{"id":1033680,"date":"2026-05-20T16:22:18","date_gmt":"2026-05-20T16:22:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1033680\/"},"modified":"2026-05-20T16:22:18","modified_gmt":"2026-05-20T16:22:18","slug":"hannover-berlin-ki-kauft-fuer-sie-ein-diese-risiken-sollten-sie-kennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1033680\/","title":{"rendered":"Hannover\/Berlin | KI kauft f\u00fcr Sie ein: Diese Risiken sollten Sie kennen"},"content":{"rendered":"<p>Hannover\/Berlin (dpa\/tmn) &#8211; KI-gest\u00fctzte Beratung per Chat ist beim Onlineshopping schon relativ h\u00e4ufig anzutreffen. Die Anbieter bauen ihre Agenten aber immer weiter aus, bis hin zum Recherchieren, Vergleichen und Bestellen &#8211; alles nach Vorgaben der Kunden, aber letztlich autonom.<\/p>\n<p>Amazon ist beispielsweise mit Alexa for Shopping (vormals Rufus) auf dem Weg dorthin. Und Google hat gerade auf seiner Entwicklerkonferenz I\/0 einen KI-Agenten angek\u00fcndigt, der Produkte nicht nur plattform\u00fcbergreifend in einem Einkaufskorb parken, sondern im Auftrag des Nutzers auch selbst bezahlen k\u00f6nnen soll.<\/p>\n<p>Ist das alles \u00fcberhaupt erlaubt?<\/p>\n<p>Wenn KI-gesteuerte Softwareagenten aber eigenst\u00e4ndig im Namen von Menschen oder Unternehmen handeln, Entscheidungen treffen<br \/>und sogar K\u00e4ufe und Zahlungen abwickeln, wirft das eine Menge Fragen auf. Zum Beispiel: Ist das \u00fcberhaupt erlaubt?<\/p>\n<p>Auch wenn sich die ersten Pilotversuche zum vollst\u00e4ndigen autonomen KI-Shoppen bis hin zur Bezahlung derzeit noch auf die USA beschr\u00e4nken: Rechtlich m\u00f6glich sei sogenanntes Agentic Commerce in Deutschland wohl jetzt schon, trotz vieler noch offener und juristisch teils kniffliger Fragen rund um Haftung, Vertrags- und Verbraucherrecht oder Zahlungen, berichtet das IT-Fachmagazin \u00abc`t\u00bb (Heft 11\/26).<\/p>\n<p>Je mehr Rechte und Autonomie, desto problematischer<\/p>\n<p>Fest stehe aber: Je mehr Rechte und Autonomie KI-Assistenten beim Einkaufen erhalten, desto problematischer werde die Nutzung. Deshalb forderten Kritiker, dass Entscheidungen immer beim Menschen verbleiben m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Folgende 3 Gefahrenfelder identifizieren die \u00abc`t\u00bb-Experten rund um KI-Shopping-Agenten:<\/p>\n<p>1. Ungekl\u00e4rte Rechtsfragen<\/p>\n<p>Wer haftet, wenn die KI das falsche Produkt bestellt oder auf betr\u00fcgerische Shops hereinf\u00e4llt?<\/p>\n<p>2. Manipulationsanf\u00e4llige Technologie<\/p>\n<p>Besonders problematisch sind die weitreichenden Berechtigungen, die Agenten ben\u00f6tigen, etwa den Zugriff auf E-Mails, Zahlungssysteme, Kalender oder Onlinespeicher. Sind die Berechtigungen zu weit gefasst, kann ein manipulierter Agent etwa durch ungewollte Eink\u00e4ufe gro\u00dfen Schaden anrichten oder versteckten Kaufanweisungen auf pr\u00e4parierten Webseiten, etwa von Fake-Shops, folgen.<\/p>\n<p>3. Datenschutzrechtliche Probleme<\/p>\n<p>Um sinnvoll arbeiten zu k\u00f6nnen, ben\u00f6tigen KI-Agenten umfangreiche Informationen \u00fcber Pr\u00e4ferenzen, Kontext und Kaufhistorie. Damit lassen sich aber DSGVO-Prinzipien wie Datensparsamkeit, Transparenz und Zweckbindung schwer vereinbaren. Au\u00dferdem k\u00f6nnten H\u00e4ndler aus den Daten psychologische Nutzerprofile erstellen und diese zur Preisdiskriminierung nutzen.<\/p>\n<p>KI kritisch be\u00e4ugen und diese Grunds\u00e4tze einhalten<\/p>\n<p>Verbraucher sollten bei KI-Shopping-Assistenten kritisch bleiben und folgende Grunds\u00e4tze befolgen, r\u00e4t die \u00abc`t\u00bb:<\/p>\n<ul class=\"list-normal\">\n<li>K\u00e4ufe stets manuell best\u00e4tigen.<\/li>\n<li>Niemals Vollzugriff auf Bankkonten gew\u00e4hren.<\/li>\n<li>Ausgabenlimits festlegen.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hannover\/Berlin (dpa\/tmn) &#8211; KI-gest\u00fctzte Beratung per Chat ist beim Onlineshopping schon relativ h\u00e4ufig anzutreffen. 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