{"id":10361,"date":"2025-04-06T12:04:13","date_gmt":"2025-04-06T12:04:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/10361\/"},"modified":"2025-04-06T12:04:13","modified_gmt":"2025-04-06T12:04:13","slug":"das-sweetsixteen-kino-im-depot-zeigt-eine-sondervorstellung-des-films-der-wald-in-mir","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/10361\/","title":{"rendered":"Das sweetSixteen Kino im Depot zeigt eine Sondervorstellung des Films \u201eDer Wald in mir\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/nsb-dwim_still11_-c-martinrottenkolber2023.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-331654 size-full\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/nsb-dwim_still11_-c-martinrottenkolber2023.jpg\" alt=\"\" width=\"999\" height=\"666\"  \/><\/a>Der Wald in mir folgt der Geschichte von Alice (Lia von Blarer) und Jan (Leonard Scheicher). Foto: Martin Rottenkolber \/ 2Pilots Filmproduction<\/p>\n<p>Bei einer Sondervorstellung am 12. April 2025 im sweetSixteen Kino (Immermannstr. 29) wird das Psychodrama \u201eDer Wald in mir\u201c gezeigt. Die Vorstellung beginnt um 20.45 Uhr. Anschlie\u00dfend wird es ein moderiertes Filmgespr\u00e4ch mit dem Regisseur Sebastian Fritzsch geben. Der Eintritt kostet 8 Euro und 7 Euro erm\u00e4\u00dfigt. Erm\u00e4\u00dfigungen gelten u.a. f\u00fcr Rentner:innen, Studis\/Azubis, Menschen mit Behinderung, Sozialhilfeempf\u00e4nger:innen.<\/p>\n<p>Ein rauschhafter Strudel aus Liebe und Wahn f\u00fchrt am Ende in den Wald<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Leidenschaft von Jan sind seine Tiere. Die Wohnung des menschenscheuen Biologiestudenten ist vollgestellt mit Aquarien, Terrarien und K\u00e4figen.<\/p>\n<p>Seine Kommilitonin Alice, eine Umweltaktivistin, ist von seiner eigenwilligen Sensibilit\u00e4t angetan. Jan wird in Aktionen der Gruppe hineingezogen, als er Alice vor einer Verhaftung bewahren will. Als die beiden sich schlie\u00dflich verlieben, versetzt Jan das in Hochstimmung.<\/p>\n<p>Aber die starken Gef\u00fchle, das soziale Leben und Alices N\u00e4he sind offenbar zu viel f\u00fcr ihn. In seiner \u00fcberspitzten Wahrnehmung sieht er Zeichen einer Bedrohung, gegen die er aktiv werden muss. Jan verf\u00e4llt zunehmend in einen rauschhaften, f\u00fcr ihn teils magischen Wahn, der nach einem dramatischen Zusammenbruch zur Einweisung in eine psychiatrische Klinik f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Dort scheint sich Jan zu stabilisieren, weil Alice weiter zu ihm h\u00e4lt. Ihre Liebe l\u00e4sst Jan den Weg zur\u00fcck ins Leben finden. Doch die vermeintliche Heilung h\u00e4lt dem Druck der Ereignisse nicht stand: Jan wird die Wohnung gek\u00fcndigt, die Uni hat ihn exmatrikuliert. Zur gro\u00dfen Verzweiflung von Alice verf\u00e4llt Jan in eine tiefe Depression und fl\u00fcchtet in den Wald.<\/p>\n<p>\u00dcber den Regisseur Sebastian Fritzsch<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nordstadtblogger.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/nsb-231010_a1_dwim_poster_final.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-331657\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/nsb-231010_a1_dwim_poster_final-300x425.