{"id":1030299,"date":"2026-05-19T08:27:14","date_gmt":"2026-05-19T08:27:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1030299\/"},"modified":"2026-05-19T08:27:14","modified_gmt":"2026-05-19T08:27:14","slug":"dusko-zeja-jovanovic-stellt-in-der-schwarzbach-galerie-weibliche-schoepfungskraft-in-den-fokus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1030299\/","title":{"rendered":"Du\u0161ko-Zeja Jovanovi\u0107 stellt in der Schwarzbach-Galerie weibliche Sch\u00f6pfungskraft in den Fokus"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">An den W\u00e4nden im Eingangsbereich h\u00e4ngen gro\u00dfformatig, in kr\u00e4ftigen Farben gemalt, teils gegenst\u00e4ndlich, teils abstrakt, fragmentarisch anmutende Frauendarstellungen. Die Frau als Urkraft und Sch\u00f6pferin des Lebens steht im Mittelpunkt der k\u00fcnstlerischen Auseinandersetzung von Du\u0161ko-Zeja Jovanovi\u0107, der vergangenen Samstag seine Ausstellung \u201eIm Angesicht der ewigen Zeit\u201c in der Schwarzbach-Galerie er\u00f6ffnet hat.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der in Serbien geborene und seit 1970 in Wuppertal lebende K\u00fcnstler ist nicht nur Maler, sondern auch Dichter, Grafiker, Bildhauer und Performance-K\u00fcnstler. Im Laufe seiner Karriere betrieb er mehrere Ateliers, pr\u00e4sentierte seine Werke in mehr als 250 Ausstellungen und er\u00f6ffnete in seiner Geburtsstadt Veliko Gradiste den Tempel der K\u00fcnste, einen Pilgerort, wo er seine Kunst ausstellt und seine Philosophie lehrt. Seine Kunst bewegt sich stets im Bereich des Spirituellen und Naturg\u00f6ttlichen. Jovanovi\u0107 betitelt sich selbst als \u201eKunstpriester\u201c und als Mittler, der \u201emit Hilfe der Energie der Frau Liebe verteilen und Negatives in Positives\u201c wandeln m\u00f6chte. \u201eDas Matriarchat hat 6000 Jahre vor Christus mit der Vogelfrau, der Ur-G\u00f6ttin, begonnen und ist der Ursprung einer friedlichen Welt\u201c, erkl\u00e4rt der K\u00fcnstler seine Philosophie. Die Verehrung vom Weiblichen \u201eals das G\u00f6ttliche auf Erden\u201c spiegelt sich auch in der Gestaltung seiner aktuellen Ausstellung wider. Zentral im Ausstellungsraum ist ein Altar aufgebaut, der der Frau gewidmet ist. Davor steht auf einem Sockel eine in Bienenwachs gegossene Schale, in der Fotos von Frauen eingebettet sind, die stellvertretend f\u00fcr die G\u00f6ttin stehen. \u201eDie Biene ist das Vorbild des Matriarchats\u201c, so der K\u00fcnstler, und symbolisiere Frieden. Der harmonischen Ordnung des rituellen Objekts wird ein in den Sockel eingelassenes Schwert entgegengesetzt, das den Mann repr\u00e4sentiert, der Zerst\u00f6rung und Krieg mit sich bringt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Polarit\u00e4t vom weiblichen und m\u00e4nnlichen Prinzip kommt auch in Jovanovi\u0107 Gem\u00e4lden zum Ausdruck. Die Bilder von Jovanovi\u0107 sind intensiv sinnlich und symboltr\u00e4chtig. Der K\u00fcnstler spielt mit Formen und Proportionen, stellt Gegenst\u00e4ndliches neben Abstraktes. Zum Einsatz kommen Farbfl\u00e4chen, starke Konturen, Symbole und kyrillische Schriftzeichen, die dem K\u00fcnstler zufolge die Sprache des Matriarchats darstellen. Im Fokus steht dabei stets die Frau und der weibliche K\u00f6rper, den der K\u00fcnstler mit Fruchtbarkeit und Erschaffung von Leben assoziiert. Jovanovi\u0107 arbeitet mit kr\u00e4ftigen, starken Farben, wobei Rot dominiert. \u201eDer Mund der Frau ist rot\u201c, erkl\u00e4rt der K\u00fcnstler. Die Farbe steht f\u00fcr Liebe und Sinnlichkeit, aber auch f\u00fcr Blut und Gewalt. Positives und Negatives sind stets miteinander verbunden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In seiner Malerei verwendet Jovanovi\u0107 nicht nur Pinsel und Farben, vielmehr nennt er sein Atelier \u201eeine ganze Apotheke\u201c. Unterschiedlichste Materialien von Sand \u00fcber Pflanzen, Kaffeesatz, D\u00fcfte bis hin zu Metall kommen in seinen Arbeiten zum Einsatz. So bestehen seine Gem\u00e4lde aus bis zu drei Schichten, von denen die Betrachter oftmals nur die oberste sehen k\u00f6nnen. Die Werke haben damit etwas unerkl\u00e4rlich-mystisches und gehen \u00fcber die sichtbare Welt hinaus. \u201eIch verstecke Geheimnisse in meinen Bildern, die Geschichten dahinter kann man nicht immer lesen\u201c, erz\u00e4hlt Jovanovi\u0107. Doch auch wenn sich seine Arbeiten dem Betrachter nicht auf den ersten Blick offenbaren, so \u201estrahlt die weibliche Energie immer durch.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Inspirationen f\u00fcr seine Werke sch\u00f6pft Jovanovi\u0107 aus seinen Tr\u00e4umen. Der Traum ist f\u00fcr Jovanovi\u0107 ein Ort, wo die unsterbliche spirituelle Seele nach dem Tod weiterlebt und somit als Pr\u00e4senz niemals verschwindet. Seine Arbeiten \u00f6ffnen dem Betrachter einen Blick in Jovanovi\u0107 mystische, symbolhafte Traumwelten und erm\u00f6glichen so einen faszinierenden Zugang in die Gedanken- und Bildwelt des K\u00fcnstlers.<\/p>\n<p class=\"italic richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Ausstellung kann am morgigen Mittwoch, am Freitag, 22. Mai, und am 26. Mai jeweils von 10 bis 13 Uhr und von 16 bis 19 Uhr besichtigt werden. N\u00e4here Informationen finden sich auf der Website der Galerie:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"An den W\u00e4nden im Eingangsbereich h\u00e4ngen gro\u00dfformatig, in kr\u00e4ftigen Farben gemalt, teils gegenst\u00e4ndlich, teils abstrakt, fragmentarisch anmutende Frauendarstellungen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1030300,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1840],"tags":[2076,33314,84720,3364,29,18562,2448,30,221076,72055,221078,1209,17474,52447,85366,4418,221077],"class_list":["post-1030299","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wuppertal","tag-ausstellung","tag-ausstellungsraum","tag-betrachter","tag-de","tag-deutschland","tag-farbe","tag-galerie","tag-germany","tag-jovanoviae","tag-kanstler","tag-kanstlerischen","tag-nordrhein-westfalen","tag-schwarzbach","tag-teils","tag-weiblich","tag-wuppertal","tag-zeja"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116600297890998475","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1030299","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1030299"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1030299\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1030300"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1030299"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1030299"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1030299"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}