{"id":1033569,"date":"2026-05-20T15:23:31","date_gmt":"2026-05-20T15:23:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1033569\/"},"modified":"2026-05-20T15:23:31","modified_gmt":"2026-05-20T15:23:31","slug":"transportkosten-kein-ende-in-sicht-hapag-lloyd-kaempft-weiter-mit-blockaden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1033569\/","title":{"rendered":"Transportkosten: \u201eKein Ende in Sicht\u201c \u2013 Hapag-Lloyd k\u00e4mpft weiter mit Blockaden"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Knapp drei Monate nach Beginn des Iran-Kriegs ist nach Einsch\u00e4tzung von Hapag-Lloyd bei den Problemen der Schifffahrt in der Region kein Ende in Sicht. \u201eAlternative Routen, hohe Energiepreise und bestehende Einschr\u00e4nkungen werden auch in den kommenden Quartalen zu \u00fcberdurchschnittlich hohen Transportkosten f\u00fchren\u201c, sagte Konzernschef Rolf Habben Jansen am Mittwoch auf der virtuellen Hauptversammlung der f\u00fcnftgr\u00f6\u00dften Containerreederei weltweit. <\/p>\n<p>Die Dauer und die Auswirkungen der Konflikte in Nahost auf Frachtraten, Nachfrage und Kosten blieben ungewiss. Hapag-Lloyd bekam die Folgen der Seeblockaden bereits im ersten Quartal zu sp\u00fcren und rutschte \u2013 auch wegen anderer Faktoren wie Unwetter \u2013 beim Ebit in die roten Zahlen.<\/p>\n<p>Deutschlands gr\u00f6\u00dfte Containerreederei hat wie praktisch alle gro\u00dfen Wettbewerber mit Blockaden der Schifffahrt im Nahen Osten zu k\u00e4mpfen. Der Suezkanal wird wegen drohender Angriffe von Huthi-Rebellen aus dem Jemen bereits seit l\u00e4ngerem gemieden. Mit Ausbruch des Iran-Kriegs Ende Februar kam noch die Blockade der Stra\u00dfe von Hormus hinzu. Die Reedereien schicken ihre Schiffe auf lange Umwege, was die Kosten in die H\u00f6he treibt.<\/p>\n<p>\u201eEtwa f\u00fcnf Prozent unseres weltweiten Gesamtvolumens laufen durch die Stra\u00dfe von Hormus\u201c, sagte Habben Jansen. Damit macht die Route f\u00fcr die Hamburger Reederei mit ihren gut 300 Schiffen einen kleineren Teil des operativen Gesch\u00e4fts aus. Aber die St\u00f6rungen belasten den Betrieb, das Unternehmen arbeitet weiter im Krisenmodus \u2013 nicht zuletzt wegen mehrerer Schiffe, die im Golf festsitzen.<\/p>\n<p>Inzwischen sei es aber gelungen, die operativen Abl\u00e4ufe zu stabilisieren, sagte der Hapag-Lloyd-Chef. Die meisten Containerr\u00fcckst\u00e4nde seien mittlerweile abgebaut, und H\u00e4fen in der Region seien wieder in Betrieb. Die zun\u00e4chst ausgesetzten Hapag-Lloyd-Buchungen f\u00fcr die obere Golfregion seien im Mai wieder aufgenommen worden. Dies sei m\u00f6glich, weil auf Transporte \u00fcber Land sowie durch Zubringerdienste ausgewichen werde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Knapp drei Monate nach Beginn des Iran-Kriegs ist nach Einsch\u00e4tzung von Hapag-Lloyd bei den Problemen der Schifffahrt in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1033570,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1826],"tags":[29,30,692,32383,8923,9820,5226,45],"class_list":["post-1033569","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-hamburg","tag-deutschland","tag-germany","tag-hamburg","tag-hapag-lloyd","tag-lauterbach-joern","tag-reedereien","tag-schifffahrt","tag-texttospeech"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116607595751492257","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1033569","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1033569"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1033569\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1033570"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1033569"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1033569"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1033569"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}