{"id":1049798,"date":"2026-05-27T12:05:39","date_gmt":"2026-05-27T12:05:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1049798\/"},"modified":"2026-05-27T12:05:39","modified_gmt":"2026-05-27T12:05:39","slug":"around-europe-ruhetag-und-ein-neuer-begleiter-fuer-josefine-rutkowski-und-jonas-deichmann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1049798\/","title":{"rendered":"Around Europe: Ruhetag und ein neuer Begleiter f\u00fcr Josefine Rutkowski und Jonas Deichmann"},"content":{"rendered":"<p><strong>Bei ihrem Projekt \u201eAround Europe\u201c begegnen Josefine Rutkowski und Jonas Deichmann atemberaubende Landschaften und neue Herausforderungen. Eine Auszeit nutzten die Abenteurer zur Materialpflege. Jetzt nehmen sie den s\u00fcdlichsten Punkt Europas ins Visier.<\/strong><\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Jonas-Deichmann-Josefine-Rutkowski-Frankreich-Around-Europe-4-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-378439\"  \/>privat Nicht immer f\u00fchrt der Weg an der K\u00fcste entlang. Jonas Deichmann fl\u00fcchtet mit Josefine Rutkowski oft ins Hinterland, um Einsamkeit und Ruhe auf der Strecke zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Knapp einen Monat sind Josefine Rutkowski und Jonas Deichmann auf ihrer Tour \u201eAround Europe\u201c unterwegs. 5.700 Kilometer liegen hinter den beiden. Aktuell fahren sie durch die W\u00fcste von Gorafe in Andalusien. Klingt trostlos, aber dieses spektakul\u00e4re \u00d6dland in der N\u00e4he Granadas wird auch als \u201eGrand Canyon Europas\u201c bezeichnet. \u201eHier l\u00e4uft alles, es macht richtig Spa\u00df\u201c, sagt Jonas Deichmann. \u201eWir sind gut im Zeitplan und liegen bei circa 175 Kilometern pro Tag im Schnitt. Obwohl wir deutlich mehr H\u00f6henmeter absolviert haben, als der noch anstehende Abschnitt mit Nordfrankreich, Belgien, Holland, Deutschland und D\u00e4nemark dann bereith\u00e4lt. Da werden wir definitiv deutlich \u00fcber 200 Kilometer pro Tag fahren k\u00f6nnen. Wir sind gut drauf\u201c, fasst der Abenteurer zusammen. Auf die vergangene Woche blicken beide gern zur\u00fcck. <\/p>\n<p>Atemberaubende Eindr\u00fccke<\/p>\n<p>\u201eEs war richtig sch\u00f6n. Die K\u00fcste von Ligurien in Italien ist toll. Wir sind bei Mentor, kurz vor Nizza, \u00fcber die Grenze nach Frankreich gefahren\u201c, skizziert Jonas Deichmann den Routenverlauf. \u201eDann haben wir den Weg durch das Hinterland genommen und Monaco und Nizza nat\u00fcrlich umfahren.\u201c Nat\u00fcrlich \u2013 denn f\u00fcr die beiden Abenteurer geht es nicht immer um den direkten, sondern um den ansprechendsten Weg. Der Weg ist das Ziel. \u00dcber den rund 1.000 Meter hohen Col de la Madone schl\u00e4ngelten sich die beiden \u00fcber kleine Hinterlandp\u00e4sse. \u201eDie Gegend dort ist wundersch\u00f6n. Es gibt kaum Verkehr.\u201c Was dann folgte, war f\u00fcr Josefine Rutkowski und Jonas Deichmann atemberaubend. \u201eWir sind zur Verdonschlucht gekommen. Das war unglaublich. Dort gibt es eine Stra\u00dfe, die oben entlangf\u00fchrt und f\u00fcr 30 bis 40 Kilometer den Blick auf die Schlucht gew\u00e4hrt. Dort begegnen einem ein oder zwei Autos pro Stunde. Und das Ganze im Sonnenuntergang: Das war ein Erlebnis.\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Jonas-Deichmann-Josefine-Rutkowski-Frankreich-Around-Europe-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-378440\"  \/>privat Das ist der Gipfel: Erinnerungsfoto am Col de Banyuls.<\/p>\n<p>Ein besonderer Schlafplatz<\/p>\n<p>Hinter Marseille bogen beide wieder in Richtung K\u00fcste ab, rollten durch die Camargue in S\u00fcdfrankreich. Lagunen, sch\u00f6ne Gravelstra\u00dfen: erneut eine Traumlandschaft. Von da aus ging es runter ans Meer, hinter Marseille ans Meer gekommen, durch die Camargue, sind an vielen Lagunen gewesen, sch\u00f6ne Gravelstra\u00dfen. \u201eWir sind super vorangekommen. Ab Frankreich ist ohnehin alles ein bisschen ruhiger geworden. Man merkt, wie dicht besiedelt Italien am Ende ist. In Frankreich und Spanien f\u00e4llt auf, wie allein man auf den Stra\u00dfen ist.