{"id":1029070,"date":"2026-05-18T20:47:18","date_gmt":"2026-05-18T20:47:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1029070\/"},"modified":"2026-05-18T20:47:18","modified_gmt":"2026-05-18T20:47:18","slug":"der-andere-blick-auf-haidhausen-armut-direkt-vor-dem-ostbahnhof","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1029070\/","title":{"rendered":"Der andere Blick auf Haidhausen: Armut direkt vor dem Ostbahnhof"},"content":{"rendered":"<p>Teemu sitzt auf der vierten Bank von rechts, in der langen Reihe roter Sitzb\u00e4nke, die den Orleansplatz s\u00e4umen, Blick auf den noch trockenen Steinbrunnen und die Stra\u00dfe und den Busbahnhof dahinter.<\/p>\n<p>Es ist 8.30 Uhr am Morgen und auch in der Sonne noch ziemlich kalt, aber in dem leer stehenden Geb\u00e4ude, in dem er aktuell schl\u00e4ft, ist es auch nicht w\u00e4rmer. Das ist zudem asbestverseucht, glaubt Teemu, er sp\u00fcrt schon seit Tagen ein Kratzen im Hals. Kein Ort, an dem man sich l\u00e4nger aufhalten m\u00f6chte, als unbedingt n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Teemu tr\u00e4gt einen orangen Hut mit gr\u00fcnen und schwarzen Federn darauf. Auch wenn er schon 35 ist, haben seine Gesichtsz\u00fcge etwas Kindliches; hellblaue Augen, weiches Gesicht, unsicheres L\u00e4cheln. In den letzten Wochen hat er fast jeden Tag am Orleansplatz verbracht.<\/p>\n<p>Bahnhofsviertel und Haidhauser Flair<\/p>\n<p>Der Ostbahnhof ist der zweitgr\u00f6\u00dfte Bahnhof in M\u00fcnchen. Zw\u00f6lf Gleise, Zwei-Stunden-Takt nach \u00d6sterreich und Italien, 170.000 Fahrg\u00e4ste am Tag. Trotzdem f\u00fchlt sich hier eigentlich nur der Orleansplatz direkt vor seinen Toren nach Bahnhofsgegend an.<\/p>\n<p>Nur wenige Meter weiter beginnt bereits das, was Immobilienportale als &#8222;Haidhauser Flair\u201c bezeichnen, Feinkostl\u00e4den, Organic Fashion, kleine Caf\u00e9s mit Schanig\u00e4rten vor der T\u00fcr. Am Orleansplatz sind die Sitzb\u00e4nke von Kronkorken umgeben und der steinerne Brunnen mit Taubenkot gesprenkelt.<\/p>\n<p>     <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/1687738_image00015_artikelbild-75proz_1F_SUO_eQNlKW.jpg\" alt=\"Sch\u00f6ne B\u00e4ume, sch\u00f6ne Altbauten \u2013 und doch w\u00fcrden die meisten M\u00fcnchner den Orleansplatz wohl nicht als sch\u00f6nen Platz bezeichnen.\" title=\"Sch\u00f6ne B\u00e4ume, sch\u00f6ne Altbauten \u2013 und doch w\u00fcrden die meisten M\u00fcnchner den Orleansplatz wohl nicht als sch\u00f6nen Platz bezeichnen.\" width=\"609\" height=\"457\"\/><\/p>\n<p>      Sch\u00f6ne B\u00e4ume, sch\u00f6ne Altbauten \u2013 und doch w\u00fcrden die meisten M\u00fcnchner den Orleansplatz wohl nicht als sch\u00f6nen Platz bezeichnen.<br \/>\n      \u00a9 Leonhard Pangratz<\/p>\n<p>    Sch\u00f6ne B\u00e4ume, sch\u00f6ne Altbauten \u2013 und doch w\u00fcrden die meisten M\u00fcnchner den Orleansplatz wohl nicht als sch\u00f6nen Platz bezeichnen.<\/p>\n<p>von Leonhard Pangratz <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p>Auf der einen Seite die Tramstation, auf der anderen der Busbahnhof, um den ganzen Platz herum der Stra\u00dfenverkehr, ein permanentes Brummen, gemischt mit dem Gurren der Tauben, vorbeihastende Passanten. Kein Platz zum Verweilen eigentlich. Aber die zwei Dutzend Sitzb\u00e4nke sind trotzdem fast immer belegt.