{"id":104680,"date":"2025-05-12T12:23:09","date_gmt":"2025-05-12T12:23:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/104680\/"},"modified":"2025-05-12T12:23:09","modified_gmt":"2025-05-12T12:23:09","slug":"gtai-zahlen-usa-bleiben-wichtigster-investor-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/104680\/","title":{"rendered":"GTAI-Zahlen: USA bleiben wichtigster Investor in Deutschland"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 12.05.2025 14:01 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die Zahl ausl\u00e4ndischer Direktinvestitionen in Deutschland ist zum dritten Mal in Folge gesunken. Die USA bleiben wichtigster Investor vor der Schweiz und China. Amazon, Microsoft und Apple investieren hierzulande Milliarden.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm vergangenen Jahr ist die Zahl ausl\u00e4ndischer Investitionen in Deutschland zum dritten Mal in Folge gesunken, wie der bundeseigene Wirtschaftsf\u00f6rderer Germany Trade &amp; Invest (GTAI) mitteilte. 2024 registrierte die GTAI 1.724 Neuansiedlungen und Erweiterungen. 2023 waren es 1.759 Projekte, 2022 noch 1.783 und 2021 insgesamt 1.806. &#8222;Deutschland bleibt ein gefragter und gesch\u00e4tzter Standort&#8220;, sagte GTAI-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Robert Hermann trotz des R\u00fcckgangs von zwei Prozent.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVerglichen mit dem europ\u00e4ischen Ausland h\u00e4lt sich Deutschland aber etwas besser: Die ausl\u00e4ndischen Direktinvestitionen seien im vergangenen Jahr in Europa mit 4,6 Prozent insgesamt wesentlich st\u00e4rker gesunken, in Westeuropa sogar um fast sechs Prozent. Dabei ist die deutsche Wirtschaft gegen den Trend <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/konjunktur\/bdi-standort-deutschland-rezession-100.html\" title=\"Industrieverband BDI erwartet 2025 drittes Rezessionsjahr in Folge\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">das zweite Jahr in Folge geschrumpft<\/a>, was eine Debatte um eine sinkende Wettbewerbsf\u00e4higkeit ausgel\u00f6st hat. \u00a0<\/p>\n<p>    &#8222;Viele sehr, sehr gro\u00dfe Investitionen&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie ausl\u00e4ndischen Unternehmen haben Investitionen in H\u00f6he von 23,2 Milliarden Euro angek\u00fcndigt. Das ist zwar weniger als in den beiden auch von Nachholeffekten nach der Corona-Pandemie gepr\u00e4gten Rekordjahren 2023 (34,8 Milliarden Euro) und 2022 (25,3 Milliarden Euro), aber mehr als in den Jahren 2019 bis 2021 zusammen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Wir sehen viele sehr, sehr gro\u00dfe Investitionen&#8220;, sagte Hermann. &#8222;Allein sieben Projekte haben ein Volumen von jeweils mehr als 500 Millionen Euro.&#8220; Knapp zwei Prozent der Gesamtvorhaben h\u00e4tten ein Volumen von mindestens 100 Millionen Euro.<\/p>\n<p>    Tausende neue Arbeitspl\u00e4tze<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nGr\u00f6\u00dftes Einzelprojekt ist das von Amazon: Der US-Konzern steckt 8,8 Milliarden Euro in die Cloud-Infrastruktur von Amazon Web Services (AWS) im Rhein-Main-Gebiet, weitere 1,2 Milliarden Euro in Logistik, Robotik und Unternehmenszentralen. Der US-Softwareriese Microsoft will 3,2 Milliarden Euro in KI-Infrastruktur und Cloud-Kapazit\u00e4ten stecken, w\u00e4hrend Apple viel Geld f\u00fcr den Ausbau seines Forschungszentrums in M\u00fcnchen ausgibt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie USA sind auch wegen dieser drei Gro\u00dfprojekte der wichtigste ausl\u00e4ndische Investor geblieben. 229 Projekte zur Ansiedlung oder Erweiterung kamen im vergangenen Jahr aus den Vereinigten Staaten. Auf Platz zwei folgt die Schweiz mit 202 Projekten vor China mit 199. Bis zu 31.000 neue Arbeitspl\u00e4tze wurden von den Investoren angek\u00fcndigt &#8211; so viele wie seit 2020 nicht mehr. &#8222;Wir gehen aber davon aus, dass es noch mehr werden, denn nicht immer werden Jobpl\u00e4ne genannt&#8220;, sagte Hermann.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie meisten Vorhaben entfallen auf die Bereiche Digitalisierung (17 Prozent), Energie &amp; Ressourcen (16 Prozent), Elektronik und Automatisierung (15 Prozent).<\/p>\n<p>    R\u00fcstungs- und Sicherheitsindustrie ist interessiert<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrotz eines drohenden Handelskriegs infolge der von US-Pr\u00e4sident Donald Trump verk\u00fcndeten hohen Strafz\u00f6lle ist der GTAI zufolge das Interesse am Standort Deutschland in den ersten Monaten 2025 gro\u00df geblieben. &#8222;Das Interesse ist ungebrochen, auch aus gro\u00dfen asiatischen L\u00e4ndern&#8220;, sagte der f\u00fcr Investorenanwerbung zust\u00e4ndige GTAI-Manager Achim Hartig. &#8222;F\u00fcr unseren Standort sprechen nicht zuletzt politische Stabilit\u00e4t und Rechtssicherheit.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch werde wahrgenommen, dass die neue Bundesregierung Hunderte Milliarden Euro in die Infrastruktur stecken wolle, ebenso in die Verteidigung. &#8222;Es gibt deutlich mehr innovative Unternehmen aus der Sicherheits- und R\u00fcstungsindustrie, die sich den Standort Deutschland anschauen&#8220;, sagte Hartig.<\/p>\n<p>    Deutsche Industrie b\u00fc\u00dft an Schlagkraft ein<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrotz des anhaltenden Interesses ausl\u00e4ndischer Investoren am Standort Deutschland, d\u00fcrfte die Debatte \u00fcber die sinkende Wettbewerbsf\u00e4higkeit anhalten. Wie eine aktuelle Umfrage des ifo-Instituts zeigt, sieht sich die deutsche Industrie im globalen Wettbewerb zunehmend im Hintertreffen. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n24,4 Prozent der Unternehmen verzeichneten im April eine sinkende internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit gegen\u00fcber L\u00e4ndern au\u00dferhalb der EU. Im Januar lag der Anteil noch bei 23,9 Prozent. Auch im Wettbewerb innerhalb der Europ\u00e4ischen Union (EU) gibt es keine Entwarnung. Zumindest aber sei hier der Anteil derer, die von einer schwindenden Wettbewerbsf\u00e4higkeit berichten, von 20,9 auf 13,4 Prozent zur\u00fcckgegangen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Die deutsche Industrie b\u00fc\u00dft im internationalen Vergleich nach und nach an Schlagkraft ein&#8220;, sagte Ifo-Umfragechef Klaus Wohlrabe. Die Herausforderungen im internationalen Wettbewerb blieben gewaltig. &#8222;Durch die j\u00fcngsten Zollstreitigkeiten sortieren sich die Machtverh\u00e4ltnisse auf den globalen M\u00e4rkten derzeit neu&#8220;, erg\u00e4nzte Wohlrabe mit Blick auf die von Trump verk\u00fcndeten h\u00f6heren Z\u00f6lle.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 12.05.2025 14:01 Uhr Die Zahl ausl\u00e4ndischer Direktinvestitionen in Deutschland ist zum dritten Mal in Folge gesunken. 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