{"id":10405,"date":"2025-04-06T12:27:07","date_gmt":"2025-04-06T12:27:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/10405\/"},"modified":"2025-04-06T12:27:07","modified_gmt":"2025-04-06T12:27:07","slug":"karl-schmidt-rottluff-haus-in-chemnitz-oeffnet-eine-bereicherung-fuer-die-kulturhauptstadt-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/10405\/","title":{"rendered":"Karl-Schmidt-Rottluff-Haus in Chemnitz \u00f6ffnet \u2013 eine Bereicherung f\u00fcr die Kulturhauptstadt 2025"},"content":{"rendered":"<p class=\"text\">\nDie Vereinigung wurde 1905 unter anderem von Karl Schmidt-Rottluff in Dresden gegr\u00fcndet. Doch ihre Wurzeln hat sie in Chemnitz, denn dort ging Schmidt-Rottluff mit seinen Mitstreitern Erich Heckel und Ernst Ludwig Kirchner aufs Gymnasium und traf sich mit ihnen im eigens gegr\u00fcndeten Debattierclub &#8222;Vulkan&#8220;. Der Br\u00fccke-Raum bildet nun das Zentrum im Untergeschoss des K\u00fcnstlerhauses, erkl\u00e4rt Sabine Maria Schmidt: &#8222;Das ist, was den K\u00fcnstler zun\u00e4chst am meisten gepr\u00e4gt hat: die Freunde, die K\u00fcnstlerbekanntschaften&#8220;, so die Kuratorin. Mit der &#8222;Br\u00fccke&#8220; habe die K\u00fcnstlerkarriere begonnen, die ganz schnell eigene Wege gegangen sei.\n<\/p>\n<p>Ausstellung w\u00fcrdigt <a name=\"Vielseitige\">Vielseitigkeit<\/a> Schmidt-Rottluffs<\/p>\n<p class=\"text\">\nDer K\u00fcnstler Karl Schmidt-Rottluff ist in seiner Vielseitigkeit im ganzen Haus pr\u00e4sent: mit zahlreichen Druckgrafiken, wie etwa Holzschnitten aus der bekannten &#8222;Christus-Mappe&#8220;, aber auch kunsthandwerklichen Arbeiten, raffinierten Dosen und Schalen aus Holz, Steinschnitzereien und Schmuck wie Ketten oder Armb\u00e4ndern.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nAber im Raum steht auch die Frage, wie authentisch dieser Ort ist und welche Spuren Karl Schmidt-Rottluff hinterlassen hat. Man solle nicht entt\u00e4uscht sein, so Kuratorin Sabine Maria Schmidt bei einem Rundgang, wenn es nicht so sei. Zumal der Vater das Haus 1913 hatte bauen lassen \u2013 da war der Sohn schon l\u00e4ngst in Berlin.\n<\/p>\n<p>Wie authentisch ist das K\u00fcnstlerhaus?<\/p>\n<p class=\"text\">\nAllerdings hat er zwischen 1943 und 1946, nachdem seine Berliner Wohnung ausgebombt wurde, hier gelebt. Es war eine schwere Zeit f\u00fcr den K\u00fcnstler, der damals nicht malen durfte. Im Obergeschoss ist dennoch ein Bild zu sehen, &#8222;von dem wir wissen, dass es in dieser Zeit entstanden ist, und zwar hier&#8220;, so die Kuratorin Sabine Maria Schmidt. Auch Steinschnitte und Holzk\u00e4sten seien in dieser Zeit in Chemnitz entstanden.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nZusammen mit pers\u00f6nlichen Alltagsgegenst\u00e4nden von Karl Schmidt-Rottluff wie Tabakbeutel und Pfeife, Pinseln, Farben oder auch seinem Schnitzmesser wird das Publikum in die 1940er-Jahre, die Kriegsjahre,\u00a0 zur\u00fcckversetzt. Und das verdankt sich nicht zuletzt den extra f\u00fcr dieses Museum gestifteten oder geschenkten Exponaten, wie die des Leipziger Sammlerpaares Victor und Hedda Peters.\n<\/p>\n<p><a name=\"Museum\">Der lange Weg zum Chemnitzer Museum<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nDie Idee, dem prominenten Sohn der Stadt ein Denkmal in Form eines Museums zu setzen, hat bereits eine lange Geschichte, berichtet Florence Thurmes, Generaldirektorin der Kunstsammlungen Chemnitz. Der erste Direktor der Kunstsammlungen, Friedrich Schreiber-Weigand, habe Karl Schmitt-Rottluff gut gekannt und schon Werke von ihm angekauft und ausgestellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Vereinigung wurde 1905 unter anderem von Karl Schmidt-Rottluff in Dresden gegr\u00fcndet. 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