{"id":104597,"date":"2025-05-12T11:39:09","date_gmt":"2025-05-12T11:39:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/104597\/"},"modified":"2025-05-12T11:39:09","modified_gmt":"2025-05-12T11:39:09","slug":"hamburg-schleswig-holstein-wohnungsunternehmen-konflikte-unter-bewohnern-nehmen-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/104597\/","title":{"rendered":"Hamburg &#038; Schleswig-Holstein: Wohnungsunternehmen: Konflikte unter Bewohnern nehmen zu"},"content":{"rendered":"<p>                    Hamburg &amp; Schleswig-Holstein<br \/>\n                Wohnungsunternehmen: Konflikte unter Bewohnern nehmen zu<\/p>\n<p>\t\t\t\t              12.05.2025, 13:17 Uhr<\/p>\n<p><strong>Wohngebiete mit g\u00fcnstigen Mieten sind oft soziale Brennpunkte. Seit zehn Jahren nehmen die Konflikte unter Bewohnern zu, sagen Wohnungsunternehmen in einer neuen Umfrage.<\/strong><\/p>\n<p>Hamburg (dpa\/lno) &#8211; Der Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen beklagt eine Versch\u00e4rfung sozialer Konflikte in vielen Wohngebieten. &#8222;Es mangelt vermehrt an Toleranz unter den Mietern. Gegen\u00fcber Ordnung, Sicherheit und Sauberkeit w\u00e4chst die Gleichg\u00fcltigkeit&#8220;, erkl\u00e4rte der Verband unter Berufung auf eine Kurzumfrage unter seinen Mitgliedsunternehmen in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. 75 Prozent der Unternehmen bejahten demnach die Frage, ob die Zahl der sozialen Konflikte unter der Bewohnerschaft in den vergangenen zehn Jahren gestiegen ist.<\/p>\n<p>Der VNW kritisierte, dass immer mehr Kommunen bei staatlichen Hilfsma\u00dfnahmen k\u00fcrzten und die L\u00f6sung gesellschaftlicher Probleme auf die Vermieter abw\u00e4lzten. Zugleich gehe die Bereitschaft zu nachbarschaftlicher Hilfe zur\u00fcck. Es gebe weniger Interesse an einem ehrenamtlichen Engagement.<\/p>\n<p>Soziale Durchmischung kaum noch m\u00f6glich<\/p>\n<p>Die Wohnungsunternehmen berichteten in der Umfrage von gestiegenen Herausforderungen, weil unterschiedliche Kulturen in den Quartieren zusammenleben, wie Verbandsdirektor Andreas Breitner sagte. In einigen Quartieren sei eine soziale Durchmischung kaum mehr m\u00f6glich. &#8222;Weil kaum jemand umzieht, gibt es wenige M\u00f6glichkeiten, die Nachbarschaft zu stabilisieren&#8220;, sagte Breitner. Er forderte mehr Ehrlichkeit im Umgang mit den Problemen, die mit der Zuwanderung einhergingen.<\/p>\n<p>Erst in der vergangenen Woche hatte der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen eine Studie vorgestellt, nach der mehrere Hundert Wohnviertel in Deutschland von den sozialen Problemen \u00fcberfordert sind. Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen vertritt nach eigenen Angaben 463 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften, darunter die Sage in Hamburg, die Wiro in Rostock und Kieler Wohnungsgesellschaft. Die Mitglieder des VNW verwalten 775.000 Wohnungen, in denen rund zwei Millionen Menschen leben. Die durchschnittliche Nettokaltmiete liegt den Angaben zufolge bei 6,59 Euro pro Quadratmeter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburg &amp; Schleswig-Holstein Wohnungsunternehmen: Konflikte unter Bewohnern nehmen zu 12.05.2025, 13:17 Uhr Wohngebiete mit g\u00fcnstigen Mieten sind oft&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":104598,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[41325,29,30,692,8221,1971,41272],"class_list":{"0":"post-104597","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-bewohnern","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-hamburg","12":"tag-konflikte","13":"tag-schleswig-holstein","14":"tag-wohnungsunternehmen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114494673041840975","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104597","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=104597"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104597\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/104598"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=104597"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=104597"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=104597"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}