{"id":1028386,"date":"2026-05-18T14:23:16","date_gmt":"2026-05-18T14:23:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1028386\/"},"modified":"2026-05-18T14:23:16","modified_gmt":"2026-05-18T14:23:16","slug":"millionenfoerderung-fuer-von-der-universitaetsmedizin-halle-koordiniertes-forschungsnetzwerk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1028386\/","title":{"rendered":"Millionenf\u00f6rderung f\u00fcr von der Universit\u00e4tsmedizin Halle koordiniertes Forschungsnetzwerk"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/20260518_umh-678x381.jpg\" alt=\"\" title=\"Universit\u00e4tsmedizin Halle\"\/><br \/>\nBereits zum vierten Mal kommen Forschende von MONID zusammen \u2013 dieses Jahr wieder in der Leopoldina. Foto: Universit\u00e4tsmedizin Halle.<\/p>\n<p><b>Mit Mathematik gegen Infektionskrankheiten\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Halle\/UMH. Infektionskrankheiten z\u00e4hlen weltweit zu den gr\u00f6\u00dften Herausforderungen. Wissenschaftliche Modelle k\u00f6nnen dazu beitragen, ihre Verbreitung vorherzusagen, Risiken besser einzusch\u00e4tzen und geeignete Schutzma\u00dfnahmen zu entwickeln. Um die Kompetenzen in diesem Bereich weiter auszubauen, f\u00f6rdert das Bundesministerium f\u00fcr Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) erneut das von der Universit\u00e4tsmedizin Halle koordinierte Modellierungsnetz f\u00fcr schwere Infektionskrankheiten (MONID). In der zweiten F\u00f6rderphase stehen daf\u00fcr bis Ende 2029 rund 17 Millionen Euro bereit. \u00dcber neueste Erkenntnisse in diesem Bereich diskutieren vom 20. bis 22. Mai mehr als 150 internationale Forschende auf einer wissenschaftlichen Tagung in der Leopoldina.<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig Modellierungen sind, um Infektionskrankheiten besser bewerten und \u00fcberwachen zu k\u00f6nnen. Vor diesem Hintergrund wurde MONID im Jahr 2022 ins Leben gerufen.<\/p>\n<p>Vom Niesen bis zum Zeckenbiss<\/p>\n<p>Das Netzwerk befindet sich seit 2026 in seiner zweiten F\u00f6rderphase. In sieben neuen Forschungsverb\u00fcnden sollen Fragestellungen rund um die Diagnose, Modellierung, Behandlung und Pr\u00e4vention von verschiedenen Erkrankungen erforscht werden. W\u00e4hrend sich die Arbeit bislang vor allem auf Atemwegserkrankungen wie das Coronavirus konzentrierte, wird das Forschungsspektrum nun erweitert. K\u00fcnftig befassen sich die gef\u00f6rderten Verb\u00fcnde auch mit vektor\u00fcbertragenen Infektionskrankheiten, die beispielsweise durch Zecken oder M\u00fccken verbreitet werden.<\/p>\n<p>MONID ist auch eine Anlaufstelle f\u00fcr die Beratung von Politik, Gesundheitsbeh\u00f6rden und der \u00d6ffentlichkeit. Eine zentrale Rolle \u00fcbernimmt dabei erneut die Universit\u00e4tsmedizin Halle, an der eines der Projekte sowie die Koordinierungsstelle angesiedelt sind. Sie organisiert den wissenschaftlichen Austausch zwischen den beteiligten Forschungseinrichtungen, unterst\u00fctzt gemeinsame Infrastruktur- und Lehrangebote und st\u00e4rkt die Ausbildung von Nachwuchswissenschaftler:innen im Bereich der Infektionsmodellierung.<\/p>\n<p>Internationale Konferenz in Halle (Saale)<\/p>\n<p>Zum Auftakt des neuen Abschnitts findet die inzwischen vierte MONID-Jahrestagung statt. Expert:innen aus den finanzierten Verb\u00fcnden als auch aus dem Ausland tauschen sich dann in der Leopoldina zum aktuellen Stand der Modellierung von Infektionskrankheiten, mit dem Ziel, die weltweite Gesundheitslage zu f\u00f6rdern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bereits zum vierten Mal kommen Forschende von MONID zusammen \u2013 dieses Jahr wieder in der Leopoldina. 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