{"id":1037897,"date":"2026-05-22T07:57:16","date_gmt":"2026-05-22T07:57:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1037897\/"},"modified":"2026-05-22T07:57:16","modified_gmt":"2026-05-22T07:57:16","slug":"schaedigen-oder-foerdern-bundesregierung-sendet-widerspruechliche-signale-an-den","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1037897\/","title":{"rendered":"Sch\u00e4digen oder F\u00f6rdern? Bundesregierung sendet widerspr\u00fcchliche Signale an den &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">22.05.2026 \u2013 09:50<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Pharma Deutschland e.V.\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/54882\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Pharma Deutschland e.V.<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Berlin\" title=\"News aus Berlin \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berlin<\/a> (ots)<\/p>\n<p> Pharma Deutschland kritisiert, dass zentrale Ma\u00dfnahmen des Referentenentwurfs des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes in offenem Widerspruch zu den Zielen stehen, die sich die Bundesregierung selbst mit der Vorstellung ihrer &#8222;Roadmap Biotechnologie&#8220; im Rahmen der neuen &#8222;Hightech Agenda Deutschland&#8220; gesetzt hat. Dort formuliert sie den Anspruch, Deutschland zu einem f\u00fchrenden Standort f\u00fcr Biotechnologie, Gesundheitsforschung, klinische Studien und medizinische Innovationen auszubauen und daf\u00fcr verl\u00e4ssliche, innovationsfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen. <\/p>\n<p> J\u00f6rg Wieczorek, Vorstandsvorsitzender von Pharma Deutschland, erkl\u00e4rt: &#8222;Die Bundesregierung benennt in ihrer Hightech Agenda gro\u00dfe Ziele: mehr Innovation, mehr Wertsch\u00f6pfung, mehr technologische Souver\u00e4nit\u00e4t, mehr Geschwindigkeit beim Transfer in die Versorgung. Gleichzeitig legt sie mit dem GKV-Spargesetz Ma\u00dfnahmen vor, die genau das Gegenteil bewirken. So schwankt der Kurs der Bundesregierung zwischen F\u00f6rdern und Sch\u00e4digen und sendet Signale, die kaum widerspr\u00fcchlicher sein k\u00f6nnten.&#8220; <\/p>\n<p> &#8222;Erstens: Die Bundesregierung will Deutschland zu einem weltweit f\u00fchrenden Standort f\u00fcr Biotechnologie, Gen- und Zelltherapien sowie klinische Forschung machen. Gleichzeitig verschlechtert sie mit zus\u00e4tzlichen Preisregulierungen, dem dynamischen Herstellerabschlag und weiteren Eingriffen in den Patentmarkt die Rahmenbedingungen f\u00fcr genau die Unternehmen, die in Forschung, Entwicklung und Produktion investieren sollen. Wer Investitionen anziehen will, darf nicht gleichzeitig die wirtschaftliche Grundlage dieser Investitionen besch\u00e4digen.&#8220; <\/p>\n<p> &#8222;Zweitens: Die Bundesregierung betont, sie wolle B\u00fcrokratie abbauen, Verfahren beschleunigen und ein innovationsfreundliches regulatorisches Umfeld schaffen. Gleichzeitig schafft sie mit zus\u00e4tzlichen Preis-Mengen-Regelungen, Selektivvertr\u00e4gen, regionalen Verordnungsquoten und neuen administrativen Eingriffen mehr Komplexit\u00e4t, mehr Unsicherheit und mehr Planungsrisiken. Das schw\u00e4cht nicht nur die Verl\u00e4sslichkeit des Standorts, sondern konterkariert auch bew\u00e4hrte Verfahren wie die nutzenbasierte Preisfindung im AMNOG.&#8220; <\/p>\n<p> &#8222;Drittens: Die Bundesregierung spricht von Resilienz, Versorgungssicherheit und strategischer Souver\u00e4nit\u00e4t. Gleichzeitig setzt sie mit weiteren Abschl\u00e4gen und regulatorischen Belastungen Anreize, die Innovationen ausbremsen, Investitionen erschweren und im Ergebnis sogar die Versorgung mit Arzneimitteln und Impfstoffen gef\u00e4hrden k\u00f6nnen. Das ist ein eklatanter Widerspruch: Wer Versorgung sichern und Abh\u00e4ngigkeiten reduzieren will, darf nicht diejenigen zus\u00e4tzlich belasten, die Versorgung \u00fcberhaupt erst m\u00f6glich machen.