derzeit durch den Puma Gen-E abgedeckt wird. Ob das neue Crossover-Modell den Puma Gen-E erg\u00e4nzen oder langfristig ersetzen soll, l\u00e4sst Ford bislang unkommentiert. Fest steht: Mit den beiden Renault-Derivaten wird der untere Bereich des europ\u00e4ischen Elektroangebots k\u00fcnftig abgedeckt.<\/p>\n<p>In den h\u00f6heren Klassen der Elektrostrategie bleiben Explorer und Capri die zentralen Modelle. Beide verwenden den MEB-Baukasten von Volkswagen und laufen in K\u00f6ln vom Band. Ford etabliert den Standort als Hauptfertigung f\u00fcr die beiden Elektro-SUV, die seit 2024 schrittweise auf den Markt gebracht wurden. Hinzu kommt der Puma Gen-E, der als kompaktes Elektro-SUV im Programm bleibt und technisch weiterentwickelt werden soll. F\u00fcr die Baureihe nennt Ford perspektivisch eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern und erg\u00e4nzt das Angebot um die Fahrerassistenzfunktion BlueCruise.<\/p>\n<p>4. und 5. Zwei Multi-Energy-Crossover<\/p>\n<p>Gegen Ende des Jahrzehnts, voraussichtlich Ende 2029, plant Ford die Markteinf\u00fchrung von zwei zus\u00e4tzlichen Crossover-Modellen &#8222;mit Rally-Genen&#8220;. Diese Modelle verfolgen bei den Antrieben einen &#8222;Multi-Energy&#8220;-Ansatz, kommen also nicht (nur) rein elektrisch, sondern auch in Verbrenner- und Hybrid-Konfigurationen auf den Markt. N\u00e4heres verr\u00e4t Ford zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht.<\/p>\n<p>6. Ford Ranger Super Duty<\/p>\n<p>Ford bringt jedoch nicht nur neue Elektroautos. Das erste Modell der neuen Modelloffensive kommt von der Nutzfahrzeugsparte Ford Pro. Es handelt sich um den Ranger in der Super-Duty-Ausf\u00fchrung, also mit verst\u00e4rktem Fahrwerk, zus\u00e4tzlichem Unterbodenschutz und hoher Bodenfreiheit direkt ab Werk. Mit fast zwei Tonnen Nutzlast und bis zu 4,5 Tonnen Anh\u00e4ngelast scheut er sich nicht vor anspruchsvollen Arbeitseins\u00e4tzen in allen erdenklichen Sparten. Zudem soll der ab sofort in Europa verf\u00fcgbare Ranger Super Duty Interesse bei der R\u00fcstungsindustrie wecken.<\/p>\n<p>7. E-Transporter Ford Transit City<\/p>\n<p>Obendrein bringt Ford Pro eine v\u00f6llig neue Baureihe nach Europa: Den Transit City (siehe Fotoshow \u00fcber dem Artikel), der urspr\u00fcnglich von einem chinesischen Partner stammt und \u00fcber einen reinen Elektroantrieb verf\u00fcgt. Um die Komplexit\u00e4t gering und die Kosten niedrig zu halten, wird er in nur einer Standardkonfiguration angeboten. Er ist allerdings in drei Varianten erh\u00e4ltlich, einschlie\u00dflich einer Fahrgestell-Version f\u00fcr individuelle Aufbauten. Der neue Transit City rollt noch in diesem Jahr zu den Ford-Pro-H\u00e4ndlern.<\/p>\n<p>Mit der strategischen Neuausrichtung ordnet Ford Technik und Produktion konsequent nach Plattformen und Werken. Die Renault-basierten Elektroautos setzen auf AmpR-Small und AmpR-Medium, nutzen Akkus zwischen 40 und 52 kWh und sollen ab 2028 auf LFP-Zellchemie umgestellt werden. Die C2-Basis f\u00fcr das neue Valencia-Crossover stammt aus Fords eigener Entwicklung und bildet das Fundament f\u00fcr Hybrid- sowie Plug-in-Hybrid-Ausf\u00fchrungen. Explorer und Capri verbleiben beim MEB-Ansatz \u2013 damit st\u00fctzt sich Ford in Europa auf drei technologische Standbeine mit separater Fertigung in Douai, Valencia und K\u00f6ln.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ford bereitet in Europa eine umfangreiche Modell- und Technologieoffensive vor, die unter dem Motto &#8222;Ready-Set-Ford&#8220; steht und innerhalb&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1028289,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,220715,220706,220712,220713,187619,220707,220711,177368,220703,220704,220718,77539,150920,52529,1138,548,663,158,3934,3935,144938,220705,53474,2460,13,74479,169642,1420,123548,220714,220710,14,15,98749,31587,14498,220709,220716,515,220708,12,1201,220717,31594,601,373],"class_list":{"0":"post-1028288","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-ampere-architektur","11":"tag-ampere-plattform","12":"tag-ampr-small","13":"tag-ampr-medium","14":"tag-ams-aktuelles","15":"tag-b-segment","16":"tag-bluecruise","17":"tag-bronco","18":"tag-c-segment","19":"tag-c2-architektur","20":"tag-c2-plattform","21":"tag-capri","22":"tag-crossover","23":"tag-douai","24":"tag-elektroauto","25":"tag-eu","26":"tag-europa","27":"tag-europaeische-union","28":"tag-europe","29":"tag-european-union","30":"tag-explorer","31":"tag-fiesta","32":"tag-focus","33":"tag-ford","34":"tag-headlines","35":"tag-hybrid","36":"tag-kilowattstunden","37":"tag-koeln","38":"tag-kuga","39":"tag-lfp-zellen","40":"tag-meb-baukasten","41":"tag-nachrichten","42":"tag-news","43":"tag-nordfrankreich","44":"tag-plug-in-hybrid","45":"tag-politik-wirtschaft","46":"tag-puma-gen-e","47":"tag-ranger-super-duty","48":"tag-renault","49":"tag-renault-4","50":"tag-schlagzeilen","51":"tag-suv","52":"tag-transit-city","53":"tag-valencia","54":"tag-verkehr","55":"tag-volkswagen"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":"Validation failed: Text character limit of 500 exceeded"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1028288","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1028288"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1028288\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1028289"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1028288"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1028288"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1028288"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}