{"id":1050093,"date":"2026-05-27T15:03:19","date_gmt":"2026-05-27T15:03:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1050093\/"},"modified":"2026-05-27T15:03:19","modified_gmt":"2026-05-27T15:03:19","slug":"zwischen-bruessel-und-strassburg-eu-kommissare-sauer-ueber-fahrten-mit-e-autos-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1050093\/","title":{"rendered":"Zwischen Br\u00fcssel und Stra\u00dfburg: EU-Kommissare sauer \u00fcber Fahrten mit E-Autos | Politik"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p data-86c45112=\"0-2651\">Br\u00fcssel \u2013 <b>Es rumort in der EU-Kommission! Der Grund: Die Elektro-Dienstwagen der EU-Kommissare schaffen die rund 440 Kilometer lange Strecke zwischen den Standorten Br\u00fcssel und Stra\u00dfburg laut Mitarbeitern mehrerer Kommissarsb\u00fcros oft nicht ohne Zwischenstopp. Deshalb geh\u00f6rt eine Ladepause in Luxemburg offenbar mittlerweile zum Alltag. <\/b><\/p>\n<p data-86c45112=\"0-2651\">Wie <a href=\"https:\/\/www.politico.eu\/article\/european-commissioners-electric-cars-charging-pit-stop-green-fleet-strasbourg-frustration\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" class=\"text-link\">POLITICO<\/a> berichtet, das wie BILD zum Axel Springer Global Reporters Network geh\u00f6rt, w\u00e4chst der Frust im Umfeld von EU-Kommissionspr\u00e4sidentin <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/leute\/ursula-von-der-leyen\/thema-ursula-von-der-leyen-alle-infos-80011090.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ursula von der Leyen<\/a>\u00a0(67). Die Fahrzeuge m\u00fcssten unterwegs in <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/news\/ausland\/luxemburg\/thema-luxemburg-alle-infos-80021566.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Luxemburg<\/a> f\u00fcr 20 bis 30 Minuten geladen werden. Aus der ohnehin langen Fahrt von rund f\u00fcnf Stunden werde so ein noch z\u00e4herer Trip, sagten Mitarbeiter aus insgesamt acht Kabinetten.<\/p>\n<p>EU-Kommission will eigenen Betrieb gr\u00fcner machen<\/p>\n<p data-86c45112=\"0-2651\">Die Beschwerden treffen einen empfindlichen Punkt der europ\u00e4ischen Klimapolitik. Seit Jahren verweisen Autoindustrie und Kritiker der EU-Pl\u00e4ne auf Probleme bei Reichweite und Ladeinfrastruktur. Die gr\u00fcne Dienstwagenflotte ist Teil eines Projekts, mit dem die Kommission den eigenen Betrieb klimafreundlicher machen will. Bereits 2022 startete die Initiative, im vergangenen Dezember wurde das Ziel bekr\u00e4ftigt. Bis 2027 soll die gesamte Flotte mit 128 Fahrzeugen emissionsfrei sein. Derzeit fahren rund 80 Prozent der Wagen elektrisch.<\/p>\n<p data-86c45112=\"0-2651\">Nach Angaben eines Beamten geh\u00f6ren gro\u00dfe BMW-Modelle zur Flotte. Diese seien f\u00fcr l\u00e4ngere Strecken ohne Nachladen nur bedingt geeignet. Das Aufreger-Thema soll aber bereits in einer Sitzung der Kommissare diskutiert worden sein. Ein Kommissar habe sich dort \u00fcber die Unannehmlichkeiten der <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/auto\/auto-news\/elektroauto\/elektroauto-alle-infos-78345868.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Elektroautos<\/a> beschwert. Auch der Versuch, durch langsameres Fahren Strom zu sparen, sorgt offenbar nicht f\u00fcr Begeisterung. \u201eAber das funktioniert nicht wirklich\u201c, sagte ein Mitarbeiter eines ver\u00e4rgerten Kommissars. Laut einem weiteren Beamten k\u00f6nne sich die Fahrt dadurch auf bis zu sieben Stunden verl\u00e4ngern. <\/p>\n<p>Mehr zum ThemaUngarischer Kommissar f\u00e4hrt mit Minibus<\/p>\n<p data-86c45112=\"0-2651\">Den Zug meiden manche Kommissare nach Angaben von Mitarbeitern ebenfalls. Grund seien vertrauliche Telefonate w\u00e4hrend der Reise. Besonders nach langen Sitzungswochen st\u00f6re deshalb der zus\u00e4tzliche Ladestopp auf dem R\u00fcckweg nach <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/orte\/bruessel\/nachrichten-news-fotos-videos-16974644.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Br\u00fcssel<\/a>. Einen anderen Weg soll laut drei Beamten der ungarische Kommissar Oliv\u00e9r V\u00e1rhelyi\u00a0(54) gew\u00e4hlt haben. Er sei laut POLITICO zeitweise mit einem Kleinbus samt Team nach Stra\u00dfburg gefahren \u2013 statt mit dem offiziellen Dienstwagen. <\/p>\n<p data-86c45112=\"0-2651\">Von der Leyen selbst ist von den Problemen offenbar nicht betroffen. Ihr Fahrzeug m\u00fcsse aus Sicherheitsgr\u00fcnden gepanzert sein, sagte ein Beamter. Ein geeignetes gepanzertes Elektromodell stehe derzeit nicht zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen f\u00e4hrt noch nicht E-Auto\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/eb52bed05ba233419199157dd959bea2,485527cf.jpeg\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen f\u00e4hrt noch nicht E-Auto<\/p>\n<p>Foto: Mindaugas Kulbis\/AP\/dpa<\/p>\n<p>Das <b>Axel Springer Global Reporters Network<\/b> vereint sechs der einflussreichsten Nachrichtenmarken Europas und Amerikas: BILD, WELT, Business Insider, POLITICO, Onet und Fakt. Tiefgehende Recherchen, grenz\u00fcberschreitende Kooperationen, schnelle Exklusivmeldungen und erstklassige Interviews k\u00f6nnen so einer Leserschaft von Hunderten Millionen Menschen zur Verf\u00fcgung gestellt werden. In der gedruckten Zeitung, auf der Homepage, im Fernsehen bis hin zu Podcasts und Social Media.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen Br\u00fcssel \u2013 Es rumort in der EU-Kommission! 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