{"id":1034551,"date":"2026-05-21T00:29:24","date_gmt":"2026-05-21T00:29:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1034551\/"},"modified":"2026-05-21T00:29:24","modified_gmt":"2026-05-21T00:29:24","slug":"bonn-so-bleiben-eltern-entspannt-bei-picky-eatern-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1034551\/","title":{"rendered":"Bonn | So bleiben Eltern entspannt bei \u00abPicky Eatern\u00bb"},"content":{"rendered":"<p>Bonn (dpa\/tmn) &#8211; Noch vor ein paar Wochen hat das Kind fr\u00f6hlich Gurken, Paprika oder Erbsen gegessen. Pl\u00f6tzlich aber wird fast alles mit einem entschiedenen \u00abMag nicht\u00bb verschm\u00e4ht?<\/p>\n<p>Eltern k\u00f6nnen in der Regel dennoch erst mal entspannt bleiben, so das \u00abNetzwerk Gesund ins Leben\u00bb. Das w\u00e4hlerische Essverhalten, wegen dem Kinder oft als \u00abPicky Eater\u00bb bezeichnet werden, tritt h\u00e4ufig ungef\u00e4hr ab dem zweiten Geburtstag auf. Bis dahin sind die meisten Kinder offen f\u00fcr neue Geschm\u00e4cker, probieren unbekannte Lebensmittel und essen gerne, was die Erwachsenen auf dem Teller haben.\u00a0<\/p>\n<p>Danach aber beginnt h\u00e4ufig eine Phase, in der Kinder die Nahrungsaufnahme auf wenige ausgew\u00e4hlte Lebensmittel beschr\u00e4nken. Brezeln, Bananen und trockene Nudeln zum Beispiel. Neues probieren? Fehlanzeige.\u00a0<\/p>\n<p>Oft kein Grund zur Beunruhigung<\/p>\n<p>Das hat dem Netzwerk zufolge unterschiedliche Ursachen. Mal ist es wirklich der ungewohnte Geschmack oder eine neue Textur, die zur Ablehnung f\u00fchrt. Auch alterstypische Autonomiebestrebungen k\u00f6nnen Ausl\u00f6ser sein.\u00a0<\/p>\n<p>Eltern m\u00fcssen sich in dieser Phase in der Regel keine Sorgen machen, dass ihr Kind nicht genug isst oder zu wenige N\u00e4hrstoffe bekommt, so das Netzwerk. \u00abLehnt ihr Kind bestimmte Lebensmittel eine Zeit lang ab, isst es sich an anderen satt.\u00bb\u00a0<\/p>\n<p>M\u00fctter und V\u00e4ter sollten darauf vertrauen, dass Neugierde, Gew\u00f6hnung und Freude am Essen bei ihrem Kind langfristig gewinnen. Meist ende die w\u00e4hlerische Phase ganz von allein.<\/p>\n<p>Freude am Essen f\u00f6rdern<\/p>\n<p>Eltern k\u00f6nnen grunds\u00e4tzlich darauf achten, dass sie Neugierde und Freude am Essen f\u00f6rdern. Etwa, indem sie bei unbeliebt gewordenen Lebensmitteln andere Zubereitungsarten ausprobieren. Vielleicht schmeckt gekochte Paprika \u00abkomisch\u00bb, roh aber kommt das Gem\u00fcse weiter gut an.<\/p>\n<p>Kinder sollten Lebensmittel auch mit allen Sinnen entdecken d\u00fcrfen: Ansehen, riechen und anfassen &#8211; alles ist erlaubt.<\/p>\n<p>Nicht zuletzt sollten Eltern und andere Bezugspersonen bedenken, was sie ihren Kindern in Sachen Essverhalten vorleben. Wer bestimmte Lebensmittel genussvoll isst, kann auch bei seinen Kindern eher Bereitschaft erwarten, sie zu probieren.\u00a0<\/p>\n<p>Tricks, \u00dcberredungsk\u00fcnste oder Zwang bringen hingegen nichts &#8211; oder verschlimmern das Essverhalten sogar. \u00abDas Kind entscheidet selbst, was es probieren m\u00f6chte\u00bb, so das Netzwerk. Hier helfen Geduld, Gelassenheit und Akzeptanz.<\/p>\n<p>Wann ist es kritisch?<\/p>\n<p>In manchen F\u00e4llen kann w\u00e4hlerisches Essverhalten kritisch werden. Warnsignale k\u00f6nnen sein, dass feste Nahrung komplett verweigert wird, das Kind nie Hunger zeigt, Essen hochw\u00fcrgt oder deutlich an Gewicht verliert.\u00a0<\/p>\n<p>H\u00e4lt sehr selektives Essverhalten \u00fcber Wochen oder sogar Monate an und zeigen sich wom\u00f6glich Mangelerscheinungen, sollten Eltern sich an den Kinderarzt wenden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bonn (dpa\/tmn) &#8211; Noch vor ein paar Wochen hat das Kind fr\u00f6hlich Gurken, Paprika oder Erbsen gegessen. 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