{"id":1038802,"date":"2026-05-22T16:26:28","date_gmt":"2026-05-22T16:26:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1038802\/"},"modified":"2026-05-22T16:26:28","modified_gmt":"2026-05-22T16:26:28","slug":"erschossener-tiger-aus-doelzig-praeparatoren-wollen-sandokan-fuer-sammlung-sichern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1038802\/","title":{"rendered":"Erschossener Tiger aus D\u00f6lzig: Pr\u00e4paratoren wollen &#8222;Sandokan&#8220; f\u00fcr Sammlung sichern"},"content":{"rendered":"<p class=\"text\">\nNach dem <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen\/leipzig\/delitzsch-eilenburg-torgau\/tiger-ausbruch-schkeuditz-schuss-verletzter-polizei-106.html\" title=\"Tiger ausgebrochen: Polizei erschie\u00dft Raubtier in Schkeuditz bei Leipzig\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tiger-Ausbruch am vergangenen Sonntag in D\u00f6lzig bei Leipzig<\/a> will das Naturkundemuseum Leipzig den erschossenen Tiger &#8222;Sandokan&#8220; \u00fcbernehmen. Museumsdirektor Dr. Ronny Maik Leder sagte MDR SACHSEN, dass bereits Gespr\u00e4che mit den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden laufen. Ziel sei es, das Tier als Dermoplastik langfristig f\u00fcr Forschung und Ausstellung zu erhalten. <\/p>\n<p>&#8222;Tats\u00e4chlich sind wir da einer der Hauptansprechpartner, die dann auch von den entsprechenden zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden kontaktiert werden, weil wir auch die Berechtigung besitzen, solche Objekte dann in unserer Sammlung aufzunehmen&#8220;, erkl\u00e4rt Leder.\n<\/p>\n<p>&#8222;F\u00fcr die Pr\u00e4paratoren tickt die Uhr&#8220;<\/p>\n<p class=\"text\">\nF\u00fcr das Museum sei die \u00dcbernahme kein ungew\u00f6hnlicher Vorgang: &#8222;So ein gro\u00dfer, auch prominenter Tiger, wie jener, der da bedauerlicherweise erschossen werden musste, der passt nat\u00fcrlich auch gut in unsere Sammlung&#8220;, berichtet Leder weiter. Solche F\u00e4lle gebe es h\u00e4ufiger, etwa wenn exotische Tiere in Zoos oder privaten Einrichtungen sterben. Voraussetzung sei jedoch ein klar geregeltes Verfahren mit Artenschutzdokumenten und beh\u00f6rdlichen Abstimmungen.<\/p>\n<p>Zeitlich steht das Team unter Druck: &#8222;F\u00fcr die Pr\u00e4paratoren tickt dann die Uhr&#8220;, erkl\u00e4rt Leder. Um Verwesungsprozesse zu stoppen, m\u00fcsse &#8222;m\u00f6glichst schnell vor allen Dingen die Haut abgezogen&#8220; und konserviert werden. Nur Fell, Haut und teils Knochen k\u00f6nnten erhalten werden, so der Museumsdirektor. Dadurch k\u00f6nne das Tier &#8211; wie bereits mehrere andere Tigerexemplare &#8211; f\u00fcr die Nachwelt erhalten werden.\n<\/p>\n<p>Wem geh\u00f6rt der Tiger?<\/p>\n<p class=\"text\">\nDoch k\u00f6nnen die Beh\u00f6rden und das Museum einfach so \u00fcber den weiteren Verbleib des Tigers entscheiden? Aus dem Sozialministerium hei\u00dft es auf Anfrage von MDR SACHSEN: &#8222;Ganz allgemein geh\u00f6rt ein Tier \u2013 unabh\u00e4ngig davon ob lebendig oder tot \u2013 dem Besitzer. Die Leiche z\u00e4hlt nach Rechtslage zu den tierischen Nebenprodukten und es obliegt dem Besitzer, die Entsorgung (Tierk\u00f6rperbeseitigungsanlage) zu regeln und \u00fcbernehmen.&#8220;<\/p>\n<p>Trotz mehrfacher Nachfragen bei den Beh\u00f6rden blieb bis zum Freitagnachmittag unklar, wo sich der tote Tiger aktuell befindet und wer \u00fcber den weiteren Verbleib bestimmt. Auch die Halterin war nicht zu erreichen. Die Staatsanwaltschaft Leipzig teilte mit, der Tiger sei ohne weitere Untersuchung freigegeben worden. Wie es mit dem Kadaver und den noch lebenden Tigern weitergeht, daf\u00fcr sei nicht die Staatsanwaltschaft verantwortlich.\n<\/p>\n<p>72-J\u00e4hriger weiterhin nicht vernehmungsf\u00e4hig<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach dem Tiger-Ausbruch am vergangenen Sonntag in D\u00f6lzig bei Leipzig will das Naturkundemuseum Leipzig den erschossenen Tiger &#8222;Sandokan&#8220;&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1038803,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1832],"tags":[3364,29,118455,27065,30,222702,71,81,14,19680,121,222703,859,222701,41174,3367,14197,978],"class_list":["post-1038802","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-leipzig","tag-de","tag-deutschland","tag-doelzig","tag-erschossen","tag-germany","tag-konservierung","tag-leipzig","tag-mdr","tag-nachrichten","tag-naturkundemuseum","tag-polizei","tag-praeparator","tag-sachsen","tag-sandokan","tag-schkeuditz","tag-tierschutz","tag-tiger","tag-tot"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116619168099978717","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1038802","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1038802"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1038802\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1038803"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1038802"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1038802"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1038802"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}