{"id":104694,"date":"2025-05-12T12:31:11","date_gmt":"2025-05-12T12:31:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/104694\/"},"modified":"2025-05-12T12:31:11","modified_gmt":"2025-05-12T12:31:11","slug":"pressemitteilung-zum-tierarzneimittelmarkt-presseportal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/104694\/","title":{"rendered":"Pressemitteilung zum Tierarzneimittelmarkt | Presseportal"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">12.05.2025 \u2013 14:27<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Bundesverband f\u00fcr Tiergesundheit e.V.\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/76750\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bundesverband f\u00fcr Tiergesundheit e.V.<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/4b545bf6-ccff-4a5c-bb5e-8830f9627fbf\/Grafik%20Tierarzneimittelmarkt%20D%202024.jpg.jpg\" data-description=\"Grafik: Tierarzneimittelmarkt Deutschland 2024 Abdruck Text und Foto (nur in Verbindung mit dieser Meldung) honorarfrei bei Quellenangabe.\/ Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/76750 \/ \" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"6821e6eb270000fd2c67d51e\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/pressemitteilung-zum-tierarzneimittelmarkt.jpeg\"   alt=\"Pressemitteilung zum Tierarzneimittelmarkt\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Bonn\" title=\"News aus Bonn \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bonn<\/a> (ots)<\/p>\n<p><b>Wettbewerbsf\u00e4higkeit st\u00e4rken f\u00fcr Fortschritt der veterin\u00e4rmedizinischen Versorgung &#8211; Stabiles Marktwachstum 2024 belegt Beitrag der Tiergesundheitsbranche f\u00fcr die Gesundheitsversorgung von Tieren und eine nachhaltige Lebensmittelproduktion <\/b><\/p>\n<p> Im Rahmen der j\u00e4hrlichen Fr\u00fchjahrsveranstaltung und Mitgliederversammlung stellte der Bundesverband f\u00fcr Tiergesundheit (BfT) die aktuelle Marktanalyse f\u00fcr 2024 vor und forderte die Sicherung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit am Wirtschaftsstandort Deutschland als ein Kernanliegen der Tiergesundheitsunternehmen. Immer detailliertere regulative Anforderungen, b\u00fcrokratische H\u00fcrden und politische Unsicherheiten belasten die Branche. Um auch k\u00fcnftig die pharmazeutische Versorgung von Tieren und notwendige Innovationen sicherzustellen, ist es f\u00fcr die veterin\u00e4rpharmazeutischen Unternehmen zentral, die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Industrie in Deutschland und Europa zu st\u00e4rken und deutlich zu verbessern. Das stabile Wachstum des Tiergesundheitsmarktes im Jahr 2024 mit einem erstmaligen Gesamtumsatz von \u00fcber einer Milliarde Euro belegt die Bedeutung der Branche f\u00fcr das Wohl der Gesellschaft und die Unterst\u00fctzung der Tierhalter. <\/p>\n<p> Im vergangenen Jahr stand die Tiergesundheitsbranche vor vielf\u00e4ltigen Herausforderungen und dynamischen Entwicklungen. Das gesch\u00e4ftspolitische Umfeld in der veterin\u00e4rpharmazeutischen Branche wurde gepr\u00e4gt durch regulatorische Diskussionen und Anpassungen, Tierseuchenausbr\u00fcche sowie durch wirtschaftliche und politische Unsicherheiten. <\/p>\n<p> &#8222;Zentrale Forderungen unseres Verbandes an die neue Bundesregierung sind die St\u00e4rkung von Pr\u00e4vention durch Impfungen und Diagnostik, die Straffung und Vereinfachung von Genehmigungs- und Zulassungsverfahren, der Abbau von B\u00fcrokratie und die \u00dcberwindung nationaler Sonderwege sowie innovationsfreundliche Rahmenbedingungen f\u00fcr eine zukunftsf\u00e4hige Wirtschaft&#8220; unterstreicht Frau Dr. Sabine Sch\u00fcller, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des BfT. <\/p>\n<p> Erneut war die Innovationskraft der Tiergesundheitsbranche Garant f\u00fcr die Versorgung mit sicheren und wirksamen Impfstoffen gegen einen neuauftretenden Serotyp des Blauzungenvirus und konnte so die Initiative des Bundeslandwirtschaftsministeriums zur Impfung unterst\u00fctzen. <\/p>\n<p> Thematisch standen insbesondere die Tierarzneimittelgesetzgebung, die Umsetzung neuer regulatorischer Vorgaben und deren Auswirkungen auf die Branche sowie das Tiergesundheitsrecht im Fokus der Verbandsarbeit. Europ\u00e4isch wie national setzte sich der BfT daf\u00fcr ein, die EU-weit einheitliche Umsetzung der Verordnungen zu Tierarzneimitteln und Arzneifuttermitteln sicherzustellen und negative Auswirkungen auf die Verf\u00fcgbarkeit von Tiergesundheitsprodukten zu reduzieren. Zus\u00e4tzlich