{"id":104546,"date":"2025-05-12T11:09:08","date_gmt":"2025-05-12T11:09:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/104546\/"},"modified":"2025-05-12T11:09:08","modified_gmt":"2025-05-12T11:09:08","slug":"trotz-ultimatum-des-westen-neue-angriffe-russlands-auf-die-ukraine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/104546\/","title":{"rendered":"Trotz Ultimatum des Westen: Neue Angriffe Russlands auf die Ukraine"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 12.05.2025 12:07 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die Hoffnung auf eine Waffenruhe in der Ukraine hat sich trotz eines Ultimatums bisher nicht erf\u00fcllt. Erneut gab es gegenseitige Angriffe. Bundesau\u00dfenminister Wadephul bekr\u00e4ftigt die Bereitschaft des Westens, den Druck auf Russland zu erh\u00f6hen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUngeachtet der Forderungen nach einer Feuerpause gehen die Angriffe Russlands auf die Ukraine weiter. In Bilhorod-Dnistrowskyj im S\u00fcden der Ukraine nahe der Gro\u00dfstadt Odessa wurde dabei nach Beh\u00f6rdenangaben zivile Infrastruktur durch russische Angriffe besch\u00e4digt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie ukrainische Luftwaffe teilte am Morgen mit, Russland habe mit 108 Drohnen und Drohnen-Attrappen angegriffen. Davon seien 55 Drohnen abgeschossen worden, von 30 Attrappen habe sich die Spur verloren. Das ist zumeist auf elektronische Abwehrma\u00dfnahmen zur\u00fcckzuf\u00fchren. Betroffen von den Angriffen waren demnach die Regionen Odessa, Mykolajiw, Donezk und Schytomyr.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch in Russland gab es offenbar Luftalarm. Der Gouverneur des s\u00fcdrussischen Gebiets Rostow, Juri Sljusar, schrieb bei Telegram von einem abgewehrten Drohnenangriff. Verletzte und Sch\u00e4den am Boden gebe es nicht.<\/p>\n<p>    Forderung nach Waffenruhe<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBundeskanzler Friedrich Merz (CDU), der britische Premier Keir Starmer, der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron und Polens Ministerpr\u00e4sident Donald Tusk hatten zusammen mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj am Samstag ultimativ eine <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/ukraine-waffenruhe-russland-100.html\" title=\"Ukraine und Europ\u00e4er fordern Russland zu Waffenruhe ab Montag auf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">30-t\u00e4gige Waffenruhe von Russland ab heute<\/a> gefordert.\u00a0Falls es dazu nicht komme, gebe es neue Sanktionen gegen Russland. Die USA hatten bereits im M\u00e4rz eine 30-t\u00e4gige Waffenruhe vorgeschlagen. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/trump-waffenruhe-ukraine-100.html\" title=\"Ukraine: Trump fordert erneut 30-t\u00e4gige Waffenruhe\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zuletzt hatte Trump erneut auf diese Waffenruhe gepocht<\/a> und Russland ebenfalls mit Sanktionen gedroht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin hatte auf die Forderung mit einem <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/putin-direkte-verhandlungen-ukraine-100.html\" title=\"Putin schl\u00e4gt Waffenruhe aus und will direkte Verhandlungen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gegenangebot zu direkten Friedensgespr\u00e4chen<\/a> am Donnerstag in der T\u00fcrkei reagiert. Die Reaktion aus dem Westen: Ablehnung. Die Ukraine und auch die europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten wiesen den Vorschlag als unzureichend zur\u00fcck. &#8222;Wir erwarten von Moskau, dass es jetzt einem Waffenstillstand zustimmt, der echte Gespr\u00e4che \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glichen kann&#8220;, sagte Bundeskanzler Merz. &#8222;Erst m\u00fcssen die Waffen schweigen, dann k\u00f6nnen Gespr\u00e4che beginnen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAm Sonntagabend zeigte Selenskyj dann seine Bereitschaft zu einem <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/ukraine-gespraeche-reaktionen-102.html\" title=\"Selenskyj will Putin am Donnerstag in der T\u00fcrkei treffen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">direkten Treffen mit dem russischen Pr\u00e4sidenten<\/a>. In einer Nachricht auf der Plattform X k\u00fcndigte er an, am Donnerstag nach Istanbul kommen zu wollen: &#8222;Ich werde am Donnerstag auf Putin in der T\u00fcrkei warten, pers\u00f6nlich.