{"id":1028584,"date":"2026-05-18T16:15:15","date_gmt":"2026-05-18T16:15:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1028584\/"},"modified":"2026-05-18T16:15:15","modified_gmt":"2026-05-18T16:15:15","slug":"schweiz-bei-eishockey-wm-gegen-deutschland-bereit-fuer-gold","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1028584\/","title":{"rendered":"Schweiz bei Eishockey-WM gegen Deutschland: Bereit f\u00fcr Gold"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Am Ende konnte nicht mal das zweite Gegentor die Stimmung tr\u00fcben. Die 10.000 Fans in der ausverkauften Z\u00fcricher Arena hatten sich l\u00e4ngst von ihren Sitzen erhoben, h\u00fcpften, klatschten, sangen. Ob die Schweizer \u201eNati\u201c gegen Lettland nun 4:1 oder 4:2 gewinnt, interessierte niemanden mehr. Hauptsache, gewonnen. Schon am Freitag zum Start der Eishockeyweltmeisterschaft hatte es ein 3:1 \u00fcber die Amerikaner gegeben.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Was vor allem f\u00fcr Trainer Jan Cadieux eine Erleichterung war, denn das Auftaktwochenende bei der Heim-WM sei nicht nur k\u00f6rperlich anspruchsvoll gewesen, sondern auch mental \u201emit den Erwartungen, die es gibt\u201c.<\/p>\n<p>Keine Lust auf eine weitere Finalniederlage<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Die Erwartungen k\u00f6nnten in der Tat kaum h\u00f6her sein. Gelungene Vorrunden reichen niemandem mehr. Nicht dem Publikum, nicht der Mannschaft. Der Arbeitssieg \u00fcber die Letten war zwar der 30. aus den vergangenen 35 Gruppenspielen seit 2021, aber es geht eben um mehr.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Nach vier Finalniederlagen, allein zwei in den vergangenen beiden Jahren, soll es daheim endlich Gold sein. Das werden am Montag auch die Deutschen zu sp\u00fcren bekommen, um 20.20 Uhr (Pro Sieben und Magenta Sport) der n\u00e4chste Gegner der Schweizer.<\/p>\n<p>DEB-Team nicht mehr auf Augenh\u00f6he<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Eigentlich war das Duell der Erzrivalen meist eins auf Augenh\u00f6he. Gerade in K.-o.-Spielen hatten die Deutschen gern mal das bessere Ende f\u00fcr sich. Auch dank einiger Psychospielchen, wie der langj\u00e4hrige Kapit\u00e4n Moritz M\u00fcller k\u00fcrzlich noch mal erz\u00e4hlte. Musikboxen, die in Richtung der Schweizer Kabine aufgedreht wurden, besonders martialisch vorgelesene Aufstellungen, die die Gegner h\u00f6rten und sie das F\u00fcrchten lehrten.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Manches Spiel h\u00e4tten sie \u201eschon in der Kabine gewonnen\u201c, sagte M\u00fcller.\u00a0Aber mittlerweile reicht so etwas nicht mehr, die Schweizer sind der haushohe Favorit. Weil sie es immer wieder schaffen, ihre besten Spieler f\u00fcr Weltmeisterschaften zu begeistern.<\/p>\n<p>\u201eBrutal eingespielt\u201c<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">NHL-Stars wie Roman Josi, Nico Hischier und Timo Meier, Topspieler aus der heimischen Liga wie Sven Andrighetto, Denis Malgin oder Leonardo Genoni. Auch dieses Jahr ist das so, w\u00e4hrend die Deutschen auf Leon Draisaitl, Tim St\u00fctzle oder J. J. Peterka verzichten m\u00fcssen. \u201eDa sind wirklich alle mit dabei, deshalb sind sie brutal eingespielt, das ist ihre St\u00e4rke\u201c, sagte St\u00fcrmer Dominik Kahun k\u00fcrzlich dem Sportinformationsdienst. Kahun spielt selbst in der <a data-rtr-index=\"4\" title=\"Schweiz\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/thema\/schweiz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Schweiz<\/a>, beim HC Lausanne, und wei\u00df nur zu gut, was sein Team erwartet.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Seit knapp zehn Jahren haben sich die Schweizer in der Weltspitze etabliert. Was viele mit dem extrovertierten Patrick Fischer verbinden, der dem Team eingeimpft hat, jeden Gegner dominieren zu k\u00f6nnen. Doch ausgerechnet vor der erhofften Kr\u00f6nung bei der Heim-WM wurde der Nationaltrainer entlassen, weil herauskam, dass er mit einem gef\u00e4lschten Impfzertifikat zu Olympia 2022 gereist war.<\/p>\n<p>Die Causa Fischer ist ein nationales Thema<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Seit Wochen ist das ein nationales Thema in der Schweiz. Eins, das auch die Mannschaft zu spalten schien: W\u00e4hrend Kapit\u00e4n Josi sich in einem Brief f\u00fcr eine R\u00fcckkehr Fischers aussprach, sollen andere Stars wie Meier oder Hischier dagegen gewesen sein. Mittlerweile hei\u00dft es, das Thema sei intern vom Tisch, man sei so eng wie nie.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Cheftrainer ist nun Cadieux, der vorherige Assistent. \u201eEs ist schwierig, weil ich nicht bereit daf\u00fcr war\u201c, sagte er kurz nach seiner Bef\u00f6rderung. Nun w\u00e4hrend der WM klingt er anders. \u00dcberhaupt ist er als sachlicher Analytiker bekannt. W\u00e4hrend Fischer wie ein Guru auf einer B\u00fchne wirkte, ist Cadieux eher der Typ Hintergrundgespr\u00e4ch.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Das Portal Watson nennt ihn gar den \u201eAnti-Fischer\u201c. Aber genau so einen br\u00e4uchte es jetzt. Keinen Revolution\u00e4r, der alles \u00fcber den Haufen wirft, sondern einen, der bei einer funktionierenden Mannschaft an letzten Details feilt. Bisher scheint das zu klappen, der WM-Auftakt war verhei\u00dfungsvoll. Am Montag gegen Deutschland soll es so weitergehen. Aber auch das Spiel ist nur ein weiterer Schritt auf dem Weg zum gro\u00dfen Ziel \u2013 dem ersten WM-Titel der Schweizer Eishockeygeschichte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am Ende konnte nicht mal das zweite Gegentor die Stimmung tr\u00fcben. 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