{"id":1049131,"date":"2026-05-27T05:36:14","date_gmt":"2026-05-27T05:36:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1049131\/"},"modified":"2026-05-27T05:36:14","modified_gmt":"2026-05-27T05:36:14","slug":"koeln-laeuse-in-kita-oder-schule-so-untersuchen-sie-ihr-kind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1049131\/","title":{"rendered":"K\u00f6ln | L\u00e4use in Kita oder Schule? &#8211; So untersuchen Sie Ihr Kind"},"content":{"rendered":"<p>K\u00f6ln (dpa\/tmn) &#8211; Diese Mitteilung d\u00fcrfte bei Eltern regelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr schlechte Laune sorgen: In der Kita oder Schule des Kindes gibt es einen oder sogar mehrere F\u00e4lle von Kopflausbefall.<\/p>\n<p>Jetzt gilt es, die Haare und Kopfhaut des eigenen Kindes gr\u00fcndlich zu untersuchen. Denn damit sich die kleinen Blutsauger nicht vermehren und weiterverbreiten, sollte man sie fr\u00fchzeitig erkennen und behandeln. Nicht immer machen sie sich durch den typischen Juckreiz bemerkbar. Doch wie genau sollte man bei der Untersuchung vorgehen?<\/p>\n<p>Eine reine Sichtkontrolle, also den Haarschopf durchzusehen, reicht meist nicht aus, informiert das Bundesinstitut f\u00fcr \u00d6ffentliche Gesundheit (BI\u00d6G) auf der Webseite \u00abKindergesundheit-info.de\u00bb. Denn dabei k\u00f6nne man L\u00e4use leicht \u00fcbersehen.\u00a0<\/p>\n<p>Sp\u00fclung, L\u00e4usekamm, Lupe: So geht man auf Nummer sicher<\/p>\n<p>Stattdessen empfiehlt das BI\u00d6G, das Haar systematisch durchzuk\u00e4mmen:\u00a0<\/p>\n<ol>\n<li>Zun\u00e4chst sollte man das Haar des Kindes anfeuchten und eine Haarpflegesp\u00fclung auftragen, denn die erleichtert das Durchk\u00e4mmen und L\u00e4use k\u00f6nnen nicht so leicht weglaufen.<\/li>\n<li>Besonders dickes Haar sollte man mit einem groben Kamm entwirren.<\/li>\n<li>Zum eigentlichen Durchk\u00e4mmen braucht man einen speziellen L\u00e4usekamm aus Metall, den man in der Apotheke oder im Sanit\u00e4tshaus kaufen kann. Mit diesem k\u00e4mmt man das Haar nun fest von der Kopfhaut bis zu den Haarspitzen durch, und zwar Str\u00e4hne f\u00fcr Str\u00e4hne.<\/li>\n<li>Nach jeder Str\u00e4hne streicht man den Kamm auf einem St\u00fcck K\u00fcchenpapier aus. So pr\u00fcft man, ob der Kamm L\u00e4use, Jungl\u00e4use oder Eier erfasst hat.\u00a0<\/li>\n<li>Es empfiehlt sich eine Lupe zu nutzen, um auch die kleineren Jungl\u00e4use, sogenannte Nymphen, zu erkennen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Je mehr L\u00e4use auf dem Kopf leben, desto leichter ist ein Befall nat\u00fcrlich erkennbar. Das Robert Koch-Institut (RKI) r\u00e4t daher, sich bei der Untersuchung Zeit zu lassen, damit man auch einzelne Tiere erkennt. Zur Sicherheit kann man die Untersuchung auch einige Tage lang wiederholen.\u00a0<\/p>\n<p>Wie genau sehen L\u00e4use eigentlich aus?<\/p>\n<p>Ausgewachsene L\u00e4use sind bis zu drei Millimeter gro\u00df und mit blo\u00dfem Auge erkennbar. Sie sind grau oder, wenn sie gerade Blut gesaugt haben, r\u00f6tlich. Jungl\u00e4use, sogenannte Nymphen, sind kleiner.\u00a0<\/p>\n<p>Noch kleiner, n\u00e4mlich nur rund 0,8 Millimeter gro\u00df, sind L\u00e4useeier. Sie sind tropfenf\u00f6rmig, gelblich bis br\u00e4unlich, kleben nahe der Kopfhaut fest im Haar und lassen sich selbst mit dem L\u00e4usekamm nicht immer erfassen. Die Kopfhaut, gerade in der Schl\u00e4fen- und Nackengegend und hinter den Ohren, sollte man daher gr\u00fcndlich absuchen, so das BI\u00d6G.\u00a0<\/p>\n<p>Schimmern L\u00e4useeier wei\u00dflich und befinden sich weiter als einen Zentimeter von der Kopfhaut entfernt, handelt es sich um leere Eih\u00fcllen, sogenannte Nissen. Sie deuten auf einen fr\u00fcheren Kopflausbefall hin, sind f\u00fcr sich genommen aber nicht mehr ansteckend.\u00a0<\/p>\n<p>Wie man im Fall eines Befalls reagieren sollte<\/p>\n<p>Finden Sie auf dem Kopf Ihres Kindes tats\u00e4chlich L\u00e4use, sollten Sie den Befall umgehend behandeln. Dazu tr\u00e4gt man ein <a href=\"https:\/\/www.kindergesundheit-info.de\/themen\/krankes-kind\/kopflaeuse\/laeusemittel\/\" target=\"_blank\" class=\"externalLink\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">L\u00e4usemittel<\/a> einmal und nach 8 bis 10 Tagen ein zweites Mal auf.\u00a0<\/p>\n<p>Das RKI empfiehlt, zwischen den Behandlungen und auch noch etwa zwei Wochen nach der zweiten Behandlung alle paar Tage die Haare nach dem beschriebenen Schema durchzuk\u00e4mmen, um sicherzugehen, dass die Behandlung erfolgreich ist. Zwischen den beiden Behandlungen kann es sein, dass man noch Nymphen oder Eier findet. Das ist nicht weiter schlimm &#8211; solange man die zweite Behandlung nicht vergisst.<\/p>\n<p>Nach dem Infektionsschutzgesetz sind Eltern \u00fcbrigens verpflichtet, den Kopflausbefall ihres Kindes bei der Kita oder Schule zu melden, auch wenn sie ihn bereits behandelt haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"K\u00f6ln (dpa\/tmn) &#8211; Diese Mitteilung d\u00fcrfte bei Eltern regelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr schlechte Laune sorgen: In der Kita oder Schule&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1049132,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1828],"tags":[2632,29,1459,553,30,141,1114,1420,224441,224439,224440,1209,624,49201],"class_list":["post-1049131","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-koeln","tag-brcmj","tag-deutschland","tag-eltern","tag-familie","tag-germany","tag-gesundheit","tag-kinder","tag-koeln","tag-kopflausbefall","tag-kopflaeuse","tag-laeuse","tag-nordrhein-westfalen","tag-ratgeber","tag-tmn8201"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116644923784383703","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1049131","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1049131"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1049131\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1049132"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1049131"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1049131"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1049131"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}