{"id":1031846,"date":"2026-05-19T22:53:24","date_gmt":"2026-05-19T22:53:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1031846\/"},"modified":"2026-05-19T22:53:24","modified_gmt":"2026-05-19T22:53:24","slug":"ebola-patient-fliegt-im-isoliertransport-aus-dem-kongo-nach-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1031846\/","title":{"rendered":"Ebola-Patient fliegt im Isoliertransport aus dem Kongo nach Berlin"},"content":{"rendered":"<p>Bei dem an Ebola erkrankten Patienten handelt es sich um einen US-B\u00fcrger, der seit mehreren Jahren als Arzt im Kongo lebt und arbeitet. Die USA, deren Africa Command in Stuttgart sitzt, hatten die Bundesregierung um Hilfe bei der Behandlung gebeten. Der Patient soll dazu von der US Air Force aus dem Kongo nach Ramstein gebracht werden. Von dort ist der weitere Transport nach Berlin vorgesehen, wo sich im Bezirk Wedding eine Sonder-Isolierstation der Charit\u00e9 befindet, in der Patienten, ohne Gefahr f\u00fcr die Au\u00dfenwelt, unter strengsten Schutzbedingungen untergebracht und behandelt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Isoliertransport im Plastikzelt<\/p>\n<p>Beim Lufttransport befindet sich der auf einer Trage liegende Patient auf einer Spezialpalette mit einem Metallrahmen, an dem ein Plastik-Isolierzelt befestigt ist, das den Patienten komplett umschlie\u00dft. Auch seine Atemluft wird gefiltert. Neben dem Erkrankten sollen auch noch sechs seiner Kontaktpersonen als Verdachtsf\u00e4lle unter Schutzbedingungen ebenfalls nach Deutschland reisen. Von diesen ist noch nicht klar, ob sie sich ebenfalls infiziert haben. Ebola wird durch K\u00f6rperkontakt oder dem Umgang mit verseuchten Stoffen und Tieren \u00fcbertragen. Besonders afrikanische Flederm\u00e4use stehen im Verdacht, die Krankheit \u00fcbertragen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ramsteiner Lazarettflieger haben &#8222;TIS&#8220;<\/p>\n<p>Die US Air Force unterh\u00e4lt in Ramstein, nahe ihres Lazaretts Landstuhl, fliegende, medizinische Transporteinheiten, die auch immer wieder den Transport von Ebola-Patienten trainieren und bei mehreren Epidemien \u00edn Afrika Hilfe leisteten, darunter 2014 in Liberia. Seitdem entwickelte die US Air Force ihr &#8222;Transport Isolation System&#8220; (TIS) f\u00fcr den rundum gesch\u00fctzten Patiententransport infizierter Patienten. Unser Archivbild zeigt eine Boeing C-17 mit installiertem TIS. Zwei TIS-Module passen in eine C-17. Au\u00dferdem k\u00f6nnen medizinisches Personal, darunter Evakuierungsspezialisten, Intensivmediziner, Infektions\u00e4rzte, Techniker und TIS-Bedienpersonal mitreisen. Die Transporter des 86th Airlift Wing aus Ramstein fliegen f\u00fcr die USA, deren Verb\u00fcndete und insbesondere die NATO in Europa, Afrika und im Nahen Osten. Vergangene Eins\u00e4tze reichten bei der Corona-Pandemie sogar bis nach Afghanistan.<\/p>\n<p>Afrikanischer Ausbruch der Bundibugyo-Variante <\/p>\n<p>Es gibt sechs Ebola-Varianten mit bis zu 90 Prozent Sterblichkeitsrate. Derzeit grassiert in Afrika, darunter im Kongo, in Uganda und im Sudan, die Bundibugyo-Variante mit 40 Prozent Sterblichkeitsrate. Details des aktuellen Transports wurden weitgehend geheim gehalten. Laut Sender RBB ist sogar unklar, ob der Transport bereits erfolgt ist oder noch andauert. Aktuell soll es bis zu 130 Ebola-Todesf\u00e4lle und gut 500 Ebola-Verdachtsf\u00e4lle in Afrika geben. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat den jetzigen Ausbruch als &#8222;gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite&#8220; eingestuft und ber\u00e4t \u00fcber weitere Hilfsma\u00dfnahmen. In den Jahren 2014 und 2015 waren in Westafrika bei einem Ebola-Ausbruch der Zaire-Variante \u00fcber 11.000 Menschen gestorben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bei dem an Ebola erkrankten Patienten handelt es sich um einen US-B\u00fcrger, der seit mehreren Jahren als Arzt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1031847,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1825],"tags":[296,7408,29,106243,186041,30,717,15542,451,27102,1441,221396,40932,82509,64],"class_list":["post-1031846","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-berlin","tag-berlin","tag-charite","tag-deutschland","tag-ebola","tag-flug-aktuelles","tag-germany","tag-kampfflugzeuge","tag-kongo","tag-militaer","tag-ramstein","tag-stuttgart","tag-transport-isolation-system","tag-us-air-force","tag-us-buerger","tag-usa"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116603702846464559","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1031846","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1031846"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1031846\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1031847"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1031846"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1031846"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1031846"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}