{"id":104887,"date":"2025-05-12T14:13:10","date_gmt":"2025-05-12T14:13:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/104887\/"},"modified":"2025-05-12T14:13:10","modified_gmt":"2025-05-12T14:13:10","slug":"bayer-gibt-standort-frankfurt-auf-500-jobs-betroffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/104887\/","title":{"rendered":"Bayer gibt Standort Frankfurt auf &#8211; 500 Jobs betroffen"},"content":{"rendered":"<p>Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer stellt sein Pflanzenschutz-Gesch\u00e4ft neu auf und schlie\u00dft seinen Standort in Frankfurt. Wegen Kostendrucks aus Asien will der Dax-Konzern seine Agrarsparte k\u00fcnftig st\u00e4rker auf strategische, innovative Technologien und Produkte ausrichten, um sich im Preiskampf mit Herstellern von Nachahmerprodukten abzuheben.\u00a0<\/p>\n<p>Im Zuge dessen will Bayer seinen Standort in Frankfurt mit 500 Besch\u00e4ftigten bis Ende 2028 aufgeben, teilte der Konzern mit. Die Forschung und Entwicklung werde k\u00fcnftig in Monheim am Rhein geb\u00fcndelt. Zudem solle die Produktion am Standort Dormagen nahe Leverkusen schlanker aufgestellt werden, rund 200 Stellen sollen dort wegfallen. Derzeit sind dort knapp 1.200 Menschen besch\u00e4ftigt.\u00a0<\/p>\n<p>In Frankfurt unterh\u00e4lt Bayer sowohl Produktionskapazit\u00e4ten f\u00fcr Herbizidwirkstoffe und -formulierungen als auch Forschungs- und Entwicklung f\u00fcr Pflanzenschutzmittel. Allerdings sollen nicht alle Arbeitspl\u00e4tze wegfallen, wie Bayer betont. F\u00fcr Teile der Produktion soll ein K\u00e4ufer gefunden werden, andere sollen auf die Standorte in Dormagen und Knapsack in H\u00fcrth bei K\u00f6ln \u00fcbergehen.<\/p>\n<p>Kostendruck aus Asien <\/p>\n<p>Als Grund f\u00fcr die Einschnitte gab Bayer Kostendruck und zunehmende regulatorische H\u00fcrden an. &#8222;Insbesondere asiatische Hersteller von Pflanzenschutzmittel-Generika haben in den vergangenen Jahren gro\u00dfe \u00dcberkapazit\u00e4ten aufgebaut und dr\u00e4ngen mit bleibenden Niedrigstpreisen in den Markt, die teilweise unter den Herstellungskosten von Pflanzenschutzmitteln in Europa liegen&#8220;, erkl\u00e4rte der Konzern.<\/p>\n<p>Die Chemiegewerkschaft IG BCE und der Betriebsrat reagierten mit scharfer Kritik. &#8222;Diese Schlie\u00dfungspl\u00e4ne sind eine Z\u00e4sur in der 162-j\u00e4hrigen Konzerngeschichte und stehen im Widerspruch zum erkl\u00e4rten Bayer-Bekenntnis zum Heimatstandort Deutschland&#8220;, sagte Francesco Grioli, Mitglied des gesch\u00e4ftsf\u00fchrenden Hauptvorstands der IG BCE. Die Schlie\u00dfung des Standorts Frankfurt w\u00e4re ein Novum in der Unternehmensgeschichte, kritisierten die Gewerkschaft und der Gesamtbetriebsrat. &#8222;Erstmals w\u00fcrde ein deutscher Standort aufgegeben.&#8220; Sie forderten, Alternativen zur Schlie\u00dfung zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>\u00a9 dpa-infocom, dpa:250512-930-533283\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer stellt sein Pflanzenschutz-Gesch\u00e4ft neu auf und schlie\u00dft seinen Standort in Frankfurt. Wegen Kostendrucks&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":104888,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1829],"tags":[29,16946,7488,2050,2051,30,2052,55],"class_list":{"0":"post-104887","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankfurt-am-main","8":"tag-deutschland","9":"tag-deutschland-und-die-welt","10":"tag-dpa","11":"tag-frankfurt","12":"tag-frankfurt-am-main","13":"tag-germany","14":"tag-hessen","15":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114495278515417927","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104887","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=104887"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104887\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/104888"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=104887"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=104887"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=104887"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}