<\/p>\n<p>Er f\u00fchlt sich wohl in M\u00fcnchen<\/p>\n<p>Teemu mag am Orleansplatz, dass es hier so ruhig ist. Nicht wie am Hauptbahnhof, wo die ganzen Cracks\u00fcchtigen abh\u00e4ngen und wo er das Gef\u00fchl hat, festzuh\u00e4ngen, sich immer nur im Kreis zu bewegen. Der Orleansplatz gibt ihm das Gef\u00fchl von Aufbruch, auch wenn er noch nicht ganz sicher wei\u00df, wohin.<\/p>\n<p>Vor etwa drei Jahren ist Teemus Leben auseinandergefallen, mit dem Tod seiner Mutter, den er einfach nicht verwinden konnte. Depressionen. Alkohol. Benzos. Das Ziel: Bet\u00e4ubung. Teemu kommt aus Finnland, dort hat er als Gelegenheitsarbeiter gearbeitet, W\u00e4nde gestrichen und auf Farmen gearbeitet, aber dann hat er alles verloren, die Mutter, den Job, das Haus, und es gab nichts mehr, das ihn gehalten hat. Also hat er sich in den Flixbus gesetzt. Hier in M\u00fcnchen kann er sich endlich wieder selbst f\u00fchlen, sagt er, seit seiner Ankunft vor sechs Wochen hat er keine Drogen mehr genommen, meistens ist er sogar gl\u00fccklich.<\/p>\n<p>Teemu zeichnet am Tag\u00a0<\/p>\n<p>K\u00fcrzlich hat er festgestellt, dass Museen hier sonntags nur einen Euro Eintritt kosten, er hatte genau einen Euro in der Tasche und ging ins \u00c4gyptische Museum. &#8222;Das hat einen Funken in mir entz\u00fcndet\u201c, sagt er. Um den Hals tr\u00e4gt er seitdem eine Kette mit einem \u00e4gyptischen Skarab\u00e4us, den ihm ein anderer Museumsbesucher geschenkt hat, und seitdem wei\u00df er auch, was er wirklich m\u00f6chte: Eine Kunstakademie besuchen.<\/p>\n<p>In der Tasche hat Teemu mehrere Zeichenbl\u00f6cke, und den Tag \u00fcber sitzt er jetzt oft hier im Schatten, \u00fcbt sich im Skizzieren und wartet darauf, dass etwas Gutes passiert.<\/p>\n<p>&#8222;Hier ist ein passender Ort f\u00fcr Penner&#8220;<\/p>\n<p>Den Ostbahnhof gibt es seit 1871. Er\u00f6ffnet wurde er in der Endphase des Deutsch-Franz\u00f6sischen Krieges. Das Viertel vor seinen Toren ist nach franz\u00f6sischem Vorbild erstellt, mit Stra\u00dfen, die in sternf\u00f6rmigem Muster auf den Orleansplatz zulaufen, alle benannt nach Schlachten des Krieges.<\/p>\n<p>Die Schlacht von Orl\u00e9ans hatte mit mehreren Tausend Toten und einem Sieg der deutschen Truppen geendet. Sie gab dem Orleansplatz seinen Namen. Das am Rei\u00dfbrett entworfene &#8222;Franzosenviertel\u201c wurde mit prachtvollen H\u00e4usern mit stuckverzierten Fassaden ausgestattet. Sie sollten zumindest nach au\u00dfen das Elend ihrer Bewohner verdecken, die sich in den Wohnungen auf engstem Raum zusammendr\u00e4ngten.<\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/1687737_img-2784_artikelbild_1F_SUM_tl9fsW.jpg\" alt=\"\u201eIch bin Pazifist\u201c: Viktor wollte nicht in der Ukraine bleiben, nun trinkt er Bier am Orleansplatz.\" title=\"\u201eIch bin Pazifist\u201c: Viktor wollte nicht in der Ukraine bleiben, nun trinkt er Bier am Orleansplatz.\" width=\"812\" height=\"459\"\/><\/p>\n<p>      \u201eIch bin Pazifist\u201c: Viktor wollte nicht in der Ukraine bleiben, nun trinkt er Bier am Orleansplatz.<br \/>\n      \u00a9 Laura Meschede<\/p>\n<p>    \u201eIch bin Pazifist\u201c: Viktor wollte nicht in der Ukraine bleiben, nun trinkt er Bier am Orleansplatz.<\/p>\n<p>von Laura Meschede <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p>&#8222;Hier ist ein passender Ort f\u00fcr Penner\u201c, sagt Viktor, sechste Bank von rechts, blaues Hemd, Flieger-Sonnenbrille, akkurat gestutzter Bart. &#8222;Im Edeka kannst du Glasflaschen abgeben, im Lidl gibt es billiges Bier, im Bahnhofsgeb\u00e4ude gibt es Strom und die Bahn f\u00e4hrt zu allen wichtigen Orten.