{"id":1038414,"date":"2026-05-22T12:48:23","date_gmt":"2026-05-22T12:48:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1038414\/"},"modified":"2026-05-22T12:48:23","modified_gmt":"2026-05-22T12:48:23","slug":"stimmung-bei-unternehmen-und-verbrauchern-verbessert-sich-ueberraschend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1038414\/","title":{"rendered":"Stimmung bei Unternehmen und Verbrauchern verbessert sich \u00fcberraschend"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/maschinenbau-162.jpg\" alt=\"Ein Mitarbeiter im Werk von Miele Professional. \" title=\"Ein Mitarbeiter im Werk von Miele Professional.  | picture alliance\/dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 22.05.2026 \u2022 12:17 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Trotz der andauernden Unsicherheiten, die unter anderem der Iran-Krieg sch\u00fcrt, blicken die Unternehmen etwas positiver in die Zukunft. \u00c4hnlich \u00fcberraschend stieg auch die Stimmung bei Verbrauchern.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Mai nach Einbr\u00fcchen in den Monaten zuvor wieder etwas erholt. Das ifo-Gesch\u00e4ftsklima stieg \u00fcberraschend um 0,4 Punkte auf 84,9 Punkte, wie das M\u00fcnchner Forschungsinstitut heute mitteilte. Die vom ifo-Institut befragten Unternehmen bewerteten sowohl ihre aktuelle Lage, als auch die Erwartungen f\u00fcr die kommenden Monate positiver. Analysten waren im Vorfeld von einer weiteren Verschlechterung ausgegangen und hatten im Schnitt mit einem R\u00fcckgang auf 84,2 Punkte gerechnet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Die deutsche Wirtschaft stabilisiert sich vorerst, die Lage bleibt aber fragil&#8220;, kommentierte ifo-Pr\u00e4sident Clemens Fuest das Ergebnis der monatlichen Umfrage unter 9.000 Unternehmen. Mit ausschlaggebend war eine deutliche Verbesserung im Bereich Dienstleistungen. Die Stimmung in der Logistikbranche bleibt laut ifo zwar angespannt, ist aber nicht mehr so katastrophal wie im Vormonat. Gleiches gelte auch f\u00fcr den Tourismussektor.<\/p>\n<p>    &#8222;Gewisse Bodenbildung in Sicht&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Viele Experten sehen in der Stimmungsaufhellung in den Chefetagen aber noch kein Anzeichen f\u00fcr eine Trendwende: &#8222;Der leichte Anstieg des ifo-Gesch\u00e4ftsklimas bedeutet nur, dass sich dieser wichtige Konjunkturindikator nach zwei Einbr\u00fcchen in Folge auf einem niedrigen Niveau stabilisiert hat&#8220;, meint Commerzbank-Chef\u00f6konom J\u00f6rg Kr\u00e4mer. Der Trend weise weiter klar nach unten: &#8222;Der Iran-Krieg und der hohe \u00d6lpreis fordern ihren Tribut, die deutsche Wirtschaft d\u00fcrfte im zweiten Quartal schrumpfen, nachdem sie im ersten noch merklich zugelegt hatte.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Nun scheint trotzdem eine gewisse Bodenbildung in Sicht&#8220;, so LBBW-\u00d6konom Jens-Oliver Niklasch. Der Auftragsbestand sei zumindest hoch. &#8222;Das w\u00e4re eine gute Basis f\u00fcr eine Erholung, wenn etwa die Energiepreise s\u00e4nken oder die allgemeine Stimmung sich besserte.&#8220; Niklasch geht aber davon aus, dass sich die Konjunkturdynamik &#8222;noch ein paar Monate auf dem aktuellen Niveau dahinschleppen wird&#8220;.<\/p>\n<p>    Verbraucherstimmung erholt sich \u00fcberraschend<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch unter deutschen Konsumenten hat sich die Stimmung zuletzt gebessert: Die Einkommenserwartungen, die sich mit Beginn des Iran-Krieges deutlich eingetr\u00fcbt hatten, fallen bei der Umfrage der Marktforschungsinstitute GfK und NIM im Mai merklich positiver aus als noch im April.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">So hat sich der Indikator f\u00fcr das Konsumklima im Juni auf minus 29,8 Punkte verbessert, nach revidiert minus 33,1 Punkten im Vormonat. Analysten hatten hingegen mit einer schw\u00e4cheren Konsumlaune gerechnet und waren im Schnitt von einem Wert von minus 34,0 Punkten ausgegangen. Das geht aus der heute ver\u00f6ffentlichten Studie der Konsumforschungsinstitute hervor.<\/p>\n<p>    Mehrheit rechnet mit Verschlechterung der Situation<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Trotz eines leichten Anstiegs bleibt die Anschaffungsneigung verhalten und die Sparneigung sei erneut leicht r\u00fcckl\u00e4ufig. &#8222;Die Belastungen durch den Konflikt im Nahen Osten bleiben in der Grundtendenz bestehen und sind im Konsumklima weiterhin sichtbar&#8220;, sagte der NIM-Konsumexperte Rolf B\u00fcrkl.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Da der Konflikt bisher nicht weiter eskaliere, wirke er sich derzeit nur bedingt auf die Verbraucherstimmung aus. Die Mehrheit der Verbraucher rechne aber mit einer Verschlechterung der Situation in den n\u00e4chsten zw\u00f6lf Monaten. Zugleich rechnen viele Verbraucher weiterhin mit steigenden Preisen.<\/p>\n<p>    Konjunkturprognosen gesenkt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Stimmungsaufhellungen erfolgten, nachdem \u00d6konomen zuletzt ihre Konjunkturprognosen f\u00fcr Deutschland reihenweise gesenkt hatten: Erst gestern hatte die EU-Kommission ihre Wachstumsprognose f\u00fcr die gr\u00f6\u00dfte europ\u00e4ische Volkswirtschaft in diesem Jahr wegen hoher Energiepreise infolge des Iran-Kriegs auf 0,6 Prozent halbiert. Die Bundesregierung rechnet noch mit einem Wachstum um 0,5 Prozent.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 22.05.2026 \u2022 12:17 Uhr Trotz der andauernden Unsicherheiten, die unter anderem der Iran-Krieg sch\u00fcrt, blicken die Unternehmen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1038415,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,30,69226,51671,171,174,173,172,625],"class_list":["post-1038414","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-business","tag-companies","tag-companies-markets","tag-deutschland","tag-germany","tag-ifo-geschaeftsklimaindex","tag-konsumklima","tag-markets","tag-maerkte","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte","tag-verbraucher"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116618311347434521","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1038414","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1038414"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1038414\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1038415"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1038414"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1038414"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1038414"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}