\u201c Im Naturpark bot der Schlafplatz ebenfalls ein besonderes Erlebnis. \u201eDas war eine Moskitohochburg. Wir haben drau\u00dfen im Zelt \u00fcbernachtet. Das war wundersch\u00f6n, mit der Kulisse von Insekten, Fr\u00f6schen und V\u00f6geln. Auch wenn wir ein bisschen zerstochen sind.\u201c<\/p>\n<p>Zeit zum Verschnaufen<\/p>\n<p>Insgesamt kamen beide \u201eunkompliziert und gut durch Frankreich\u201c. In Argel\u00e8s-sur-Mer haben die Extremsportler schlie\u00dflich unweit der Grenze zu Spanien ihren ersten halben Ruhetag auf der Tour \u201eAround Europe\u201c eingelegt. Nach 70 Kilometern am Vormittag kehrten Josefine Rutkowski und Jonas Deichmann bei einem Freund ein. Dort gab es Gelegenheit, W\u00e4sche zu waschen und das Equipment auf Vordermann zu bringen: Reifen wechseln, Kette tauschen. \u201eEs hat richtig gutgetan, bei Toni mal ein wenig die Fahrradmechanik zu \u00fcberpr\u00fcfen und ein sch\u00f6nes Mittag- und Abendessen zu haben.\u201c Nach der Nacht im bequemen Bett statt Isomatte und Zelt \u00fcberquerten die Abenteurer schlie\u00dflich die Grenze zu Spanien. \u00dcber das Hinterland Kataloniens f\u00fchrten die P\u00e4sse nach Girona. \u201eWir haben Barcelona, Tarragona und die industriell gepr\u00e4gte Gegend dort umfahren. Es war eine unglaublich tolle Route, die immer hoch und runter ging, aber nie wirklich steil war.\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Jonas-Deichmann-Josefine-Rutkowski-Frankreich-Around-Europe-3-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-378438\"  \/>privat Neben Eisenbahnstrecken, Gravelrouten und Stra\u00dfen warten auf Deichmann und Rutkowski teilweise Tunnel und besondere Orte.<\/p>\n<p>\u00dcber stillgelegte Eisenbahnstrecken<\/p>\n<p>So kamen auf verkehrsarmen Stra\u00dfen einige H\u00f6henmeter zusammen, ehe der Weg beide wieder zur K\u00fcste f\u00fchrte, unter anderem durch Valencia. 200 Kilometer standen am Ende auf dem Tacho, die ausschlie\u00dflich in Meeresn\u00e4he abgespult wurden. \u201eDa gibt es sehr sch\u00f6ne Abschnitte. Zwar ist es auch dort am Mittelmeer teilweise zugebaut, aber nicht so sehr wie in Italien\u201c, schildert Deichmann seine Eindr\u00fccke. Kurz hinter Valencia bogen beide wieder ins Landesinnere ab. \u201eIn Spanien haben sie unglaublich viele tolle Gravelstra\u00dfen. Auch mehrere stillgelegte Eisenbahnstrecken. Die sind ja oft langweilig und einfach nur flach. In Spanien f\u00fchren die durch Eisenbahntunnel, Canyons und Schluchten hindurch. Richtig cool ist das.\u201c<\/p>\n<p>\u00dcber Tarifa nach Portugal<\/p>\n<p>Derweil ist seit dem Grenz\u00fcbergang nach Spanien ein weiterer Begleiter hinzugekommen: Hitze. \u201eEs sind deutlich \u00fcber 30 Grad Celsius \u2013 und kein Schatten hier im S\u00fcden. Mit jedem Tag wird es trockener und hei\u00dfer\u201c, so Deichmann. Das erfordere eine genaue Planung. \u201eDie Distanzen zwischen den Ortschaften sind teilweise lang. 40 bis 50 Kilometer, auf denen nichts kommt. Wenn man gut versorgt ist mit Wasser, ist das ein absoluter Traum.\u201c Am Dienstag spielte schlie\u00dflich auch mal wieder der Wind mit, der seit Italien nur von vorn kam. Mit der Unterst\u00fctzung konnten Rutkowski und Deichmann richtig Gas geben. Am Mittwoch geht es \u00fcber die Sierra Nevada runter nach Granada, ehe am Freitag Tarifa der n\u00e4chste Anlaufpunkt wird. Nach der Station am s\u00fcdlichsten Punkt Europas geht es f\u00fcr Josefine Rutkowski und Jonas Deichmann weiter nach Portugal.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"wp-worthy-pixel-img skip-lazy \" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/9e680b6c404d475a9b81051cf5e4747f.gif\" loading=\"eager\" data-no-lazy=\"1\" data-skip-lazy=\"1\" height=\"1\" width=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bei ihrem Projekt \u201eAround Europe\u201c begegnen Josefine Rutkowski und Jonas Deichmann atemberaubende Landschaften und neue Herausforderungen. 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