{"id":104936,"date":"2025-05-12T14:41:09","date_gmt":"2025-05-12T14:41:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/104936\/"},"modified":"2025-05-12T14:41:09","modified_gmt":"2025-05-12T14:41:09","slug":"programm-der-us-regierung-weisse-suedafrikaner-als-fluechtlinge-in-die-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/104936\/","title":{"rendered":"Programm der US-Regierung: Wei\u00dfe S\u00fcdafrikaner als Fl\u00fcchtlinge in die USA"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 12.05.2025 15:52 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Eine erste Gruppe wei\u00dfer S\u00fcdafrikaner hat ihr Heimatland verlassen, um in den USA Asyl zu bekommen. Laut Trump werden die Nachkommen europ\u00e4ischer Siedler systematisch diskriminiert. S\u00fcdafrika weist das emp\u00f6rt zur\u00fcck. <\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                        <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/korrespondenten\/stephan-ueberbach-112.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                                            <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Stephan Ueberbach\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/ueberbach-101.jpg\"\/><br \/>\n                                        <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn der vergangenen Nacht ist eine Chartermaschine vom internationalen Flughafen in Johannesburg aus in Richtung USA gestartet. An Bord: 49 wei\u00dfe S\u00fcdafrikanerinnen und S\u00fcdafrikaner, unter ihnen mehrere Familien mit kleinen Kindern.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Reise gehe, so hie\u00df es vor dem Abflug, \u00fcber Dakar im Senegal und die US-Hauptstadt Washington bis zum endg\u00fcltigen Zielort in Texas. Wo genau die Gruppe zun\u00e4chst untergebracht wird, ist \u00f6ffentlich bisher nicht bekannt.<\/p>\n<p>    Arbeitserlaubnis und Anspruch auf Sozialleistungen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie US-Beh\u00f6rden hatten\u00a0den sogenannten Fl\u00fcchtlingen\u00a0in einem beschleunigten Verfahren Asyl gew\u00e4hrt. Sie d\u00fcrfen nach ihrer Ankunft arbeiten und haben Anspruch auf bestimmte Sozialleistungen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nLaut US-Pr\u00e4sident Trump wird die wei\u00dfe Minderheit in S\u00fcdafrika gezielt diskriminiert. Wei\u00dfe Bauern m\u00fcssten um ihr Leben f\u00fcrchten. Trump-Sprecherin Karoline Leavitt sagte zuletzt in Washington, diese\u00a0Bev\u00f6lkerungsgruppe werde rassistisch verfolgt. S\u00fcdafrikas\u00a0Regierung wolle ihr willk\u00fcrlich das Ackerland wegnehmen.<\/p>\n<p>    Pretoria weist Diskriminierung zur\u00fcck<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Regierung in Pretoria weist die Vorw\u00fcrfe entschieden zur\u00fcck und spricht von einer Desinformationskampagne. Die wei\u00dfen Afrikaner geh\u00f6rten zu den wirtschaftlich Privilegiertesten des Landes. Es sei auch kein Grundbesitz beschlagnahmt worden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAu\u00dfenminister Ronald Lamola erkl\u00e4rte: &#8222;Eine Verfolgung wei\u00dfer S\u00fcdafrikaner wegen ihrer Rasse oder ihrer Sprache gibt es nicht. Das ist durch Statistiken und Polizeiberichte nachgewiesen. Die Kriminalit\u00e4t in unserem Land betrifft alle, unabh\u00e4ngig von ihrer Hautfarbe. Das gilt auch f\u00fcr Gewalt gegen Bauern. Diese Vorw\u00fcrfe entbehren jeder Grundlage.&#8220;<\/p>\n<p>    &#8222;Politisch motiviert und konstruiert&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch das \u00dcbersiedlungsprogramm st\u00f6\u00dft bei der s\u00fcdafrikanischen Regierung auf scharfe Kritik. Der Schritt sei vollkommen politisch motiviert und konstruiert, um den demokratischen Rechtsstaat S\u00fcdafrika in Frage zu stellen. F\u00fcr die Umsiedlung gebe es keine Rechtfertigung.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMan werde die Reisenden aber nicht aufhalten und respektiere ihre Entscheidungsfreiheit.\u00a0Sie d\u00fcrften auch ihre s\u00fcdafrikanische Staatsangeh\u00f6rigkeit behalten.<\/p>\n<p>    Beziehungen zwischen beiden L\u00e4ndern auf Tiefpunkt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Beziehungen zwischen beiden L\u00e4ndern sind seit Wochen an einem Tiefpunkt. Washington hatte Anfang des Jahres s\u00e4mtliche Finanzhilfen f\u00fcr S\u00fcdafrika auf Eis gelegt und im M\u00e4rz den Botschafter des Landes verwiesen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach Angaben der s\u00fcdafrikanischen Handelskammer in den USA haben sich inzwischen rund 70.000 Interessenten nach den Voraussetzungen f\u00fcr eine Ausreise als Fl\u00fcchtling erkundigt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBis Ende des Jahres k\u00f6nnten laut Trump-Administration insgesamt tausend wei\u00dfe Afrikaner in die USA \u00fcbersiedeln. Aus dem s\u00fcdafrikanischen Verkehrsministerium hei\u00dft es allerdings, bisher sei kein weiterer Ausreiseflug angemeldet worden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 12.05.2025 15:52 Uhr Eine erste Gruppe wei\u00dfer S\u00fcdafrikaner hat ihr Heimatland verlassen, um in den USA Asyl&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":104937,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[5249,13,14,15,12,7116,10,8,9,11,64,103,104],"class_list":{"0":"post-104936","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-fluechtlinge","9":"tag-headlines","10":"tag-nachrichten","11":"tag-news","12":"tag-schlagzeilen","13":"tag-suedafrika","14":"tag-top-news","15":"tag-top-meldungen","16":"tag-topmeldungen","17":"tag-topnews","18":"tag-usa","19":"tag-welt","20":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114495388623105533","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104936","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=104936"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104936\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/104937"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=104936"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=104936"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=104936"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}