{"id":1036166,"date":"2026-05-21T15:42:16","date_gmt":"2026-05-21T15:42:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1036166\/"},"modified":"2026-05-21T15:42:16","modified_gmt":"2026-05-21T15:42:16","slug":"schauspiel-leipzig-das-bringt-die-letzte-saison-von-intendant-enrico-luebbe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1036166\/","title":{"rendered":"Schauspiel Leipzig: Das bringt die letzte Saison von Intendant Enrico L\u00fcbbe"},"content":{"rendered":"<p class=\"text\">\n<a name=\"Das\">Das<\/a> <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen\/leipzig\/leipzig-leipzig-land\/theater-schauspiel-deutsche-maerchen-kritik-kultur-news-100.html\" title=\"&quot;Deutsche M\u00e4rchen&quot;: Schauspiel Leipzig hinterfragt Identit\u00e4t der Deutschen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Schauspiel Leipzig<\/a> stellt in der kommenden Saison das gesellschaftliche Miteinander ins Zentrum. Unter dem Motto &#8222;Wir-Ges\u00e4nge&#8220; sp\u00fcren die Produktionen den gro\u00dfen Fragen nach Zugeh\u00f6rigkeit, Konflikten und Sehns\u00fcchten der Gegenwart nach. Wie das <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/theater\/sachsen-chemnitz-dresden-leipzig-theater-juni-100.html\" title=\"Theater in Dresden, Leipzig &amp; Chemnitz: 7 sehenswerte St\u00fccke im Juni 2026\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Theater<\/a> am Donnerstag mitteilte, stehen in den vier Spielst\u00e4tten insgesamt 20 Premieren auf dem Plan. Es ist eine Spielzeit des Aufbruchs und des Abschieds zugleich: Intendant Enrico L\u00fcbbe verl\u00e4sst das Haus zum Sommer 2027.\n<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"text\">Ich bin froh, dass ich in so einer Situation das Haus verlassen kann.<\/p>\n<p>Enrico L\u00fcbbe, Intendant des Schauspiels Leipzig<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Rekord-Auslastung zum Abschied<\/strong><\/p>\n<p class=\"text\">\nEnrico L\u00fcbbe blickt dem Abschied mit Stolz und Gelassenheit entgegen. Unter seiner Leitung stieg das Publikumsinteresse kontinuierlich. In der vergangenen Spielzeit erreichte die Auslastung mit 83 Prozent einen historischen H\u00f6chstwert in der Geschichte des <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/kulturpartner-schauspiel-leipzig102.html\" title=\"Kulturpartner Schauspiel Leipzig\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Leipziger Schauspiels<\/a>. &#8222;Ich bin froh, dass ich in so einer Situation das Haus verlassen kann&#8220;, sagte L\u00fcbbe im Gespr\u00e4ch mit MDR KULTUR.\n<\/p>\n<p><strong>7-<\/strong><a name=\"Spielzeit\"><strong>Stunden<\/strong><\/a><strong>-Epos zur Er\u00f6ffnung und aktuelle Klassiker<\/strong><\/p>\n<p class=\"text\">\nDie Spielzeit auf der <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen\/leipzig\/leipzig-leipzig-land\/theater-schauspiel-shakespeare-swift-kritik-kultur-news-100.html\" title=\"Leipzig: Shakespeare meets Taylor Swift \u2013 trotzdem entt\u00e4uscht das neue Theater St\u00fcck &quot;Was ihr\u2009wollt&quot;\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gro\u00dfen B\u00fchne<\/a> wird mit einem echten Theater-Marathon er\u00f6ffnet. L\u00fcbbe inszeniert selbst das zweiteilige Epos &#8222;Das Verm\u00e4chtnis&#8220; von Matthew Lopez. Das monumentale St\u00fcck verwandelt sich in einen siebenst\u00fcndigen Theaterabend, der als Gegenwartspanorama im New York der 2010er-Jahre spielt. Im Mittelpunkt stehen verschiedene Generationen schwuler M\u00e4nner. Der Bogen spannt sich von den traumatischen Erfahrungen derjenigen, die die AIDS-Krise in den achtziger Jahren noch selbst miterlebt haben, bis zur jungen Generation, die mit ganz anderen Freiheiten aufw\u00e4chst. Das St\u00fcck verhandelt Verlust, Krankheit, Liebe und Ausgrenzung.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nL\u00fcbbe fasziniert vor allem der Kern des Stoffes: &#8222;Das St\u00fcck fragt: Wer oder was wird weitergegeben? Was bleibt von den Erfahrungen der anderen in unserem eigenen Leben erhalten?&#8220; Trotz aller Verletzungen und Verluste in den Geschichten der handelnden Personen sei es ein &#8222;wahnsinnig ber\u00fchrendes und zutiefst humanistisches St\u00fcck&#8220;, so der Intendant. Es erz\u00e4hle von Einsamkeit, aber auch davon, &#8222;dass Gemeinschaft m\u00f6glich sein muss.&#8220;\n<\/p>\n<p>&#8222;<strong>Onkel Wanja&#8220; von Anton Tschechow \u2013 heute aktueller denn je<\/strong><\/p>\n<p class=\"text\">\nIm M\u00e4rz 2027 folgt ein weiterer H\u00f6hepunkt unter L\u00fcbbes Regie: Anton Tschechows Klassiker &#8222;Onkel Wanja&#8220;. Das St\u00fcck beleuchtet eine Gesellschaft im Stillstand am Vorabend der russischen Revolution \u2013 ein zeitloses Thema, findet der Intendant.