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"425\"  \/><\/a>Poster zum Film \u201eDer Wald in mir\u201c. Filmposter: 2Pilots Filmproduction<\/p>\n<p>Sebastian Fritzsch bringt eine au\u00dfergew\u00f6hnlich pers\u00f6nliche Perspektive in sein Werk ein: Er selbst hat Erfahrungen mit Psychosen gemacht und kennt die herausfordernden, oft schmerzhaften Momente, die damit einhergehen. Doch er hat auch erfahren, wie diese Erfahrungen kreative Prozesse ansto\u00dfen k\u00f6nnen<\/p>\n<p>\u201eDer Wald in mir\u201c ist nicht nur ein Film, sondern ein Spiegelbild seines eigenen Lebens \u2013 ein k\u00fcnstlerisches Zeugnis seiner inneren Reise. Die Geschichte des Films wurde durch die Auseinandersetzung mit diesen Herausforderungen geformt und zeigt die Zerbrechlichkeit, die Kontraste und die unerwarteten Chancen, die sich aus Extremsituationen ergeben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Mit seiner Kunst gelingt es dem Regisseur, eine Br\u00fccke zwischen Dunkelheit und Licht zu schlagen, zwischen Zerst\u00f6rung und Sch\u00f6pfung \u2013 und damit auch einen Raum f\u00fcr Verst\u00e4ndnis und Hoffnung zu schaffen.<\/p>\n<p>Pers\u00f6nliches Statement des Regisseurs<\/p>\n<p>\u201ePsychosen stellen uns vor Herausforderungen, die unsere Existenz tiefgreifend ver\u00e4ndern k\u00f6nnen. Sie dringen in Bereiche vor, die wir oft nicht einmal zu denken wagen \u2013 Abgr\u00fcnde und H\u00f6hen zugleich. Inmitten dieser Extremsituationen bleibt eine zentrale Wahrheit: Wir sind Menschen. Mit all unseren Schw\u00e4chen, \u00c4ngsten und Widerspr\u00fcchen, aber auch mit unserer F\u00e4higkeit, Liebe und Zuneigung zu erfahren und weiterzugeben.\u201c<\/p>\n<p>\u201eEine Psychose ist kein Spaziergang \u2013 sie ist oft ein schmerzhafter, unberechenbarer Prozess. Sie kann zerst\u00f6rerisch sein, sie kann alles infrage stellen. Doch genau in dieser Brutalit\u00e4t liegt manchmal auch eine unerwartete Chance. Sie zwingt uns, innezuhalten, unser Leben und unsere Beziehungen neu zu betrachten. Freundschaften k\u00f6nnen pl\u00f6tzlich an Tiefe gewinnen, und die Dunkelheit, die wir durchleben, \u00f6ffnet manchmal T\u00fcren zu einem Licht, das wir zuvor nichtsehen konnten.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDer Wald in mir spiegelt meine Erfahrungen wider: die Kontraste, die Zerbrechlichkeit und die Dualit\u00e4t unserer Existenz. Psychosen zeigen uns, dass wir unendlich viel Liebe in uns tragen k\u00f6nnen, selbst wenn wir zeitgleich H\u00e4rte und Verachtung in uns sp\u00fcren. Sie f\u00fchren uns an die Grenzen des Verstandes, aber manchmal auch dar\u00fcber hinaus \u2013 in neue Welten, die unser Verst\u00e4ndnis von uns selbst und der Welt erweitern.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDieser Film ist ein Versuch, die Reise zwischen diesen Extremen einzufangen: die Dunkelheit anzunehmen, um das Lichtwieder anzuschalten. Es ist ein langer, oft m\u00fchsamer Weg \u2013ein Marathonlauf \u00fcber unwegsames Gel\u00e4nde in unserem eigenen Geist. Doch am Ende bleibt die Hoffnung, dass wir durch all das Leiden hindurch eines begreifen: Wir sind mehr als unsere Krankheit. Wir sind Menschen, und wir werden gesehen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Mehr Informationen:<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/steadyhq.com\/de\/nordstadtblogger\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-110646\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/steady-mod.png\" alt=\"Unterst\u00fctze uns auf Steady\" width=\"300\"\/><\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>                    <a href=\"#\" rel=\"nofollow\" onclick=\"window.print(); return false;\" title=\"Printer Friendly, PDF &amp; Email\"><br \/>\n                    <img decoding=\"async\" class=\"pf-button-img\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/printfriendly-pdf-email-button-md.png\" alt=\"Print Friendly, PDF &amp; Email\" style=\"width: 194px;height: 30px;\"\/><br \/>\n                    <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Wald in mir folgt der Geschichte von Alice (Lia von Blarer) und Jan (Leonard Scheicher). 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