{"id":1035569,"date":"2026-05-21T10:10:13","date_gmt":"2026-05-21T10:10:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1035569\/"},"modified":"2026-05-21T10:10:13","modified_gmt":"2026-05-21T10:10:13","slug":"tarifverhandlungen-in-der-ernaehrungswirtschaft-sachsen-anhalt-arbeitgeber-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1035569\/","title":{"rendered":"Tarifverhandlungen in der Ern\u00e4hrungswirtschaft Sachsen-Anhalt: Arbeitgeber machen &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">21.05.2026 \u2013 12:09<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Verband der Ern\u00e4hrungswirtschaft E. V.\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/156221\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Verband der Ern\u00e4hrungswirtschaft E. V.<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Hannover\" title=\"News aus Hannover \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hannover<\/a> (ots)<\/p>\n<p> In der vierten Verhandlungsrunde der Tarifrunde der Ern\u00e4hrungswirtschaft in Sachsen-Anhalt hat die Tarifgemeinschaft im Verband der Ern\u00e4hrungswirtschaft e. V. (VdEW) der Gewerkschaft NGG ein weitreichendes Angebot zur Tarifeinigung vorgelegt. <\/p>\n<p><b>Ziel: Vollst\u00e4ndige Lohnangleichung innerhalb von acht Jahren.<\/b><\/p>\n<p> Das Angebot verfolgt ein klares Ziel: die vollst\u00e4ndige Angleichung der L\u00f6hne der Besch\u00e4ftigten in der sachsen-anhaltischen Ern\u00e4hrungswirtschaft an das Westniveau, konkret an die Lohntabelle der obst- und gem\u00fcseverarbeitenden Industrie, der Fruchtsaftindustrie, sowie der Mineralbrunnen in Niedersachsen und Bremen. Innerhalb von acht Jahren soll der Lohn der Besch\u00e4ftigten um mindestens 35 Prozent steigen und dann das vergleichbare Lohnniveau erreicht haben. <\/p>\n<p> Konkret sieht das Angebot alleine f\u00fcr 2026 eine Erh\u00f6hung von insgesamt 4 Prozent in zwei Schritten vor: 3,5 Prozent ab dem 1. Juli 2026 und weitere 0,5 Prozent ab dem 1. Dezember 2026. Ab 2027 orientieren sich die j\u00e4hrlichen Lohnerh\u00f6hungen an der Lohnentwicklung des nieders\u00e4chsischen Tarifabschlusses &#8211; Annahme von rund 2,5 Prozent pro Jahr &#8211; erg\u00e4nzt um einen festen j\u00e4hrlichen Angleichungswert von zus\u00e4tzlich 1,55 Prozent. So wird der verbleibende Lohnabstand zwischen Sachsen-Anhalt und dem Westen Schritt f\u00fcr Schritt abgebaut, bis sp\u00e4testens in acht Jahren (zum 31.12.2033) die vollst\u00e4ndige Angleichung erreicht ist. <\/p>\n<p><b>Es gibt bereits Einigkeit in zentralen Punkten.<\/b><\/p>\n<p> Beide Seiten sind sich bereits in wesentlichen Punkten einig: Die Lohnerh\u00f6hung f\u00fcr die erste Erh\u00f6hung 2026 sowie die Orientierung an der Lohnentwicklung des nieders\u00e4chsischen Abschlusses als Grundlage f\u00fcr die schrittweise Angleichung der Ost-L\u00f6hne sind zwischen VdEW und NGG abgestimmt. Das ist eine belastbare Grundlage f\u00fcr eine schnelle Einigung. <\/p>\n<p><b>Arbeitgeberangebot geht an die Grenze des wirtschaftlich Machbaren.<\/b><\/p>\n<p> Dieses Angebot bedeutet f\u00fcr die Betriebe eine erhebliche finanzielle Anstrengung. Die Unternehmen der Ern\u00e4hrungswirtschaft in Sachsen-Anhalt stehen unter erheblichem Kostendruck: gestiegene Rohstoffpreise, hohe Energiekosten sowie erh\u00f6hte Transport- und Logistikkosten belasten die Betriebe. Gleichzeitig bleibt die Preisdurchsetzung gegen\u00fcber Handel und Verbrauchern begrenzt. Die Arbeitgeber gehen mit diesem Angebot an die Grenze des wirtschaftlich Machbaren. <\/p>\n<p> &#8222;Mindestens 35 Prozent mehr Lohn in den n\u00e4chsten acht Jahren sind ein starkes Signal der Arbeitgeber an ihre Besch\u00e4ftigten. Eine noch schnellere Angleichung und noch h\u00f6here Lohnsteigerungen w\u00e4ren wirtschaftlich nicht vertretbar und w\u00fcrden Unternehmen und damit auch Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden.&#8220;, sagt Vehid Alemi\u0107, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des VdEW. Entsprechend sind aus Sicht des Arbeitgeberverbandes auch die aktuell anhaltenden Streikaufrufe der Gewerkschaft kontraproduktiv. &#8222;Wer jetzt weiter streikt, obwohl ein so weitreichendes Angebot auf dem Tisch liegt, verz\u00f6gert erst einmal eine Einigung, die im Interesse aller w\u00e4re&#8220;, erg\u00e4nzt Alemi\u0107. <\/p>\n<p> Der VdEW ist zuversichtlich, dass eine schnelle Einigung m\u00f6glich ist. Denn beide Seiten verfolgen dieselben Ziele: eine deutliche und kontinuierliche Steigerung der L\u00f6hne sowie die Angleichung an das Westniveau. Die Arbeitgeber stehen bereit, diesen Weg gemeinsam zu gehen. <\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Pressekontakt:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Verband der Ern\u00e4hrungswirtschaft e.V. (VdEW)<br \/>Mengendamm 16 D, 30177 Hannover<br \/>Tel. +49 511 6262 946 | Fax +49 511 6262 9470<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/156221\/mailto: vdew@vdew.online\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> vdew@vdew.online<\/a> | <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/vdew.online\">https:\/\/vdew.online<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: Verband der Ern\u00e4hrungswirtschaft E. V., \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"21.05.2026 \u2013 12:09 Verband der Ern\u00e4hrungswirtschaft E. V. 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