\u201c<\/p>\n<p>Viktor kommt aus Donezk im Osten der Ukraine, seit vergangenem Juni lebt er in Deutschland, zum zweiten Mal in seinem Leben. Er hatte keine Lust auf die russische Armee, und auch keine Lust, f\u00fcr die Ukraine zu k\u00e4mpfen. &#8222;Ich bin Pazifist\u201c, sagt er. &#8222;Ich m\u00f6chte nicht umsonst sterben.\u201c<\/p>\n<p>Er wartet auf einen Termin\u00a0<\/p>\n<p>In Donezk war er Schwei\u00dfer, hatte ein kleines Unternehmen und zwei Wohnungen, in Deutschland musste er sich dann mit Gelegenheitsjobs durchschlagen, nichts Gro\u00dfes, aber es lief. Aber dann ist er nach der Arbeit auf einer Bank einged\u00f6st, und als er aufgewacht ist, war seine Tasche weg, mit allen Dokumenten.<\/p>\n<p>&#8222;Dann habe ich meine Arbeit verloren, weil mein Chef kein Geld f\u00fcr Schwarzarbeiter zahlen wollte\u201c, sagt er. &#8222;Und dann meine Wohnung.\u201c Jetzt versucht er seit Wochen, einen neuen Pass zu bekommen, der erste Schritt w\u00e4re ein Termin im ukrainischen Konsulat, aber das ist nicht so einfach, &#8222;um Mitternacht werden die Termine freigeschaltet und dann sitze ich vor meinem Handy und klicke mir die Finger wund\u201c, sagt er. Seit Tagen geht das so, jede Nacht um 24 Uhr sitzt er im McDonald\u2019s und klickt und klickt, aber bisher hat er noch keinen Termin ergattern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Deshalb lebt er jetzt ein Pennerleben, so nennt er das, er schl\u00e4ft auf der Stra\u00dfe, trinkt Bier aus Dosen, sitzt stundenlang hier auf der Bank, um den Tag herumzukriegen, und wartet darauf, endlich wieder in ein normales Leben zur\u00fcckzuk\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Einer der wohlhabendsten Bezirke der Stadt<\/p>\n<p>Au-Haidhausen ist eine wohlhabende Gegend. Laut dem Statistischen Amt M\u00fcnchens, das 2020 die 25 Bezirke M\u00fcnchens nach Einkommen sortiert hat, haben die Menschen in Au-Haidhausen das zweith\u00f6chste Median-Einkommen der Stadt. Fast 24 Euro Miete kostet hier der Quadratmeter Wohnfl\u00e4che im Schnitt.<\/p>\n<p>Im Oxfam-Fashionshop am Rande des Orleansplatzes, der Kleidungsspenden entgegennimmt und weiterverkauft, um von den Erl\u00f6sen Oxfam-Hilfsprojekte zu finanzieren, werden regelm\u00e4\u00dfig Hunderte Euro teure Designerst\u00fccke vorbeigebracht. Die 45 Verk\u00e4ufer, die hier im Laden arbeiten, tun das ehrenamtlich, viele von ihnen kommen aus der Nachbarschaft.<\/p>\n<p>In den letzten Jahren hat der Orleansplatz nicht gerade die beste Presse gehabt. Von einem &#8222;Schandfleck\u201c schrieb die &#8222;tz\u201c, ein &#8222;tristes Halbrund\u201c nannte ihn die &#8222;SZ\u201c, und auch der AZ-Stadtspazierg\u00e4nger fand, der Orleansplatz k\u00f6nne &#8222;nicht mit anderen mithalten\u201c.<\/p>\n<p>Abgesehen von den dichten Kastanien zu wenig Gr\u00fcnfl\u00e4che, zu viele Tauben, so die allgemeine Meinung. Das wenige Gr\u00fcn hat mit den Veranstaltungen zu tun, die hier jedes Jahr stattfinden und f\u00fcr die man einen festen Boden braucht.<\/p>\n<p>Woher kommen die ganzen Tauben?<\/p>\n<p>Und die Tauben? In den Zeitungen erscheinen immer wieder Artikel, die ein illegales Taubenf\u00fctter-Netzwerk f\u00fcr die vielen V\u00f6gel verantwortlich machen: Menschen, die Nacht f\u00fcr Nacht kiloweise Futter f\u00fcr die Tiere in der Stadt verteilen, und sich nicht darum scheren, dass das Taubenf\u00fcttern offiziell verboten ist. Am Orleansplatz hat die Stadt auf nachdr\u00fccklichen Wunsch des \u00f6rtlichen Bezirksausschusses inzwischen Schilder aufgestellt, die dieses Verbot mit roter Farbe illustrieren, aber geholfen hat das nichts.