{"id":1043250,"date":"2026-05-24T15:29:22","date_gmt":"2026-05-24T15:29:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1043250\/"},"modified":"2026-05-24T15:29:22","modified_gmt":"2026-05-24T15:29:22","slug":"studie-zeigt-eu-haushalt-koennte-locker-um-220-milliarden-euro-gekuerzt-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1043250\/","title":{"rendered":"Studie zeigt: EU-Haushalt k\u00f6nnte locker um 220 Milliarden Euro gek\u00fcrzt werden"},"content":{"rendered":"<p>Liberale Denkfabriken fordern eine radikale K\u00fcrzung des EU-Haushalts um rund 220 Milliarden Euro. Eine neue Studie des europ\u00e4ischen Netzwerks Epicenter kommt zum Schluss, dass Br\u00fcssel zahlreiche Aufgaben \u00fcbernommen habe, die nichts mehr mit dem urspr\u00fcnglichen Auftrag der Europ\u00e4ischen Union zu tun h\u00e4tten. Dies <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/reform-des-eu-budgets-wie-220-milliarden-euro-eingespart-werden-koennten-ld.10008048\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">berichtet die NZZ<\/a>.<\/p>\n<p>                <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/688312725_highres-1024x492.jpg\" alt=\"RONALD WITTEK \/ KEYSTONE\" itemprop=\"contentUrl\" class=\"story-img story-img--landscape\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\"\/><\/p>\n<p>                                                    epa12546189 The flag of European Union at the European Parliament in Strasbourg, France, 24 November 2025<br \/>\n                                                                            <\/p>\n<p>                                        RONALD WITTEK \/ KEYSTONE<\/p>\n<p>Die Autoren kritisieren insbesondere die Ausgabenpolitik der EU-Kommission f\u00fcr den Finanzrahmen 2028 bis 2034. Br\u00fcssel plant derzeit einen Rekordhaushalt von 1,763 Billionen Euro \u2013 ein Plus von rund 45 Prozent gegen\u00fcber der laufenden Periode. Begr\u00fcndet wird dies mit geopolitischen Spannungen, dem Wettbewerb mit China, Klimapolitik sowie h\u00f6heren Verteidigungsausgaben.<\/p>\n<p>Die Studie widerspricht dieser Entwicklung grunds\u00e4tzlich. Die EU sei nicht als Fiskalunion gegr\u00fcndet worden, sondern als Binnenmarkt zur Sicherung der Freiz\u00fcgigkeit von Waren, Dienstleistungen, Kapital und Personen. Genau darauf m\u00fcsse sich die Union wieder konzentrieren, schreiben die Autoren. Programme mit Umverteilungscharakter seien dagegen \u00abnicht binnenmarktnotwendig\u00bb.<\/p>\n<p>\n                 _e(&#8218;Werbung&#8216;, &#8218;weltwoche&#8216;); ?&gt;\n            <\/p>\n<p>Besonders im Visier stehen Agrarsubventionen, Koh\u00e4sionszahlungen, Klimafonds und milliardenschwere Industrieprogramme. Statt immer neuer F\u00f6rderprogramme solle Br\u00fcssel regulatorische H\u00fcrden abbauen und die Kapitalm\u00e4rkte reformieren. Auch die Energiewende d\u00fcrfe nicht prim\u00e4r \u00fcber Subventionen gesteuert werden. Die Forderung der Studienautoren: \u00abNicht subventionieren, sondern Anreize setzen.\u00bb<\/p>\n<p>Zudem warnen die \u00d6konomen vor neuen EU-Steuern. Die von der Kommission diskutierten Abgaben auf Unternehmensums\u00e4tze, Tabak oder Elektroschrott gef\u00e4hrdeten die Wettbewerbsf\u00e4higkeit Europas und griffen zunehmend in nationale Kompetenzen ein. Besonders kritisch sehen die Autoren gemeinsame EU-Schulden. Solche Anleihen d\u00fcrften nur in Ausnahmef\u00e4llen und zeitlich begrenzt eingesetzt werden. Andernfalls drohten eine schleichende Zentralisierung und neue Belastungen f\u00fcr kommende Generationen.<\/p>\n<p>Nach Berechnungen der Studie k\u00f6nnte der EU-Haushalt trotz K\u00fcrzungen weiterhin bei rund einem Prozent des gemeinsamen Bruttonationaleinkommens stabil gehalten werden. Das entspr\u00e4che immer noch mehr als 1,5 Billionen Euro f\u00fcr sieben Jahre. \u00dcber den endg\u00fcltigen Finanzrahmen m\u00fcssen das Europ\u00e4ische Parlament sowie s\u00e4mtliche Mitgliedstaaten einstimmig entscheiden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Liberale Denkfabriken fordern eine radikale K\u00fcrzung des EU-Haushalts um rund 220 Milliarden Euro. 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