{"id":104101,"date":"2025-05-12T07:02:10","date_gmt":"2025-05-12T07:02:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/104101\/"},"modified":"2025-05-12T07:02:10","modified_gmt":"2025-05-12T07:02:10","slug":"migration-grossbritannien-verkuendet-das-ende-vom-gescheiterten-experiment-mit-offenen-grenzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/104101\/","title":{"rendered":"Migration: Gro\u00dfbritannien verk\u00fcndet das \u201eEnde vom gescheiterten Experiment mit offenen Grenzen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Die britische Regierung k\u00fcndigt am Montag massive Versch\u00e4rfungen bei ihren Einwanderungsregeln an. Das Leben in Gro\u00dfbritannien sei \u201eein Privileg\u201c, das man sich verdienen m\u00fcsse. In das Vereinigte K\u00f6nigreich auszuwandern, wird dadurch auch f\u00fcr deutsche B\u00fcrger komplizierter.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Gro\u00dfbritannien versch\u00e4rft massiv seine Einwanderungsregeln, um seine Nettoeinwanderungsrate einzud\u00e4mmen, die in den letzten Jahren Rekordwerte erreicht hat. Die britische Regierung stellt an diesem Montag ein sogenanntes \u201eImmigration White Paper\u201c vor, das auch f\u00fcr deutsche Staatsb\u00fcrger relevant ist. Premierminister Keir Starmer will laut Regierung w\u00e4hrend einer Pressekonferenz ank\u00fcndigen, dass das Leben in Gro\u00dfbritannien \u201eein Privileg\u201c sei, das man sich verdienen m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Das zur Bek\u00e4mpfung des Pflegenotstands eingef\u00fchrte \u201eCare Worker Visa\u201c f\u00fcr Pflegeberufe soll demnach in dieser Form abgeschafft werden. F\u00fcr das zentrale Arbeitsvisum (\u201eSkilled Worker Visa\u201c) soll grunds\u00e4tzlich wieder ein Hochschulabschluss verlangt werden. F\u00fcr Berufe, die diese Qualifikation nicht vorsehen, soll die Aufenthaltserlaubnis zeitlich stark begrenzt werden. Die Arbeitgeber sollen st\u00e4rker auf die Qualifikation von britischen Arbeitskr\u00e4ften setzen. <\/p>\n<p>Die Frist, um die britische Staatsb\u00fcrgerschaft beantragen zu k\u00f6nnen, soll zudem im Grundsatz von f\u00fcnf auf zehn Jahre steigen. F\u00fcr diejenigen, die einen \u201edauerhaften Beitrag zur Wirtschaft und Gesellschaft nachweisen\u201c k\u00f6nnen, soll es laut Regierung schneller gehen \u2013 etwa f\u00fcr Krankenschwestern, \u00c4rzte, Ingenieure und KI-F\u00fchrungskr\u00e4fte. Dar\u00fcber hinaus sollen die Anforderungen an die Englischkenntnisse von Einwanderern erh\u00f6ht werden.<\/p>\n<p>\u201eWenn Menschen in unser Land kommen, sollten sie sich auch zur Integration und zum Erlernen unserer Sprache verpflichten\u201c, sagte <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article256096692\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article256096692&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Starmer<\/a> in der Erkl\u00e4rung. \u201eJeder Bereich des Einwanderungssystems, einschlie\u00dflich Arbeit, Familie und Studium, wird versch\u00e4rft, damit wir mehr Kontrolle haben. Die Durchsetzung wird strenger denn je sein, und die Migrationszahlen werden sinken.\u201c<\/p>\n<p>Das neue System werde \u201ediejenigen anerkennen, die wirklich zum Wachstum und zur Gesellschaft Gro\u00dfbritanniens beitragen, und gleichzeitig den gesunden Menschenverstand und die Kontrolle an unseren Grenzen wiederherstellen\u201c, sagte Starmer. \u201eDies ist ein klarer Bruch mit der Vergangenheit und wird sicherstellen, dass die Ansiedlung in diesem Land ein Privileg ist, das man sich verdienen muss, und kein Recht.\u201c<\/p>\n<p>Gipfel mit der EU am 19. Mai<\/p>\n<p>Hintergrund der Reform ist insbesondere der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article255749190\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article255749190&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Regierungswechsel<\/a> im vergangenen Jahr. Starmer werde das \u201eEnde von Gro\u00dfbritanniens gescheitertem Experiment mit offenen Grenzen verk\u00fcnden\u201c, teilte die Regierung mit. Die Zuwanderung in Gro\u00dfbritannien war nach dem Brexit 2020 entgegen den Ank\u00fcndigungen der damaligen Regierungen massiv gestiegen. 2024 lag die Nettozuwanderung bei 728.000, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete.<\/p>\n<p>Durch den Austritt aus der Europ\u00e4ischen Union kam der Gro\u00dfteil der Zuwanderer aber nicht mehr aus europ\u00e4ischen Staaten \u2013 f\u00fcr EU-B\u00fcrger wurde die Einreise sogar deutlich komplizierter. Das betrifft beispielsweise auch j\u00fcngere Menschen, die zum Studieren oder f\u00fcr einen Austausch nach Gro\u00dfbritannien kommen wollen.<\/p>\n<p>Die Reisefreiheiten zwischen der EU und Gro\u00dfbritannien sollen bei einem Gipfeltreffen am 19. Mai in London diskutiert werden. Beide Seiten streben eine Wiederann\u00e4herung in mehreren Bereichen an, auch im Handel und milit\u00e4risch \u2013 eine R\u00fcckkehr zur Vor-Brexit-Zeit wird es aber nicht geben.<\/p>\n<p>dpa\/Bloomberg\/saha<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die britische Regierung k\u00fcndigt am Montag massive Versch\u00e4rfungen bei ihren Einwanderungsregeln an. 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