&#8220; Er hoffe, &#8222;dass die Russen keine Ausreden suchen&#8220;.<\/p>\n<p>    Wadephul: &#8222;Westen ist bereit, sehr viel Druck auszu\u00fcben&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBundesau\u00dfenminister Johann Wadephul bekr\u00e4ftigte heute die Bereitschaft des Westens, mehr Druck auf Russland auszu\u00fcben. Dabei lie\u00df er offen, ob Deutschland zur Lieferung weitreichender Marschflugk\u00f6rper vom Typ &#8222;Taurus&#8220; an Kiew bereit w\u00e4re, falls Putin nicht rasch einem Waffenstillstand in der Ukraine zustimmt. &#8222;Man sollte in Moskau nicht untersch\u00e4tzen, dass der Westen bereit ist, jetzt sehr viel Druck auszu\u00fcben&#8220;, sagte der CDU-Politiker in London vor einem Treffen mit Amtskollegen zum Krieg gegen die Ukraine auf eine entsprechende Journalistenfrage.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Ukraine verlangt schon seit Langem von Berlin die Lieferung der extrem zielgenauen und reichweitenstarken &#8222;Taurus&#8220;-Marschflugk\u00f6rper. CDU-Chef Merz hatte sich im Wahlkampf anders als der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) immer wieder offen f\u00fcr eine solche Lieferung gezeigt &#8211; allerdings in enger Abstimmung mit den Partnern.<\/p>\n<p>    Weitere Sanktionen gegen Russland m\u00f6glich<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEin weiteres Druckmittel gegen Russland k\u00f6nnten zus\u00e4tzliche Sanktionen des Westens sein. Deutschland habe gemeinsam mit Frankreich, Gro\u00dfbritannien und Polen deutlich gemacht, dass es Konsequenzen haben werde, falls Putin jetzt nicht zu einem Waffenstillstand bereit sei, sagte Wadephul.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Wir sind in der Lage, weitere Sanktionen auszubringen&#8220;, so der Au\u00dfenminister. &#8222;Ich wei\u00df aus den Vereinigten Staaten von Amerika, dass es die Bereitschaft dort auch gibt.&#8220; Er h\u00f6re aus dem US-Senat, dass es dort eine gro\u00dfe Entschlossenheit gebe, &#8222;jetzt die Situation zu nutzen und auch politischen Druck aufzubauen. Und das gilt auch f\u00fcr Europa.&#8220;<\/p>\n<p>    Konferenz in London<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer britische Au\u00dfenminister David Lammy empf\u00e4ngt neben Wadephul Vertreter aus Frankreich, Italien, Spanien, Polen und der EU sowie den ukrainischen Au\u00dfenminister Andrij Sybiha. Die Konferenz der &#8222;Weimar+-Gruppe&#8220;, einer Erweiterung des &#8222;Weimarer Dreiecks&#8220; aus Deutschland, Frankreich und Polen, folgt auf den Besuch europ\u00e4ischer Staatschefs <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/merz-kiew-ukraine-102.html\" title=\"Merz, Macron und Starmer in Kiew eingetroffen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">am Samstag in Kiew<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 12.05.2025 12:07 Uhr Die Hoffnung auf eine Waffenruhe in der Ukraine hat sich trotz eines Ultimatums bisher&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":104547,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,30,13,14,15,111,307,12,116,317],"class_list":{"0":"post-104546","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-headlines","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-putin","17":"tag-russland","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-selenskyj","20":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114494555383853874","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104546","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=104546"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104546\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/104547"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=104546"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=104546"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=104546"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}