{"id":103268,"date":"2025-05-11T23:03:09","date_gmt":"2025-05-11T23:03:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/103268\/"},"modified":"2025-05-11T23:03:09","modified_gmt":"2025-05-11T23:03:09","slug":"ende-der-wahlen-in-albanien-auf-dem-weg-in-die-eu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/103268\/","title":{"rendered":"Ende der Wahlen in Albanien: Auf dem Weg in die EU?"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/logo-euronews-grey-6-180x22.svg.svg+xml\" width=\"180\" height=\"22\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/>WERBUNG<\/p>\n<p>Die Parlamentswahlen in Albanien haben am Sonntag nach einem turbulenten Wahlkampf geendet, der von den schwierigen Bem\u00fchungen des Landes um den Beitritt zur Europ\u00e4ischen Union und der Kandidatur von Ministerpr\u00e4sident Edi Rama f\u00fcr eine vierte Amtszeit dominiert wurde.<\/p>\n<p>Die sozialistische Fraktion von Edi Rama hat in den Umfragen vor der Wahl gef\u00fchrt. 140 Sitze gibt es insgesamt zu vergeben. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/icon-cross-10x10-grey-6.svg.svg+xml\" width=\"10\" height=\"10\" alt=\"Close advertising\" fetchpriority=\"high\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Der durch Skandale begleitete Sali Berisha von der Demokratischen Partei Albaniens lag demnach an zweiter Stelle, allerdings mit einem ziemlich gro\u00dfen Abstand zu Edi Ramas Fraktion. Der energische 80-J\u00e4hrige gilt als Ramas st\u00e4rkster Gegner. Der ehemalige Pr\u00e4sident und Ministerpr\u00e4sident f\u00fchrt die konservative Demokratische Partei Albaniens seit ihrer Gr\u00fcndung im Jahr 1990. <\/p>\n<p>Insgesamt sind elf Parteien angetreten, doch nur wenige werden die 2,5-Prozent-H\u00fcrde \u00fcberwinden. <\/p>\n<p>Die Wahllokale schlossen um 19.00 Uhr (17.00 GMT) und die Ausz\u00e4hlung der Stimmen wird voraussichtlich innerhalb von 48 Stunden abgeschlossen sein.<\/p>\n<p>Insgesamt waren 3,7 Millionen albanische B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger berechtigt, 140 Abgeordnete zu w\u00e4hlen. Die Wahlbeteiligung lag im albanischen Staatsgebiet bei 41,39 %, 5 % h\u00f6her als 2021. Erstmals durfte auch die Diaspora w\u00e4hlen. <\/p>\n<p>Dass Edi Rama die Wahlen gewinnt, gilt als wahrscheinlich, zum vierten Mal in Folge. Der 60-j\u00e4hrige Rama hat im Oktober letzten Jahres den Beginn der EU\u2011Beitrittsverhandlungen erreicht und setzt nun auf diesen Schwung. <\/p>\n<p>Im Wahlkampf hat er auch die Erfolge bei der Infrastruktur und der Justizreform hervorgehoben. Unter dem Parteislogan &#8222;Albanien 2030 in der EU&#8220; will Rama davon \u00fcberzeugen, dass ein vollst\u00e4ndiger EU\u2011Beitritt bis 2030 mit einer j\u00e4hrlichen Finanzierung von 1 Milliarde Euro m\u00f6glich sei. Sein Gegner Sali Berisha hingegen argumentiert, dass Albanien noch nicht bereit f\u00fcr die EU\u2011Mitgliedschaft sei.<\/p>\n<p>Trotz der deutlichen Verbesserung Albaniens im Korruptionsindex von Transparency International \u2013 von Platz 116 im Jahr 2013 auf Platz 80 im Jahr 2024 \u2013 bleibt die Korruption die Achillesferse des Landes und ein Hindernis f\u00fcr die europ\u00e4ische Integration.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"WERBUNG Die Parlamentswahlen in Albanien haben am Sonntag nach einem turbulenten Wahlkampf geendet, der von den schwierigen Bem\u00fchungen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":103269,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,9237,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12,4672],"class_list":{"0":"post-103268","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-albanien","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europaeische-union","14":"tag-europe","15":"tag-european-union","16":"tag-headlines","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-wahlen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114491700547875402","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/103268","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=103268"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/103268\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/103269"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=103268"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=103268"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=103268"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}