{"id":1041373,"date":"2026-05-23T18:22:40","date_gmt":"2026-05-23T18:22:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1041373\/"},"modified":"2026-05-23T18:22:40","modified_gmt":"2026-05-23T18:22:40","slug":"cyberangriff-auf-externen-dienstleister-rund-9-000-patientendaten-von-uksh-geklaut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1041373\/","title":{"rendered":"Cyberangriff auf externen Dienstleister: Rund 9.000 Patientendaten von UKSH geklaut"},"content":{"rendered":"<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/screenshot-138384.webp\" alt=\"Gro\u00dfe Letter: UKSH.\" title=\"Gro\u00dfe Letter: UKSH. | Screenshot\" class=\"responsive\"\/><\/p>\n<p>AUDIO: Nachrichten 16:00 Uhr &#8211; 23.05.2026 (3 Min)<\/p>\n<p>\n                Stand: 23.05.2026 16:44 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">Cyberkriminelle haben Tausende Daten von Krankenhaus-Patienten und -Patientinnen abgegriffen. Davon betroffen sind auch Krankenh\u00e4user in SH und HH. Insidern zufolge handelt es sich dabei um Erpressung. Experten gehen nicht davon aus, dass die Daten ver\u00f6ffentlicht werden.<\/p>\n<p class=\"\">Bei dem Cyberangriff auf einen externen Dienstleister mit Sitz im Saarland wurden Patientendaten gestohlen. Darunter waren auch Daten von Patientinnen und Patienten der Unikliniken in Schleswig Holstein (UKSH) und Hamburg-Eppendorf (UKE). Bei dem Angriff auf den Dienstleister handelt es sich offenbar um einen Erpressungsversuch. Davon gehen Insider nach NDR-Informationen aus. Demnach handele es sich dabei um ein g\u00e4ngiges Gesch\u00e4ftsmodell von Cyberkriminellen &#8211; Daten gegen Geld. In einer Stellungnahme des UKE hei\u00dft es, dass Experten nicht davon ausgehen, dass die Daten ver\u00f6ffentlicht werden. Auch der Insider, mit dem der NDR sprechen konnte, rechnet nicht damit: Er geht fest davon aus, dass das L\u00f6segeld bezahlt und die Daten gel\u00f6scht wurden. Darauf beruhe schlie\u00dflich das &#8222;Gesch\u00e4ftsmodell&#8220; der Kriminellen.<\/p>\n<p>    Tausende Patientenakten gestohlen<\/p>\n<p class=\"\">Betroffen sind die Daten von rund 9.000 Patientinnen und Patienten, schreibt das UKSH auf seiner Seite. Es handelt sich vor allem um Namen, Adressen und Informationen zu Behandlungen an beiden Standorten in <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/schleswig-holstein\/Kiel-Aktuelle-Nachrichten-News-und-Videos,kiel7262.html\" title=\"Kiel - Aktuelle Nachrichten und Videos\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kiel<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/schleswig-holstein\/Luebeck-Aktuelle-Nachrichten-und-Videos-,luebeck2802.html\" title=\"L\u00fcbeck - Aktuelle Nachrichten und Videos\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">L\u00fcbeck<\/a>. Daten wie IBAN-Nummern seien nicht abgegriffen worden. Die Patientenversorgung war nicht betroffen, hei\u00dft es vom UKSH weiter.<\/p>\n<p class=\"\">Der Angriff auf den externen Dienstleister der Klinik fand schon Mitte April statt. Das komplette Ausma\u00df des Cyberangriffs ist noch nicht bekannt. Das Landeszentrum f\u00fcr Datenschutz Schleswig-Holstein ist \u00fcber den Fall informiert.<\/p>\n<p>    Auch das UKE in Hamburg meldet Angriff<\/p>\n<p class=\"\"><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/hamburg\/uke-und-uksh-tausende-patientenakten-geklaut-offenbar-erpressung,uke-118.html\" title=\"UKE und UKSH: Tausende Patientenakten geklaut - offenbar Erpressung\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Am UKE in Hamburg sind mehr als 5.000 Patientinnen und Patienten von dem Cyberangriff auf den externen Dienstleister betroffen<\/a> &#8211; von ihnen wurden beispielsweise die Namen und Adressen gestohlen. Noch gravierender allerdings: In fast 1.500 F\u00e4llen wurden auch Inhalte aus Patientenakten abgegriffen &#8211; beispielsweise Diagnosen und weitere detaillierte Angaben \u00fcber den Gesundheitszustand.<\/p>\n<p>    Krankenh\u00e4user in ganz Deutschland betroffen<\/p>\n<p class=\"\">Die Daten wurden nach Angaben des UKE nicht von den Servern der Klinik gestohlen, sondern &#8211; \u00e4hnlich wie beim UKSH &#8211; von einem externen Dienstleister. Dieser Dienstleister \u00fcbernimmt die Abrechnung von Privat- und Selbstzahler-Leistungen &#8211; also wenn man beispielsweise ein Einzelzimmer haben m\u00f6chte. Betroffen seien nahezu alle Universit\u00e4tskliniken und gro\u00dfen Krankenh\u00e4user in Deutschland, so das UKE auf seiner Homepage.<\/p>\n<p>    Betroffene sollen informiert werden<\/p>\n<p class=\"\">Die Klinik will alle betroffenen Patientinnen und Patienten anschreiben und informieren. Der Cyberangriff fand nach Angaben des Abrechnungsunternehmens bereits Mitte April statt. Man dr\u00fcckte sein Bedauern aus und nehme den Vorfall sehr ernst. UKSH und UKE haben zudem Einzelheiten auf ihren jeweiligen Online-Seiten ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/uke-122.webp\" alt=\"Das Hautpgeb\u00e4ude und der Haupteingang des Universit\u00e4tsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). \" title=\"Das Hautpgeb\u00e4ude und der Haupteingang des Universit\u00e4tsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE).  | picture alliance\/dpa | Markus Scholz\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Mehr als 5.000 Patientenakten sollen am UKE in Hamburg abgegriffen worden sein, auch das UKSH in Kiel ist betroffen. Offenbar forderten Kriminelle Geld.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"AUDIO: Nachrichten 16:00 Uhr &#8211; 23.05.2026 (3 Min) Stand: 23.05.2026 16:44 Uhr Cyberkriminelle haben Tausende Daten von Krankenhaus-Patienten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1040330,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1852],"tags":[3257,3364,29,548,663,3934,30,15646,13,4949,2858,14,15,2510,12,1971,41693],"class_list":["post-1041373","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-kiel","tag-cyberkriminalitaet","tag-de","tag-deutschland","tag-eu","tag-europa","tag-europe","tag-germany","tag-hacker","tag-headlines","tag-kiel","tag-luebeck","tag-nachrichten","tag-news","tag-patienten","tag-schlagzeilen","tag-schleswig-holstein","tag-uksh"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116625287897418001","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1041373","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1041373"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1041373\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1040330"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1041373"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1041373"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1041373"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}