&#8220; <\/p>\n<p> Pharma Deutschland fordert die Bundesregierung auf, die Widerspr\u00fcche zwischen industriepolitischem Anspruch und gesundheitspolitischer Praxis aufzul\u00f6sen. Die Roadmap Biotechnologie selbst beschreibt einen klar definierten, verl\u00e4sslichen und innovationsfreundlichen Regulierungsrahmen als entscheidende Voraussetzung f\u00fcr Investitionen, klinische Entwicklung, Produktion und Skalierung in Deutschland. Gerade deshalb ist es nicht nachvollziehbar, wenn parallel Ma\u00dfnahmen vorangetrieben werden, die Planbarkeit verringern, zus\u00e4tzliche Risiken schaffen und den Pharmastandort schw\u00e4chen. <\/p>\n<p> Wieczorek abschlie\u00dfend: &#8222;Die Bundesregierung muss sich entscheiden: Will sie Zukunftsstandort sein oder Abschreckungsstandort werden. Beides zugleich geht nicht. Noch ist Zeit, den Kurs zu korrigieren. Aber jetzt m\u00fcssen den gro\u00dfen Worten endlich Taten folgen.&#8220; <\/p>\n<p><b>Der Pharma Deutschland e.V. ist der mitgliederst\u00e4rkste Branchenverband der Pharmaindustrie in Deutschland. Er vertritt die Interessen von rund 400 Mitgliedsunternehmen, die in Deutschland ca. 80.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besch\u00e4ftigen. Die in Pharma Deutschland e.V. organisierten Unternehmen tragen ma\u00dfgeblich dazu bei, die Arzneimittelversorgung in Deutschland zu sichern. So stellen sie fast 80 Prozent der in Apotheken verkauften rezeptfreien und fast zwei Drittel der rezeptpflichtigen Arzneimittel sowie einen Gro\u00dfteil der stofflichen und dentalen Medizinprodukte f\u00fcr die Patientinnen und Patienten bereit. Unter  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"http:\/\/www.pharmadeutschland.de\">www.pharmadeutschland.de<\/a> gibt es mehr Informationen zu Pharma Deutschland.<\/b><\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Ihre Ansprechpartner in der Pressestelle von Pharma Deutschland:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Hannes H\u00f6nemann<br \/>Leiter Abteilung Presse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit<br \/>T. +49 171 5618203<br \/><a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/54882\/mailto: hoenemann@pharmadeutschland.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> hoenemann@pharmadeutschland.de<\/a><\/p>\n<p>Anna Frederike Gutzeit<br \/>CvD Presse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit<br \/>T. +49 170 4548014<br \/><a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/54882\/mailto: gutzeit@pharmadeutschland.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> gutzeit@pharmadeutschland.de<\/a><\/p>\n<p>Gesch\u00e4ftsstelle Berlin<br \/>Pharma Deutschland e.V.<br \/>Friedrichstra\u00dfe 134<br \/>10117 Berlin<\/p>\n<p>Gesch\u00e4ftsstelle Bonn<br \/>Pharma Deutschland e.V.<br \/>Ubierstra\u00dfe 71-73<br \/>53173 Bonn<\/p>\n<p>Gesch\u00e4ftsstelle Br\u00fcssel<br \/>Pharma Deutschland e.V.<br \/>Rue Marie de Bourgogne 58<br \/>1000 Br\u00fcssel<\/p>\n<p><a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.pharmadeutschland.de\">www.pharmadeutschland.de<\/a><br \/>LinkedIn: <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/company\/pharmadeutschland\/\">https:\/\/www.linkedin.com\/company\/pharmadeutschland\/<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: Pharma Deutschland e.V., \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"22.05.2026 \u2013 09:50 Pharma Deutschland e.V. 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