{"id":1035216,"date":"2026-05-21T06:49:15","date_gmt":"2026-05-21T06:49:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1035216\/"},"modified":"2026-05-21T06:49:15","modified_gmt":"2026-05-21T06:49:15","slug":"spacex-draengt-mit-milliardenverlusten-an-die-boerse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1035216\/","title":{"rendered":"SpaceX dr\u00e4ngt mit Milliardenverlusten an die B\u00f6rse"},"content":{"rendered":"<ol class=\"a-toc__list\">\n<li class=\"a-toc__item&#10;          &#10;            a-toc__item--counter&#10;          &#10;            a-toc__item--current\">\n<p>              SpaceX dr\u00e4ngt mit Milliardenverlusten an die B\u00f6rse<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Vor dem geplanten Rekord-B\u00f6rsengang von SpaceX zeigen frisch ver\u00f6ffentlichte Zahlen, dass die Weltraumfirma von Tech-Milliard\u00e4r Elon Musk Milliardenverluste schreibt. So gab es 2025 rote Zahlen von rund 4,94 Milliarden US-Dollar bei einem Umsatz von 18,67 Milliarden Dollar (16 Milliarden Euro). Ein Grund f\u00fcr das Minus sind die hohen Kosten f\u00fcr die Entwicklung der gro\u00dfen Starship-Rakete.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>An gro\u00dfen und gewagten Pl\u00e4nen fehlt es Musk nicht: Er will den Mars besiedeln, spricht von einer Stadt auf dem Mond und von KI-Rechenzentren im All. Der Multimilliard\u00e4r setzt darauf, dass Investoren an seine Visionen glauben werden: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/thema\/SpaceX\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">SpaceX<\/a> will bei dem B\u00f6rsengang Medienberichten zufolge eine Bewertung von rund zwei Billionen Dollar anstreben. Mit demnach erhofften Erl\u00f6sen von bis zu 80 Milliarden Dollar w\u00e4re es der mit Abstand gr\u00f6\u00dfte B\u00f6rsengang.<\/p>\n<p>Angaben von SpaceX dazu wird es erst sp\u00e4ter geben. Der B\u00f6rsengang wird laut Medienberichten f\u00fcr Mitte Juni angepeilt. SpaceX hatte die Aktienplatzierung zun\u00e4chst vertraulich beantragt, ohne Gesch\u00e4ftszahlen vorzulegen.<\/p>\n<p>Musk hat die Kontrolle<\/p>\n<p>Tech-Milliard\u00e4r Musk kontrolliert SpaceX <a href=\"https:\/\/www.sec.gov\/Archives\/edgar\/data\/1181412\/000162828026036936\/spaceexplorationtechnologi.htm\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">dem B\u00f6rsenprospekt zufolge<\/a> mit einem Stimmrechtsanteil von gut 85 Prozent. Grundlage daf\u00fcr sind Aktien mit mehr Stimmrechten. Laut dem Prospekt wird Musk auch nach dem B\u00f6rsengang das Sagen haben. Musk ist Chef von SpaceX &#8211; und auch des Elektroautobauers Tesla. Aktien der beiden Unternehmen sind die Basis f\u00fcr sein Verm\u00f6gen, das ihn zum mit Abstand reichsten Menschen der Welt macht. Der Finanzdienst Bloomberg sch\u00e4tzt sein Verm\u00f6gen aktuell auf rund 667 Milliarden Dollar.<\/p>\n<p>Raketen und KI<\/p>\n<p>SpaceX spielt mit seinen Raketen eine Schl\u00fcsselrolle f\u00fcr das amerikanische Raumfahrtprogramm. Das Unternehmen betreibt zudem den Satelliten-Internetdienst Starlink. Musk brachte in SpaceX auch seine KI-Firma xAI samt der Online-Plattform X ein. Der Konzern wurde bei dieser Fusion laut Medienberichten insgesamt mit 1,25 Billionen Dollar bewertet.<\/p>\n<p>Zudem wurden weitere Details zum SpaceX-Gesch\u00e4ft erstmals bekannt: Im ersten Quartal dieses Jahres schrieb SpaceX einen Verlust von 4,28 Milliarden Dollar bei rund 4,7 Milliarden Dollar Umsatz. Starlink ist ein zentraler Geldbringer: Im ersten Quartal stammten aus dem Gesch\u00e4ft mit Satelliten-Internet Erl\u00f6se von 3,26 Milliarden Dollar. Starlink hat inzwischen rund 10,3 Millionen Kunden in 164 L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>In die Riesen-Rakete Starship investierte SpaceX insgesamt mehr als 15 Milliarden Dollar. SpaceX geht davon aus, dass die Rakete nach Abschluss aller Tests im zweiten Halbjahr kommerzielle Fl\u00fcge machen kann. Sie soll die Kosten f\u00fcr die Bef\u00f6rderung ins All deutlich senken. Mit Starship sollen auch Starlink-Satelliten in die Umlaufbahn gebracht werden, mit denen Internet aus dem All direkt auf Smartphones nutzbar wird. Die KI-Firma Anthropic, die sich j\u00fcngst ein ganzes Rechenzentrum von SpaceX mietete, zahlt daf\u00fcr 1,25 Milliarden Dollar im Monat. Der Deal l\u00e4uft vorerst bis Mai 2029.<\/p>\n<p>Rechenzentren im All<\/p>\n<p>J\u00fcngst gab Musk bekannt, dass xAI kein eigenst\u00e4ndiges Unternehmen mehr sei, sondern seine KI-Produkte wie den Chatbot Grok unter der Marke SpaceXAI vermarkten werde. Der Multimilliard\u00e4r stellt f\u00fcr die Zukunft KI-Rechenzentren im All in Aussicht. Die Idee dahinter ist, dass die Sonne dort viel Energie liefern kann und die K\u00fchlung im All einfacher ist. Skeptiker verweisen allerdings auf Probleme wie die erheblichen Aufbaukosten sowie die Strahlung, die Schaltkreise besch\u00e4digen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:olb@heise.de\" title=\"Oliver B\u00fcnte\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">olb<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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