<\/p>\n<p>Matthias, vierte Bank links hinten, ist aus Markt Schwaben gekommen, um hier am Orleansplatz in der Sonne zu sitzen. Das ist besser als daheim sitzen, im Betongef\u00e4ngnis, vor dem Fernseher. Fr\u00fcher ist er auch oft in seiner Heimat in Markt Schwaben gesessen, am Bahnhof, aber als er aufgeh\u00f6rt hat zu trinken, sechs Jahre ist das her, da musste er damit aufh\u00f6ren. Mit dem Bahnhof und auch dem ganzen S\u00e4uferkreis. Sonst f\u00e4ngt man wieder an, sagt er.<\/p>\n<p>Das ist einfach die Vereinsamung seit Corona<\/p>\n<p>Matthias ist 46 und fr\u00fchverrentet, wegen der Psychosen. Jetzt sitzt er also am Orleansplatz statt in Markt Schwaben und trinkt Eistee statt Bier. Daniel (36), der eine Bank weiter rechts in der Sonne sitzt, schaltet sich in das Gespr\u00e4ch ein. Daniel wartet hier auf einen Freund. In seiner Freizeit sammelt er Pok\u00e9mon-Karten, nichts geht \u00fcber ein glitzerndes Glurak.<\/p>\n<p>Matthias erz\u00e4hlt von dem YouTube-Kanal, auf dem er manchmal selbst geschriebene Rapsongs hochl\u00e4dt. &#8222;Und wie sieht\u2019s bei dir mit sozialen Kontakten aus?\u201c, fragt Daniel.&#8220;Naja, schon eher reduziert\u201c, sagt Matthias. &#8222;Also ich kann dir sagen, an dir liegt\u2019s nicht, du bist ein cooler Typ, das ist einfach die Vereinsamung seit Corona\u201c, sagt Daniel.<\/p>\n<p>Sie quatschen \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/thema\/social-media\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Social Media<\/a>, die Menschen h\u00e4tten kaum noch Verbindungen, seit alles online passiert, die Individualit\u00e4t gehe verloren. &#8222;Aber du hast einen coolen Style\u201c, findet Daniel. &#8222;Danke, du auch\u201c, sagt Matthias. F\u00fcr die Zeitung posieren die beiden, als w\u00fcrden sie sich seit Jahren kennen. Inzwischen ist es Abend geworden, aber Teemu ist immer noch da. Er sitzt auf der zweiten Bank von links, Blick auf den Steinbrunnen und die Tauben, und wartet darauf, dass etwas Gutes passiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Teemu sitzt auf der vierten Bank von rechts, in der langen Reihe roter Sitzb\u00e4nke, die den Orleansplatz s\u00e4umen,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1029071,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1827],"tags":[772,29,30,3192,1268,11891,220849,38583,7174,6779],"class_list":["post-1029070","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-muenchen","tag-bayern","tag-deutschland","tag-germany","tag-haidhausen","tag-muenchen","tag-obdachlosigkeit","tag-orleansplatz","tag-ostbahnhof","tag-reportage","tag-stadtviertel"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116597545204402278","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1029070","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1029070"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1029070\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1029071"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1029070"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1029070"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1029070"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}