{"id":1047939,"date":"2026-05-26T17:30:16","date_gmt":"2026-05-26T17:30:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1047939\/"},"modified":"2026-05-26T17:30:16","modified_gmt":"2026-05-26T17:30:16","slug":"iga-2027-in-duisburg-pavillon-am-rheinpark-wird-vorgestellt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1047939\/","title":{"rendered":"IGA 2027 in Duisburg: Pavillon am Rheinpark wird vorgestellt"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Nur alle zehn Jahre findet sie statt, im n\u00e4chsten Jahr hat <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/duisburg\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Duisburg<\/a> die Ehre: Vom 23. April bis zum 17. Oktober 2027 richtet die Stadt \u2013 gemeinsam mit Dortmund, <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/gelsenkirchen\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gelsenkirchen<\/a>, L\u00fcnen und Castrop-Rauxel\/ <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/recklinghausen\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Recklinghausen<\/a> \u2013 die Internationale Gartenausstellung (IGA) aus. Im Duisburger Rheinpark wird auf insgesamt \u00fcber 11.000 Quadratmetern eine Ausstellung entstehen, die zeigen soll, wie eng Stadt und Landschaft zusammengeh\u00f6ren. Begr\u00fc\u00dft werden die Besucher mit einem eigens f\u00fcr die IGA entworfenen Eingangspavillon aus Holz, der am Dienstag (26. Mai) vorgestellt wurde.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eDas\u201c, sagt Sebastian Beck, \u201ehat Potenzial f\u00fcr ein Wahrzeichen.\u201c Der Vorstand der Duisburger Wirtschaftsbetriebe steht unter den zwei Konstruktionen, die noch nicht fertig sind, aber bereits erahnen lassen, wie sie am Ende aussehen k\u00f6nnten. Insgesamt sechs Holzkonstrukte, die abstrakt an B\u00e4ume oder Bl\u00fctenkelche erinnern, werden dann die St\u00fctzen des Pavillons bilden, der als zentraler Zugang zum Ausstellungsgel\u00e4nde dient. In Anlehnung an die Hafenstadt Duisburg sollen dort, wo gerade noch Bauarbeiten stattfinden, in einem Jahr mehrere Container stehen, in denen sich Besucher informieren und Tickets f\u00fcr die Ausstellung kaufen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Pavillon zeige den Stolz, die G\u00e4ste willkommen hei\u00dfen zu d\u00fcrfen, sagt Hanspeter Faas, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der IGA. Wie Besucher, die Faas lieber G\u00e4ste nennt, begr\u00fc\u00dft werden, das pr\u00e4ge den Gesamteindruck der Ausstellung \u2013 wie auch bei Menschen, die man zum ersten Mal zu sich nach Hause einl\u00e4dt. Damit k\u00f6nne ein gelungener Eingang einer der \u201eSchl\u00fcssel zum Erfolg\u201c sein, sagt Faas.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Verantwortlich f\u00fcr die Planung des Pavillons, der inklusive der Container voraussichtlich im Dezember fertig sein soll, ist das Architekturb\u00fcro Druschke NxT aus Duisburg. Das florale Motiv, sagt Architekt Dirk Druschke, sei durch die Form der st\u00fctzenden Holzkonstruktionen aufgenommen worden. In einer H\u00f6he von insgesamt 8,50 Meter spannt sich auf den St\u00fctzen dann das gewellte Aluminiumdach, das, ebenfalls wie die Container am Boden, die Industrie\u00e4sthetik des Hafens aufnimmt. Zugleich ist das lichtdurchl\u00e4ssige \u201eSchmetterlingsdach\u201c, wie Druschke es nennt, ein Schattenspender, auf dem nachts Lichter in Form von Bl\u00e4ttern leuchten \u2013 aufgeladen durch die Sonne am Tag.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">20 Meter in der Breite und 60 Meter in der L\u00e4nge umfasst der geplante Pavillon am Ende \u2013 eine Fl\u00e4che, auf der auch Photovoltaikanlagen installiert werden k\u00f6nnten. Dar\u00fcber h\u00e4tten sie nachgedacht, sagt Druschke. Letztlich h\u00e4tte man dann aber die erzeugte Energie direkt verbrauchen m\u00fcssen \u2013 oder einen \u201eRiesenspeicher\u201c bauen m\u00fcssen, weil die Servicestellen in den Containern nicht die Menge an Energie verbrauchten, die von den Solaranlagen erzeugt wird.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nachhaltig dagegen sei das Holz \u2013 Fichten- und Tannenholz, das nach Angaben von Druschke \u00f6kologisch in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/skandinavien\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Skandinavien<\/a> angebaut wurde. Verantwortlich f\u00fcr die Holzstatik ist das Ingenieurb\u00fcro Pirmin Jung aus Remagen, laut Projektleiter Niklas von Haaren spielte vor allem der inmitten einer unbebauten Fl\u00e4che liegende Ort des Eingangs eine Rolle bei der Umsetzung: \u201eWir haben hier von allen Seiten Wind, das war schon eine Herausforderung.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Insgesamt rund 5,2 Millionen Euro kostet das von der Stadt finanzierte Projekt, das im besten Fall die knapp sechs Monate lang stattfindende Gartenschau \u00fcberdauert. Der <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/eiffelturm\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Eiffelturm<\/a>, sagt IGA-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Faas, stehe ja heute auch noch. Man m\u00fcsse nicht immer fragen, was es n\u00fctzt, es g\u00e4be auch Dinge, die \u201eeinfach nur sch\u00f6n\u201c seien. Auch Architekt Druschke w\u00fcrde sich w\u00fcnschen, dass der Pavillon auch nach der IGA weiter stehen bleibt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Eine Nachnutzung, k\u00fcndigt Wirtschaftsbetriebeleiter Beck an, werde es geben, wie konkret diese aussieht, stehe noch nicht fest. Wenn der Standort des Pavillons nach der IGA nicht der gleiche bleiben sollte, sei die Konstruktion modular und k\u00f6nnte nach dem Abbau auch wieder an anderer Stelle aufgebaut werden. Ganz nach dem Leitthema der IGA 2027 \u201eWie wollen wir morgen leben?\u201c \u2013 im besten Fall so, dass die Nachwelt auch noch etwas davon hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nur alle zehn Jahre findet sie statt, im n\u00e4chsten Jahr hat Duisburg die Ehre: Vom 23. 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