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\n&#8222;Bei Tschechow ist das Spannende, dass es immer unglaublich gegenw\u00e4rtige St\u00fccke sind&#8220;, betont L\u00fcbbe. &#8222;In &#8218;Onkel Wanja&#8216; reden immer alle davon, wie ersch\u00f6pft sie seien, wie viel sie zu leisten haben, was alles getan werden m\u00fcsste, dass eine Naturkatastrophe droht. Und gleichzeitig beschleicht die Figuren dann irgendwann die Ahnung, dass sie am Wesentlichen vorbeileben. Das ist heute ungeheuer aktuell.&#8220;\n<\/p>\n<p><strong>Ein Blick hinter die Kulissen f\u00fcr das Publikum in Leipzig<\/strong><\/p>\n<p class=\"text\">\nNeben Klassikern wie Federico Garc\u00eda Lorcas &#8222;Bernarda Albas Haus&#8220; und dem neuen Familienst\u00fcck &#8222;Alice hinter den Spiegeln&#8220; nach Lewis Carroll wartet zum Ende der \u00c4ra L\u00fcbbe ein besonderes Projekt <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/leipzig-beruehmte-persoenlichkeiten-102.html\" title=\"Aus Leipzig: 21 bekannte Pers\u00f6nlichkeiten \u2013 aus Film, Kunst, Literatur und Musik\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">auf die Leipziger<\/a>. Die Produktion &#8222;Sch\u00f6ne Vorstellung&#8220; wird als theatraler Streifzug das gesamte Haus bespielen und das komplette Ensemble pr\u00e4sentieren.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDas Publikum wird dabei durch R\u00e4ume gef\u00fchrt, die Zuschauern normalerweise verborgen bleiben. &#8222;Diese Art Hausbespielung erz\u00e4hlt von der Arbeit vieler Menschen, die man als Publikum meistens nicht sieht&#8220;, erkl\u00e4rt L\u00fcbbe das Konzept. Es gehe um Routinen, Pannen, Hoffnungen und Erinnerungen sowie um gelungene und gescheiterte Abende. &#8222;Denn Theater besteht ja nicht nur aus Premieren und Applaus, sondern aus unendlich vielen Handgriffen, Beziehungen und Geschichten hinter der B\u00fchne.&#8220;\n<\/p>\n<p><a name=\"Finale\"><strong>Die<\/strong><\/a><strong> Zukunft ab Sommer 2027 steht bereits fest<\/strong><\/p>\n<p class=\"text\">\nNach dem Finale der Spielzeit 2026\/2027 \u00fcbernimmt im Sommer 2027 ein <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen\/leipzig\/leipzig-leipzig-land\/schauspiel-theater-neue-intendanz-kultur-news-102.html\" title=\"Schauspiel Leipzig: erfolgreiches Dreier-Team aus Magdeburg \u00fcbernimmt Intendanz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">dreik\u00f6pfiges Team<\/a> die Leitung des Schauspiels. Clara Weyde, Bastian Lomsch\u00e9 und Clemens Leander werden das st\u00e4dtische Theater als Teamintendanz f\u00fchren.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDas Trio leitet derzeit die Schauspielsparte am Theater Magdeburg. Die Vorschusslorbeeren f\u00fcr die Nachfolger sind gro\u00df: Das Magdeburger Haus wurde in dieser Konstellation frisch zum &#8222;<a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen-anhalt\/magdeburg\/magdeburg\/theater-des-jahres-schauspiel-buehne-kultur-news-100.html\" title=\"Schauspiel Magdeburg zum &quot;Theater des Jahres&quot; gew\u00e4hlt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Theater des Jahres 2025<\/a>&#8220; in Deutschland gek\u00fcrt.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nQuelle: MDR KULTUR, dpa<br \/>Redaktionelle Bearbeitung: ngh<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Schauspiel Leipzig stellt in der kommenden Saison das gesellschaftliche Miteinander ins Zentrum. Unter dem Motto &#8222;Wir-Ges\u00e4nge&#8220; sp\u00fcren&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1036167,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1832],"tags":[3364,29,126492,25727,30,8755,66,71,7184,162250,81,222225,859,39955,9789,206268,94,222226,128085,222224],"class_list":["post-1036166","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-leipzig","tag-de","tag-deutschland","tag-enrico","tag-gemeinschaft","tag-germany","tag-intendant","tag-kulturnachrichten","tag-leipzig","tag-letzte","tag-lubbe","tag-mdr","tag-onkel-wanja","tag-sachsen","tag-schauspiel-leipzig","tag-spielzeit","tag-spielzeit-2026-2027","tag-theater","tag-tschechow","tag-vermaechtnis","tag-wir-gesaenge"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116613332922956746","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1036166","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1036166"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1036166\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1036167"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1036166"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1036166"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1036166"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}