{"id":104494,"date":"2025-05-12T10:40:15","date_gmt":"2025-05-12T10:40:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/104494\/"},"modified":"2025-05-12T10:40:15","modified_gmt":"2025-05-12T10:40:15","slug":"ista-daten-fuer-2024-heizkosten-steigen-bis-zu-27-prozent-an-diese-mieter-trifft-es-am-haertesten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/104494\/","title":{"rendered":"Ista-Daten f\u00fcr 2024: Heizkosten steigen bis zu 27 Prozent an \u2013 Diese Mieter trifft es am h\u00e4rtesten"},"content":{"rendered":"<p>Jetzt erst bekommen Fernw\u00e4rmekunden so langsam ihre Rechnungen f\u00fcr 2024 \u2013 und es wird teurer. Durchschnittlich 27 Prozent mehr zahlen Mieter nach Abrechnungsdaten des Dienstleisters Ista. Aber es gibt auch Haushalte, die von ver\u00e4nderten Rahmenbedingungen profitieren.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Bei den Nebenkostenabrechnungen f\u00fcr 2024 m\u00fcssen sich zahlreiche Miethaushalte erneut auf gestiegene Heizkosten einstellen. Laut einer Berechnung des Immobiliendienstleisters Ista trifft es vor allem Fernw\u00e4rmekunden: F\u00fcr W\u00e4rme und warmes Wasser in einer 70-Quadratmeter-Musterwohnung m\u00fcssen sie im Schnitt gut 27 Prozent mehr als ein Jahr zuvor bezahlen. Anstatt 830 Euro w\u00fcrden nun durchschnittlich 1055 Euro f\u00e4llig. Laut Ista erhalten die meisten Miethaushalte ihre Heizkostenabrechnung f\u00fcr 2024 erst zwischen Mai und Ende Dezember 2025. <\/p>\n<p>Ista erstellt unter anderem Heizkostenabrechnungen f\u00fcr Immobilienbesitzer. F\u00fcr die Berechnung wertete das Essener Unternehmen rund 900.000 Abrechnungen aus, die es f\u00fcr 2024 bereits erstellt hat. \u201eViele Mieterinnen und Mieter werden f\u00fcr das Heizen ihrer Wohnung mehr zahlen m\u00fcssen als je zuvor\u201c, erkl\u00e4rte Unternehmenschef Hagen Lessing. \u201eDas sind weder Prognosen noch Sch\u00e4tzungen, sondern reale Daten aus tats\u00e4chlichen Abrechnungen.\u201c<\/p>\n<p>Tiefer in die Tasche greifen m\u00fcssen auch Miethaushalte, die \u00fcber eine Gas-Zentralheizung mit W\u00e4rme und Warmwasser versorgt werden. Ihre Kosten kletterten in der Musterwohnung von 811 auf 864 Euro und damit um knapp sieben Prozent. <\/p>\n<p>Einen deutlichen R\u00fcckgang gab es dagegen in Mehrfamilienh\u00e4usern mit \u00d6l-Zentralheizungen: F\u00fcr eine 70-Quadratmeter-Wohnung wurden 892 Euro f\u00e4llig \u2013 127 Euro weniger als ein Jahr zuvor. Dies entspricht einem R\u00fcckgang von mehr als zw\u00f6lf Prozent.<\/p>\n<p>Warum wird gerade Fernw\u00e4rme so teuer?<\/p>\n<p>Gr\u00fcnde f\u00fcr den Preisanstieg bei Gas und Fernw\u00e4rme sind laut Ista unter anderem das Auslaufen der Energiepreisbremsen zum Jahresende 2023 und einer Mehrwertsteuersenkung Ende M\u00e4rz 2024. Bei Fernw\u00e4rme kommt hinzu, dass Preis\u00e4nderungen bei Verbrauchern wegen langfristiger Liefervertr\u00e4ge der Versorger verz\u00f6gert ankommen. <\/p>\n<p>2023 hatte es noch Steigerungen bei allen drei Beheizungsarten gegeben. Mit 39 Prozent lag Gas vorne. \u00d6l kam auf 27 Prozent und Fernw\u00e4rme auf 5 Prozent. <\/p>\n<p>F\u00fcr die kommende Heizsaison rechnen laut einer repr\u00e4sentativen Yougov-Umfrage unter mehr als 1000 Miethaushalten im Auftrag von Ista viele Mieter mit einem weiteren Anstieg ihrer Heizkosten. 42 Prozent der Befragten gehen demnach von einem Plus von bis zu 20 Prozent aus. Weitere 18 Prozent erwarten sogar eine Steigerung von mehr als 20 Prozent. 22 Prozent gehen von gleichbleibenden Kosten aus, 3 Prozent erwarten sinkende Heizkosten.<\/p>\n<p>dpa\/coh<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Jetzt erst bekommen Fernw\u00e4rmekunden so langsam ihre Rechnungen f\u00fcr 2024 \u2013 und es wird teurer. 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