interferieren Umweltgesetzgebung und Chemikalienrecht zunehmend mit der Fachgesetzgebung. Ebenso m\u00fcssen die Unternehmen stetig mehr Vorgaben aus dem regulativen Umfeld beachten; darunter verschiedene europ\u00e4ische Rechtsvorhaben, wie die Verpackungsverordnung, die Wasserrahmenrichtlinie, die Lieferkettenrichtlinie, und die Produkthaftungsrichtline mit ihren nationalen Umsetzungen. <\/p>\n<p> Die Chancen der digitalen Transformation f\u00fcr Veterin\u00e4rmedizin und pharmazeutische Industrie sowie Potentiale f\u00fcr mehr Nachhaltigkeit in der landwirtschaftlichen Tierhaltung durch eine verbesserte Tiergesundheit waren bedeutende Schwerpunkte f\u00fcr den Verband. Ergebnisse einer Studie der Stiftung Tier\u00e4rztliche Hochschule Hannover im Auftrag des BfT belegen den Zusammenhang von Tiergesundheit und nachhaltiger Lebensmittelproduktion nachdr\u00fccklich. <\/p>\n<p><b>Tierarzneimittelmarkt 2024<\/b><\/p>\n<p> Mit einem Wachstum von 8,7% auf 1.048,4 Mio EUR \u00fcberschritt der Gesamtumsatz erstmal die Milliardengrenze. Das Verh\u00e4ltnis von Kleintier- zu Nutztiersegment verschob sich mit 39,4% zu 60,6% leicht in Richtung Nutztier. <\/p>\n<p> Bei den Teilm\u00e4rkten entfielen 462,8 Mio EUR (+8,7%) bzw. 44,1% auf pharmazeutische Spezialit\u00e4ten, 22,7% bzw. 237,9 Mio EUR (+7,7%) auf Impfstoffe, 19% bzw. 199,1 Mio EUR (+13,7%) auf Antiparasitika sowie auf Antiinfektiva 14,2% bzw. 148,6 Mio EUR (+3,8%). <\/p>\n<p> Im Segment der Spezialit\u00e4ten trugen Schmerzmedikamente 123,8 Mio EUR (+9,8%) bei, Therapeutika gegen Hauterkrankungen 60,5 Mio EUR (+15,2%) sowie Medikamente gegen Herz-Kreislauferkrankungen 34,6 Mio EUR (+7,9%). <\/p>\n<p> Das Marktwachstum wird getragen durch eine regelm\u00e4\u00dfige Gesundheitsvorsorge, insbesondere f\u00fcr das \u00e4ltere Haustier, sowie durch positive Entwicklungen in der Pr\u00e4vention, vor allem bei Nutztieren. Im Nutztiersegment wirken sich zudem Impfungen gegen die Blauzungenkrankheit bei Rindern und Schafen sowie notwendige flankierende Behandlungen und Bek\u00e4mpfungsma\u00dfnahmen gegen virus\u00fcbertragende Gnitzen aus. <\/p>\n<p> Wie bei anderen Infektionskrankheiten werden hier Erfolge durch konsequentes Monitoring, fr\u00fchzeitige Erkennung und nachhaltige Impfungen erzielt. Erfreulich ist daher, dass mit Stabilisierung der Schweine- und Gefl\u00fcgelbest\u00e4nde nach Seuchengeschehen im Vorjahr die Krankheitsvorbeuge wieder ihren Stellenwert erlangt hat. <\/p>\n<p> Bei Antiinfektiva ist der Einfluss der gesetzlichen Vorgaben bei der Verschiebung der oralen Medikation von festem Futter auf Wasserapplikation erkennbar. Das Wachstum im Antiparasitikasegment zeigt den steigenden Bedarf an regelm\u00e4\u00dfiger Parasitenkontrolle. Durch h\u00f6here Temperaturen breiten sich Zecken und M\u00fccken st\u00e4rker in gem\u00e4\u00dfigte Breiten aus, weshalb Tierhalter verst\u00e4rkt auf zielgerichteten, verantwortungsvollen Schutz setzen. <\/p>\n<p> Die regelm\u00e4\u00dfige Gesundheitsvorsorge erm\u00f6glicht die fr\u00fchzeitige Erkennung von Krankheiten und unterst\u00fctzt Tiere bis ins hohe Alter. Dazu z\u00e4hlen chronische Leiden wie Arthrose, Nierenerkrankungen, Diabetes sowie Haut- und Herz-Kreislauferkrankungen. Die besondere Betreuung \u00e4lterer Tiere spiegelt sich deutlich im Bereich der Spezialit\u00e4ten wider. <\/p>\n<p> Um auch k\u00fcnftig eine regelm\u00e4\u00dfige Versorgung der Tiere und die notwendigen Innovationen sicherzustellen, ist es aus Sicht der veterin\u00e4rpharmazeutischen Branche essenziell, die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Industrie in Deutschland und Europa zu st\u00e4rken und deutlich zu verbessern. <\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Weitere Informationen:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Bundesverband f\u00fcr Tiergesundheit e.V.<br \/>Dr. Sabine Sch\u00fcller, Koblenzer Str. 121-123, 53177 Bonn,<br \/>Tel. 0228 \/ 31 82 96, E-Mail <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/76750\/mailto: bft@bft-online.de\" class=\"uri-mailto\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> bft@bft-online.de<\/a>, <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.bft-online.de\">www.bft-online.de<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: Bundesverband f\u00fcr Tiergesundheit e.V., \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"12.05.2025 \u2013 14:27 Bundesverband f\u00fcr Tiergesundheit e.V. 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